Feuerwehr-Peripherie: Unterschied zwischen den Versionen

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(Feuerwehr-Anzeigetableau (FAT) nach DIN 14662)
(Feuerwehr-Bedienfeld (FBF) nach DIN 14661)
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==Feuerwehr-Bedienfeld (FBF) nach DIN 14661==
 
 
[[Datei:FBF.jpg|left|thumb|600px|Feuerwehr-Bedienfeld DIN 14661 mit separatem (eigenständigem) Gehäuse]]
 
 
 
Bei Brandmeldeanlagen mit Alarmweiterschaltung an die Feuerwehr muss nach DIN 14675
 
ein Feuerwehr-Bedienfeld vorgesehen werden. Mit DIN 14661 wurde diese einfache und
 
einheitliche Bedieneinrichtung für Feuerwehren als Feuerwehr-Bedienfeld für jede
 
Brandmelderzentrale genormt.
 
In der Norm werden im wesentlichen die Funktionen und das einheitliche Erscheinungsbild
 
definiert.
 
Das FBF ist sowohl eigenständig montierbar als auch in anderen Gehäusen von
 
Komponenten der Brandmeldeanlage integrierbar.
 
Im eigenständigen Gehäuse muss die Gehäuseoberfläche der Farbe RAL 7032
 
(kieselgrau) entsprechen.
 
 
===Definition===
 
Gerät zum Anschluss an eine Brandmelderzentrale (BMZ), das bestimmte Betriebszustände
 
der Brandmeldeanlage (BMA) in einfacher und einheitlicher Erscheinungsform anzeigt
 
und den Einsatzkräften der Feuerwehr auch ohne Mitwirkung des Betreibers der BMA
 
eine ergonomische und einheitliche Bedienung der BMA im Alarmfall und bei
 
Funktionsprüfungen ermöglicht.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
===Aufbau und Funktion===
 
 
[[Datei:FBFbeschr28-0.jpg|left|thumb|900px]]
 
<br style="clear:both;"/>
 
 
 
 
 
====Anzeige- und Bedienelemente====
 
 
[[Datei:FBF28-2.jpg|left|thumb|900px]]
 
<br style="clear:both;"/>
 
 
====Besondere Hinweise zu „Brandfallsteuerungen“====
 
 
Brandfallsteuerungen sind alle Steuerungen, die infolge eines Alarmes von der BMZ automatisch vorgenommen werden. Beispiele von Brandfallsteuerungen:
 
 
-Auslösen von Brandschutzeinrichtungen
 
 
--automatische Löschanlagen
 
 
--Brandschutzklappen
 
 
--Rauchabzugsanlagen
 
 
-zwangsgesteuerte Aufzugsanlagen
 
 
-Abschalten von Lüftungsanlagen, EDV oder anderer Betriebsmittel
 
 
Keine Brandfallsteuerungen sind:
 
 
-akustische und optische Alarmierungseinrichtungen, z.B. Blitzleuchte
 
 
-Feuerwehr-Peripherie, z.B. Feuerwehr-Anzeigetableau (FAT), Feuerwehr-Schlüsseldepot (FSD)
 
 
Die Funktion „Brandfallsteuerungen ab“ ist bei Brandmelderzentralen nach DIN EN 54-2 :1997 nicht gegeben, da der notwendige Eingang an der BMZ nicht gefordert ist. Dieser Eingang wird jedoch in der nächsten Fassung der DIN EN 54-2 berücksichtigt.
 
Die Funktion ist zu verwenden, wenn die BMZ sie vorsieht.
 
 
Wird durch die Funktion „Brandfallsteuerungen ab“ die Ansteuerung von automatischen Löschanlagen abgeschaltet, sollte folgendes beachtet und im Einzelfall mit den Beteiligten abgestimmt werden:
 
 
-Sind zusätzliche mechanische Sicherungsmaßnahmen des Löschanlagenherstellers gefordert, um unbeabsichtigte Auslösungen zu verhindern?
 
 
-Hat die Auslösung der Löschanlage Auswirkung auf  eine Betriebs- und Nutzungsgenehmigung für Betriebseinrichtungen oder Gebäude?
 
 
-Werden durch die Abschaltung Funktionen in der Löschanlage aktiviert (z.B. vorgesteuerte Trockenanlagen)?
 
 
====Besondere Hinweise zu „BMZ rückstellen“====
 
 
Die Anzeige bleibt auch noch nach der Rückstellung der BMZ durch den Betreiber für eine Zeit von 15 min. erhalten, um den angerückten Einsatzkräften zu signalisieren, das die Auslösung der ÜE durch die BMZ erfolgte.
 
In Abwesenheit des Betreibers wird eine im Alarmzustand befindliche BMZ von den Einsatzkräften mit dem Bedienelement „BMZ rückstellen“ erst nach dem Eintragen der Brandmeldung in das Betriebsbuch zurückgestellt. Mit der Rückstellung der BMZ ist auch die Rückstellung der ÜE verbunden. Für die Rückstellung der ÜE sind zwei verschiedene Verfahren in Anwendung, die sich durch den jeweiligen Typ der ÜE unterscheiden:
 
 
-Rückstellung ist durch die alleinige Bedienung an der BMZ möglich und in diesem Fall auch vom FBF aus.
 
 
-Rückstellung ist nur mit zusätzlicher Bedienung an der ÜE selbst möglich.
 
 
===Montage===
 
 
[[Datei:FATKHM30.jpg|left|thumb|300px|FBF mit FAT und ÜE]]
 
 
Der Montageort muss im Einzelfall zwischen Betreiber und Feuerwehr abgestimmt werden.
 
Das Feuerwehr-Bedienfeld ist in unmittelbarer Nähe der Feuerwehrzufahrt oder des Feuerwehrzuganges, in räumlicher Nähe mit der Anzeige für die Feuerwehr, z.B. FAT, zu montieren.
 
Das FBF muss so angeordnet sein, dass es gut zugänglich,sowie ausreichend beleuchtet ist.
 
Die Gefahr einer möglichen Beschädigung sollte gering sein.
 
Die Montagehöhe sollte 1600mm(+100/-200mm) betragen, gemessen von der Standfläche des Betätigenden bis Mitte des Gerätes.
 
 
===Schließung===
 
 
In das Türschloss muss ein Profilhalbzylinder nach DIN 18252 einbaubar sein.
 
Auskunft über die einzubauende Schließung erteilt die zuständige Feuerwehr.
 
 
===Aufbau===
 
 
Das Feuerwehr-Bedienfeld muss in einem stabilen Gehäuse mit verschließbarer Tür untergebracht sein.
 
Im Gehäuse müssen für die Anschlussleitungen ein entsprechender Anschlussraum mit Kabeldurchführungen vorhanden sein. Die Anschlussleiste darf nur bei geöffneter Tür zugänglich sein.
 
 
===Elektrischer Anschluss===
 
 
Das Feuerwehr-Bedienfeld darf ohne Überwachung des Übertragungsweges an die BMZ angeschaltet werden. Die Leitungen sind, bei abgesetzter Montage von der BMZ, in Funktionserhalt E30 auszuführen. Die Energieversorgung sollte aus der BMZ erfolgen.
 
 
===Konformität und Kompatibilität===
 
 
Die Übereinstimmung des FBF mit der Norm (DIN 14661) ist durch eine Typprüfung von
 
einer akkreditierten Stelle (z.B. VdS) festzustellen. Bei Übereinstimmung muss dem
 
Hersteller eine Konformitätsbescheinigung ausgestellt werden.
 
Wenn das FBF über eine nachfolgend beschriebene Schnittstelle verfügt, kann die Prüfung
 
der Kompatibilität entfallen. Der Hersteller der BMZ, bestätigt in beiden Fällen, dem
 
Hersteller des FBFs die Kompatibilität in Form einer Kompatibilitätsbescheinigung.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
====Festgelegte Ein- und Ausgänge der FBF-Schnittstelle nach DIN 14661====
 
 
 
'''Eingang'''                                                    '''Ausgang'''
 
 
 
Betriebsspannung                                            ---------
 
                                 
 
ÜE ausgelöst                                             ---------
 
 
Brandfallsteuerung abgeschaltet (Option)                    Brandfallsteuerungen abschalten (Option)               
 
 
akustische Signale abgeschaltet                            akustische Signale abschalten
 
 
BMZ rückstellen                                            BMZ rückstellen
 
 
---------                                                  ÜE prüfen
 
 
====Empfehlung  nach DIN 14661 für parallele FBF-Schnittstelle (entspricht der CCITT V31====
 
 
 
'''Eingänge FBF'''                                            '''Ausgänge FBF'''                           
 
 
max. Eingangsspannung: <_42 V DC                        max. Ausgangsspannung: <_42 V DC
 
 
max. Eingangsstrom: <_50 mA                              min. Strombelastbarkeit: 20 mA
 
 
Ansteuerung: aktiv 0V                                   Ansteuerung: aktiv 0V                 
 
 
                      Signaländerungen >_200ms müssen erkannt werden
 
 
===Inbetriebnahme===
 
 
Vor Inbetriebnahme ist durch eine Elektrofachkraft eine Prüfung des Zusammenwirken mit
 
der betriebsbereiten BMA durchzuführen. Die Funktionsprüfung erstreckt sich auf die
 
bestimmungsgemäßen Funktionen aller Anzeige- und Bedienelemente, sowie das
 
Zusammenwirken von FBF, BMZ und ÜE. Über die Abnahmeprüfung ist ein Protokoll mit
 
den Unterschriften, der für die Abnahmeprüfung Verantwortlichen, zu erstellen.
 
 
===Instandhaltung===
 
 
Die Inspektion und Wartung muss nach DIN 14675 und VDE 0833 durch eine Fachfirma
 
erfolgen.
 
 
====Inspektion====
 
 
Eine Inspektion ist mindestens vierteljährlich durchzuführen.
 
Hierbei sind mindestens zu prüfen:
 
 
-Äußere Unversehrtheit des FBFs
 
 
-Bereitschaftskontrolle der Betriebsanzeige
 
 
====Wartung====
 
 
Eine Wartung ist mindestens einmal jährlich durchzuführen.
 
Hierbei sind mindestens zu prüfen:
 
 
-Stromaufnahme des FBFs im Ruhezustand und im Alarmzustand
 
 
-Alle Funktionen des FBFs
 
 
-Beweglichkeit der Außentür(en) und des Verschlusses
 
 
Die Wartungsarbeiten müssen in Anwesenheit der Feuerwehr oder deren Beauftragten
 
erfolgen, sofern der notwendige Schlüssel nicht anderweitig zur Verfügung steht. Alle
 
Instandhaltungsarbeiten sind im Betriebshandbuch der jeweiligen BMA einzutragen. Der
 
Betreiber hat der Feuerwehr oder deren Beauftragten die Kontrolle der Funktionen auch
 
außerhalb der jährlichen Wartungsinterwalle zu ermöglichen.
 
  
 
==Feuerwehr-Gebäudefunkbedienfeld (FGB) nach DIN 14663==
 
==Feuerwehr-Gebäudefunkbedienfeld (FGB) nach DIN 14663==

Version vom 9. März 2010, 10:34 Uhr

Was ist Feuerwehr-Peripherie?

FWP07.jpg

Die Feuerwehren sind ständig bestrebt ihre Alarmorganisation zu optimieren. Mit dem Feuerwehr-Schlüsselkasten, heute Feuerwehr-Schlüsseldepot, wurde ein Aufbewahrungstresor für Objektschlüssel geschaffen. Somit war im Einsatzfall ein gewalt- und zerstörungsfreier Objektzutritt möglich.

Mit dem Feuerwehr-Bedienfeld wurde eine einfache und einheitliche Bedieneinrichtung für die Brandmeldeanlage kreiert.

Zum Auffinden der einzelnen Brandmelder wurden Objektpläne mit dem Laufweg zu den einzelnen Meldern eingeführt, die mit unterschiedlichen Namen, z.B. Feuerwehr-Laufkarten, Schleifenpläne, Melderkarten, Melderauffindungspläne usw. belegt wurden. Nach dem Objektzutritt war immer die Brandmelderzentrale der erste Anlaufpunkt. Die Brandmelderzentrale musste zwangsläufig im Eingangsbereich installiert werden. Die Komplexität und die Vielfalt der angebotenen Brandmelderzentralen prägten die Idee nach einer einfachen und einheitlichen Anzeige für Feuerwehr-Einsatzkräfte. Das äußere Erscheinungsbild sollte dem des gewohnten Feuerwehr-Bedienfeldes entsprechen. Das Feuerwehr-Anzeigetableau FAT war geboren und wurde 2002 zur Norm.

Das FAT bot neue Möglichkeiten, sowohl für die Feuerwehren, als auch für die Architekten und Betreiber. Der erste Anlaufpunkt für die Feuerwehren konnte losgelöst von der Brandmelderzentrale gestaltet werden. Der Betreiber einer Brandmeldeanlage musste im Eingangsbereich keinen wertvollen Raum für die Brandmelderzentrale zur Verfügung stellen. Die feuerwehrrelevante Peripherie der Brandmeldeanlage konnte zu objektspezifischen Systemen zusammengefasst werden. Mit eigenständigen Systemen wurde die Installation sowohl im Innen- als auch im Außenbereich ermöglicht. Die ganzheitliche Betrachtung dieses Lösungsansatzes war die Geburtsstunde der Feuerwehrperipherie.

Die Anfahrtszeit der Feuerwehr und daher der frühest mögliche Löschbeginn ist wenig beeinflussbar. Zur Verkürzung der Interventionszeit ist somit die Feuerwehr-Peripherie der BMA, für die Einsatzkräfte der Feuerwehr umso wichtiger.

Die Feuerwehr-Peripherie stützt sich dabei auf folgende relevanten Normen des Feuerwehrwesen, welche in diesem Handbuch näher erläutert werden:

DIN 14675 Aufbau und Betrieb von Brandmeldeanlagen, speziell

Feuerwehr-Schlüsseldepot (FSD)

Feuerwehr-Laufkarten

Feuerwehr-Anzeigetableau (FAT)

Feuerwehr-Bedienfeld (FBF)

DIN 14661 Gerätenorm für ein Feuerwehr-Bedienfeld

DIN 14662 Gerätenorm für ein Feuerwehr-Anzeigetableau

DIN 14663 Gerätenorm für ein Feuerwehr-Gebäudefunkbedienfeld

Die Unterstützung der schnellen und präzisen Branddetektion durch die Brandmelderzentrale, ist der schnelle und gewaltfreie Gebäudezutritt für Einsatzkräfte der Feuerwehr und die schnelle und präzise Brandlokalisation vor Ort. Die Feuerwehr-Peripherie als eigenständiger Lösungsansatz, steigert die Qualität der Erkundungssicherheit und -geschwindigkeit der Einsatzkräfte.







Feuerwehr-Gebäudefunkbedienfeld (FGB) nach DIN 14663

Feuerwehr-Gebäudefunkbedienfeld DIN 14663 mit separatem (eigenständigem) Gehäuse

Bei Objekten mit einer baurechtlich geforderten Feuerwehr-Gebäudefunkanlage muss die Bedienung dieser Anlage durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr schnell und gesichert erfolgen. Hierfür ist eine einheitliche Informations- und Bedienoberfläche unerlässlich. Mit DIN 14663 wurde das einfache und einheitliche Feuerwehr-Gebäudefunkbedienfeld (FGB) für jede Feuerwehr-Gebäudefunkanlage genormt.

In der Norm werden im wesentlichen die Funktionen und das einheitliche Erscheinungsbild definiert. Das FGB kann sowohl in einem eigenständigen Gehäuse als auch in anderen Gehäusen mit anderen Bedien- und Anzeigeeinrichtungen der Feuerwehr eingebaut oder integriert sein. Im eigenständigen Gehäuse muss die Gehäuseoberfläche der Farbe RAL 7032 (kieselgrau) entsprechen.

Definition

Das Feuerwehr-Gebäudefunkbedienfeld ist Teil einer Feuerwehr-Gebäudefunkanlage, das bestimmte Betriebszustände in einheitlicher Erscheinungsform anzeigt und den Einsatzkräften der Feuerwehr eine ergonomische und einfache Bedienung im Einsatzfall und bei Funktionsprüfungen ermöglicht.







Aufbau und Funktion

FGB - Bedienfront


Anzeige- und Bedienelemente

FGB33-2.jpg


Besondere Hinweise zur Funktion

Die Feuerwehr-Gebäudefunkanlage wird durch Betätigen des Bedienelementes “EIN“ auf allen Kanälen gleichzeitig eingeschaltet. Mit grünem Dauerlicht im Feld „EIN“ wird angezeigt, dass die Feuerwehr-Gebäudefunkfunkanlage automatisch oder manuell eingeschaltet wurde. Die Feuerwehr-Gebäudefunkanlage wird durch Betätigen des Bedienelementes “AUS“ auf allen Kanälen gleichzeitig ausgeschaltet. Dabei erlischt das grüne Dauerlicht im Feld „EIN“. Wenn die grüne Anzeige „Bedienfeld in Betrieb“ nicht leuchtet, müssen am FGB technische Maßnahmen getroffen werden, welche verhindern das Funktionen angezeigt oder ausgeführt werden. Als Störung muss mindestens der Ausfall der Stromversorgung und / oder der Sende- und Empfangseinrichtung der Feuerwehr-Gebäudefunkanlage durch geeignete Beschaltung angezeigt werden. Diese Störungen können durch einen Sammelausgang an eine ständig besetzte Stelle weitergeleitet werden. Das freie Feld unterhalb der Tasten kann in Abstimmung mit der zuständigen Feuerwehr wahlweise mit anderen Funktionen, z.B. Sprechstelle, belegt werden.


Montage

FGB in Erstinformation der Feuerwehr

Der Montageort muss im Einzelfall zwischen Betreiber und Feuerwehr abgestimmt werden. Das Feuerwehr-Gebäudefunkbedienfeld in unmittelbarer Nähe der Anzeige- und Bedieneinrichtungen der Feuerwehr zu montieren oder darin zu integrieren. Das FGB muss so angeordnet sein, dass es gut zugänglich, sowie ausreichend beleuchtet ist. Die Montagehöhe sollte 1600mm(+100/-200mm), gemessen von der Standfläche des Betätigenden bis Mitte des Bedienfeldes, betragen.

Schließung

In das Türschloss muss ein Profilhalbzylinder nach DIN 18252 einbaubar sein. Auskunft über die einzubauende Schließung erteilt die zuständige Feuerwehr.

Aufbau

Das Feuerwehr-Gebäudefunkbedienfeld muss in einem stabilen Gehäuse mit verschließbarer Tür untergebracht sein. Im Gehäuse müssen für die Anschlussleitungen ein entsprechender Anschlussraum mit Kabeldurchführungen vorhanden sein. Die Anschlussleiste darf nur bei geöffneter Tür zugänglich sein.

Elektrischer Anschluss

Das Feuerwehr-Gebäudefunkbedienfeld darf ohne Überwachung des Übertragungsweges an die Feuerwehr-Gebäudefunkanlage angeschaltet werden. Kabelverbindungen zum FGB sind in Funktionserhalt E90 zu verlegen. Die Energieversorgung muss durch die Feuerwehr- Gebäudefunkanlage sichergestellt werden.

Konformität und Kompatibilität

Die Übereinstimmung des FGB mit der Norm (DIN 14663) ist durch einen Übereinstimmungsnachweis vom Hersteller des FGB schriftlich abzugeben. Der Errichter der Feuerwehr-Gebäudefunkanlage hat die Kompatibilität der verwendeten Bauteile und Anlagenkomponenten sicherzustellen.

Inbetriebnahme

Vor Inbetriebnahme ist durch eine Elektrofachkraft eine Prüfung des Zusammenwirken mit der betriebsbereiten Feuerwehr-Gebäudefunkanlage durchzuführen. Die Funktionsprüfung erstreckt sich auf die bestimmungsgemäßen Funktionen aller Anzeige- und Bedienelemente, sowie das Zusammenwirken von FGB und Feuerwehr-Gebäudefunkanlage. Über die Abnahmeprüfung ist ein Protokoll mit den Unterschriften, der für die Abnahmeprüfung verantwortlichen, zu erstellen.

Instandhaltung

Die Inspektion und Wartung muss sinngemäß nach VDE 0833 durch eine Fachfirma erfolgen.

Inspektion

Eine Inspektion ist mindestens vierteljährlich durchzuführen. Hierbei sind mindestens zu prüfen:

-Äußere Unversehrtheit des FGBs

-Bereitschaftskontrolle der Betriebsanzeige

Wartung

Eine Wartung ist mindestens einmal jährlich durchzuführen. Hierbei sind mindestens zu prüfen:

-Alle Funktionen und Stromaufnahme des FGBs

-Beweglichkeit der Außentür(en) und des Verschlusses

Die Wartungsarbeiten müssen in Anwesenheit der Feuerwehr oder deren Beauftragten erfolgen, sofern der notwendige Schlüssel nicht anderweitig zur Verfügung steht. Der Betreiber hat der Feuerwehr oder deren Beauftragten die Kontrolle der Funktionen auch außerhalb der jährlichen Wartungsinterwalle zu ermöglichen.



Vernetzung von Brandmeldeanlagen nach DIN 14675

Vernetzung: FAT und FBF für zwei Brandmelderzentralen



Wenn bei einer Erweiterung eines Objektes die vorhandene Brandmelderzentrale nicht erweitert werden kann, ist eine größere Brandmelderzentrale oder eine weitere BMZ als Ergänzung zu installieren. Die Erweiterung einer bestehenden BMA ist mit der zuständigen Genehmigungsbehörde (z.B. Feuerwehr) und dem Betreiber abzustimmen. Eine weitere BMZ muss mit der bestehenden Brandmelderzentrale gemäß der VdS-Richtlinie VdS2878 vernetzt werden. Die Vernetzung im Sinne der VDE 0833-2 setzt nicht unbedingt eine Datenschnittstelle voraus, sondern kann auch nach einer definierten Kontaktschnittstelle erfolgen. Die Hauptzentrale steuert zumindest die Übertragungseinrichtung und das Feuerwehr-Schlüsseldepot an. Die Nebenzentrale steuert in jedem Fall die Hauptzentrale an und ggf. die interne Alarmierung. Die Hauptzentrale und die Nebenzentrale(n) werden durch ein erweitertes Feuerwehr-Bedienfeld durch die Feuerwehr bedient. Eine Anlage, die nicht mehr den geltenden Normen entspricht, hat Bestandsschutz und darf nur innerhalb des bestehenden Brandabschnittes erweitert werden. Es dürfen keine neuen Brandabschnitte entstehen. Das bestehende Schutzziel darf nicht erweitert werden.


Definition

Eine Vernetzung (Zusammenschaltung) liegt immer dann vor, wenn bei einer Anlage mit mehr als einer Brandmelderzentrale, mindestens eine Brandmelderzentrale oder Teile einer Brandmelderzentrale übergeordnete Funktionen innerhalb der Anlage ausführen.

Vernetzung verschiedener Brandmelderzentralen

Verfügen die zu vernetzenden Brandmelderzentralen über eine interoperable Systemvernetzung, so ist in der Regel keine Änderung bezüglich der Alarmübertragung, der Funktion des Feuerwehr-Bedienfeldes, des Feuerwehr-Schlüsseldepot und des Feuerwehr-Anzeigetableau erforderlich. Werden Brandmelderzentralen, die über keine interoperable Systemvernetzung verfügen zusammengeschaltet, sind insbesondere die Anforderungen bezüglich Ausfallsicherheit, Bedienung und Anzeige gemäß nachfolgenden Festlegungen zu beachten.

Übertragung des Alarmzustandes

Die Weiterleitung des Alarmzustandes der Nebenzentrale an die Hauptzentrale muss so erfolgen, dass bei einer einfachen Störung (z.B. Drahtbruch oder Kurzschluss in einem Übertragungsweg) die Funktion der Anlage nicht beeinträchtigt werden darf. Zusätzlich müssen Störungen in den Übertragungswegen zwischen den einzelnen Brandmelderzentralen und der Hauptzentrale an der übergeordneten Einrichtungen angezeigt werden. Die Übertragung des Alarmzustandes der Nebenzentrale muss vom Ausgang der Ansteuerung der Übertragungseinrichtung (ÜE) der Nebenzentrale über zwei überwachte Übertragungswege rückwirkungsfrei erfolgen. Die Überwachung der Übertragungswege muss von der Hauptzentrale aus erfolgen. Dabei verhält sich die Nebenzentrale zur Hauptzentrale wie zwei Meldergruppen. Die Beschaltung zur Auslösung der Hauptzentrale durch die Nebenzentrale hat auf Veranlassung des Betreibers und Spezifikation des Errichters der Hauptzentrale zu erfolgen. Sie muss potenzialfrei und rückwirkungsfrei sein.

Übertragung des Störungs- und Abschaltungszustands

Im Fall von Abschaltung und Störung einer Meldergruppe/Melder oder sonstiger Funktionen einer Nebenzentrale müssen diese Informationen jeweils als Sammelanzeige an der Hauptzentrale oder am FAT angezeigt werden. Diese Sammelanzeigen müssen an der Hauptzentrale mit gelber Signalanzeige und mit eindeutiger Kennzeichnung der betroffenen Nebenzentrale ausgeführt werden. Die Übermittlung der Signale „Abschaltung“ und „Störung“ darf über einen gemeinsamen Übertragungsweg erfolgen. Der Übertragungsweg muss überwacht sein. Dabei darf der Störungszustand der Nebenzentrale an der Hauptzentrale als Leitungsstörung angezeigt werden.

Anzeige für die Feuerwehr (Feuerwehr-Anzeigetableau)

FAT für zwei Brandmelderzentralen



Wenn die Brandschutzdienststelle die Forderung nach Anzeige der ausgelösten Meldergruppe/Melder am Feuerwehrhauptzugang stellt, dürfen als Erstinformation ein oder mehrere FATs nach DIN 14662 oder abgesetzte Anzeigeeinrichtungen nach FAT für zwei Brandmelderzentralen DIN EN 54-2 verwendet werden. Die Anforderungen nach DIN EN 54-2 : 1997-12, 12.5.3 sind auf alle Fälle zu beachten. Das heißt, die Signalleitung und die Zuleitung zur Energieversorgung müssen redundant ausgelegt sein. Die Anzeigen für Störung/Abschaltung der Nebenzentrale werden am FAT nach DIN 14662 angezeigt. Die Weiterleitung der Störungsmeldungen an eine ständig besetzte Stelle hat mit geeigneten Maßnahmen zu erfolgen. Die Nummerierung der Meldergruppen hat über die Gesamtanlage fortlaufend zu erfolgen.

Bedienung für die Feuerwehr (Feuerwehr-Bedienfeld)

FBF für zwei Brandmelderzentralen


Die Hauptzentrale muss zumindest für die Anschaltung eines Feuerwehr-Bedienfeldes entsprechend DIN 14661 vorbereitet sein. Für die Vernetzung mehrerer Brandmelderzentralen ist ein erweitertes Feuerwehr-Bedienfeld mit mehreren Schnittstellen erforderlich. Das erweiterte Feuerwehr-Bedienfeld mit gemeinsamer Steuerung/Anzeige für alle Brandmelderzentralen muss der Hauptzentrale zugeordnet sein. Das erweiterte FBF besteht aus einem Zusatz, der den Anschluss weiterer Brandmelderzentralen an das Feuerwehr-Bedienfeld nach DIN 14661 ermöglicht. Sie muss folgenden Anforderungen genügen:

-Die Anschaltung der Nebenzentrale(n) muss potenzialfrei erfolgen

-Die zusätzlichen Anschlüsse müssen, unter Berücksichtigung der betreffenden Funktionen aus DIN EN 54-2, den Schnittstellenbedingungen der DIN 14661 entsprechen

-Die Überwachung der Übertragungswege zwischen dem erweiterten Feuerwehr-Bedienfeld und den Brandmelderzentralen darf indirekt erfolgen. z.B. dadurch, dass mindestens eine Ader der Energieversorgungszuleitung des Feuerwehr-Bedienfeldes, von der Hauptzentrale aus, durch alle Zuleitungen geschleift wird, so dass bei einem Leitungsfehler einer Feuerwehr-Bedienfeld-Zuleitung die grüne Betriebsanzeige am Feuerwehr-Bedienfeld erlischt

-Der Erweiterungs-Zusatz zum Feuerwehr-Bedienfeld und das Feuerwehr-Bedienfeld sind örtlich zusammenzufassen.


Welche Funktionen das Feuerwehr-Bedienfeld anzeigt, bzw. welche Funktionen für welche Brandmelderzentralen wirksam werden müssen, ist nachstehender Tabelle zu entnehmen:

UGIS40-1.jpg



Leitungsverlegung

Die Redundanzwege müssen jeweils in getrennten Kabeln verlegt werden. Bei einem einfachen Leitungsfehler (Drahtbruch, Kurzschluss oder Fehler gleicher Wirkung) muss eine Anzeige der Störungsmeldung an der übergeordneten Brandmelderzentrale erfolgen und die Redundanzleitung muss das vorgesehene Signal übertragen. Der überwachte Übertragungsweg für Störungs- und Abschaltzustand darf in einem Kabel mit dem Redundanzweg der Brandmeldung mitgeführt werden. Bei erforderlicher Berücksichtigung der Leitungsanlagenrichtlinie (LAR) sind die Übertragungswege als Leitungsanlage einer Brandmeldeanlage aufzufassen. (BHE-Infopapier)

Sonstiges

Die jeweiligen Flächenbegrenzungen und zugehörigen Redundanzmaßnahmen sind den Anforderungen nach VDE 0833-2, 6.2.1 ”Brandmelderzentrale” zu entnehmen und gelten für die übergeordnete Brandmelderzentrale bezogen auf die Gesamtanlagengröße. Eine weitergehende Kaskadierungsstufe untergeordneter Brandmelderzentralen ist nicht zulässig. Die Funktionen der Nebenzentralen, die nicht in Betrieb sind, z.B. Feuerwehr rufen, etc. sind so zu beschalten, dass keine missverständlichen Anzeigen möglich sind. Nach durchgeführten Instandhaltungsmaßnahmen hat der jeweilige Errichter sich vom Zustand der Gesamtanlage am FBF/FAT/bzw. an der abgesetzten Anzeigeeinrichtung zu überzeugen.

Kompatibilität

Das funktionsgerechte Zusammenwirken der einzelnen Komponenten muss gewährleistet sein. Im Zweifelsfall ist die Funktionalität durch eine unabhängige Prüfstelle festzustellen.


Praxisbeispiel

Drei Brandmelderzentralen auf ein FBF und 4 FATs mit Protokolldrucker


Feuerwehr-Laufkarten nach DIN 14675

Feuerwehr-Laufkarte DIN 14675

Für jede Meldergruppe ist eine Feuerwehr-Laufkarte bereitzuhalten. Grundlage für die Erstellung der Feuerwehr-Laufkarten sind die aktuellen Ausführungsunterlagen der BMA mit eingetragenen Melder, Meldergruppen, Meldebereich, Alarmbereich und die aktuellen Geschosspläne. Die Aktualisierung der Feuerwehr- Laufkarten muss durch den Betreiber sichergestellt sein.

Definition

Feuerwehr-Laufkarten sind eigenständige grafische Hilfsmittel für die Orientierung der Feuerwehr-Einsatzkräfte zur Lokalisierung des ausgelösten Melders.

Ausführung

Die Feuerwehr-Laufkarten müssen gut lesbar und übersichtlich aufgebaut sein, um für die Einsatzkräfte der Feuerwehr eine schnelle Lokalisierung des Brandortes im Gebäude sicherzustellen. Die Größe der Feuerwehr-Laufkarte sollte das Format DIN A4 nicht übersteigen. Für größere Objekte ist nach Zustimmung der Feuerwehr auch das Format DIN A3 zulässig. In jedem Fall müssen die Darstellungen auf der Feuerwehr-Laufkarte dem gewählten Format entsprechend angepasst und formatfüllend sein. Die Feuerwehr-Laufkarten müssen aus formstabiler Folie oder aus Karton in geschützter Folie bestehen. Hinweise zur Gestaltung von Feuerwehr- Laufkarten sind der DIN 14675 oder den Technischen Anschlußbestimmungen (TAB) der regionalen Feuerwehren zu entnehmen. Unter www.din-14675.de [1] sind einzelne TAB´s abrufbar.

Bei Brandmeldeanlagen, die über ein Informationssystem mit automatischem Ausdruck von Feuerwehr-Laufkarten verfügen, müssen die Forderungen der DIN 14675 eingehalten werden. Zur Redundanz muss in diesem Fall ein Satz ausgedruckter Feuerwehr-Laufkarten zur Verfügung stehen.

Aufbewahrung

Alle Feuerwehr-Laufkarten sind griffbereit an der Feuerwehr-Erstinformation oder an der BMZ aufzubewahren. Das Depot muss gegen unberechtigten Zugriff gesichert und mit der Beschriftung „FEUERWEHR-LAUFKARTEN“ gekennzeichnet sein.

Symbole

Einsatzaktuelle Laufkartenerstellung während der Feuerwehranfahrt


Die in Feuerwehr-Laufkarten zu verwendenden grafischen Symbole, sind einheitlich festgelegt. Sie sind form- und farbidentisch darzustellen. Wird auf der Feuerwehr-Laufkarte eine Legende aufgenommen, dürfen sich in dieser nur diejenigen Symbole wiederfinden, die in der dargestellten Meldergruppe auch tatsächlich Verwendung finden.











































Aufbau

Feuerwehr-Laufkarten müssen wie folgt aufgebaut sein:


LK45-a.jpg


Vorderseite

Auf der Vorderseite muss die Gebäudeübersicht mit Grundriss dargestellt sein. Sofern erforderlich ist eine Schnittdarstellung oder ein Grundriss mit Teilausschnitt darzustellen. Aus der Gebäudeübersicht muss der Weg von der Anzeige- und Bedieneinrichtung der Feuerwehr bzw. von der BMZ bis zur ausgelösten Meldergruppe mit einem grünen Pfeil erkennbar sein.




LK45-b.jpg

Rückseite

Auf der Rückseite muss der Detailplan für den Meldebereich dargestellt sein. Sofern erforderlich ist eine Schnittdarstellung oder ein Grundriss mit Teilausschnitt darzustellen. Zur eindeutigen Lokalisierung des Brandortes muss jeder Einzelmelder der Meldergruppe mit einer Meldernummer versehen sein. Automatische Melder und Handfeuermelder müssen eindeutig erkennbar sein.

Informationsgehalt

Eine Feuerwehr-Laufkarte muss mindestens folgende Informationen enthalten:

-Meldergruppennummer

-Meldernummer(n)

-Melderart- und Anzahl

-Gebäude / Geschoss / Raum

-Standort von FAT, FBF, BMZ und ÜE

-Laufweg vom Standort zum Meldebereich

-Im Laufweg liegende Treppen und Türen

-Raumkennzeichnung bzw. Nutzung

-Bemerkung, falls zutreffend (z.B. Ex-Bereich)

-Objektname oder Ort (z.B. Straßenbezeichnung)

-Datum der letzten Aktualisierung





















Feuerwehrplan

Feuerwehrplan - Übersichtsplan


Der Feuerwehrplan ist kein Bestandteil der Brandmeldeanlage und somit der DIN 14675. Feuerwehrpläne ersetzen nicht die erforderlichen Feuerwehr-Laufkarten nach DIN 14675. Feuerwehrpläne sind Orientierungsmittel für Einsatzkräfte der Feuerwehren zur Beurteilung einer Gefahrensituation und zur raschen Orientierung in einem Objekt oder einer baulichen Anlage. Bei Bedarf sind ein Übersichtsplan und mehrere Detail- bzw. Geschosspläne zu erstellen.


Feuerwehrplan - Geschossplan


Für das einsatztaktische Vorgehen der Einsatzkräfte müssen Feuerwehrpläne mindestens beinhalten:

-Art der Nutzung

-Feuerwehraufzüge

-Bedienstellen von Rauch- und Wärmeabzugsanlagen

-Steigleitungen

-Trennwände der Brandabschnitte

-Nicht befahrbare Flächen

-Begehbare Flächen

-Durchfahrtshöhen

-Benachbarte Gebäude und deren Nutzung

-Löschwasserentnahmestellen



Symbole

FP47.jpg

Die in Feuerwehrplänen zu verwendenden grafischen Symbolesind einheitlich festgelegt. Sie sind form- und farbidentisch darzustellen. Wird auf dem Feuerwehrplan eine Legende aufgenommen, dürfen sich in dieser nur diejenigen Symbole wiederfinden, die in der dargestellten Meldergruppe auch tatsächlich Verwendung finden.


























Neue Wege: Erstellen von Laufkarten während der Feuerwehranfahrt

Einsatzaktuelle Laufkartenerstellung während der Feuerwehranfahrt


Je größer das zu schützende Objekt ist, desto mehr Laufkarten müssen aktuell vorgehalten werden. Dies bedeutet für den Betreiber kostenintensive Produktion und aufwändige Lagerung, Änderung und Pflege. Systeme, wie das Feuerwehr-Koordinations-System von SCHRANER, generieren nur im Alamrfall die tatsächlich erforderlichen Laufkarten in der jeweils aktuellen Fassung. Zusätzlich kann sogar der ausgelöste Brandmelder in der entsprechenden Meldergruppe optisch hervorgerufen werden. Die Erstellung und Änderung erfolgt mit jeder kundenseitigen Grafiksoftware und ist somit universall und wirtschaftlich.

Siehe auch