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		<title>Brandschutz Wiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<updated>2026-04-29T21:38:36Z</updated>
		<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://www.brandschutz-wiki.de/index.php?title=Feuerwehr-Peripherie</id>
		<title>Feuerwehr-Peripherie</title>
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				<updated>2009-11-23T10:41:12Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;79.234.25.79: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Was ist Feuerwehr-Peripherie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Feuerwehren sind ständig bestrebt  ihre Alarmorganisation zu optimieren. &lt;br /&gt;
Mit dem Feuerwehr-Schlüsselkasten, heute Feuerwehr-Schlüsseldepot, wurde ein &lt;br /&gt;
Aufbewahrungstresor für Objektschlüssel geschaffen. Somit war im Einsatzfall ein &lt;br /&gt;
gewalt- und zerstörungsfreier Objektzutritt möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Feuerwehr-Bedienfeld wurde eine einfache und einheitliche Bedieneinrichtung &lt;br /&gt;
für die Brandmeldeanlage kreiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Auffinden der einzelnen Brandmelder wurden Objektpläne mit dem Laufweg zu den &lt;br /&gt;
einzelnen Meldern eingeführt, die mit unterschiedlichen Namen, z.B. Feuerwehr-Laufkarten,&lt;br /&gt;
Schleifenpläne, Melderkarten, Melderauffindungspläne usw. belegt wurden.&lt;br /&gt;
Nach dem Objektzutritt war immer die Brandmelderzentrale der erste Anlaufpunkt. Die &lt;br /&gt;
Brandmelderzentrale musste zwangsläufig im Eingangsbereich installiert werden.&lt;br /&gt;
Die Komplexität und  die Vielfalt der angebotenen Brandmelderzentralen prägten die &lt;br /&gt;
Idee nach einer einfachen und einheitlichen Anzeige für Feuerwehr-Einsatzkräfte. Das &lt;br /&gt;
äußere Erscheinungsbild sollte dem des gewohnten Feuerwehr-Bedienfeldes &lt;br /&gt;
entsprechen. Das Feuerwehr-Anzeigetableau FAT war geboren und wurde 2002 zur &lt;br /&gt;
Norm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das FAT bot neue Möglichkeiten, sowohl für die Feuerwehren, als auch für die &lt;br /&gt;
Architekten und Betreiber. Der erste Anlaufpunkt für die Feuerwehren konnte losgelöst &lt;br /&gt;
von der Brandmelderzentrale gestaltet werden. Der Betreiber einer Brandmeldeanlage &lt;br /&gt;
musste im Eingangsbereich keinen wertvollen Raum für die Brandmelderzentrale zur &lt;br /&gt;
Verfügung stellen. Die feuerwehrrelevante Peripherie der Brandmeldeanlage konnte zu &lt;br /&gt;
objektspezifischen Systemen zusammengefasst werden. Mit eigenständigen Systemen &lt;br /&gt;
wurde die Installation sowohl im Innen- als auch im Außenbereich ermöglicht.&lt;br /&gt;
Die ganzheitliche Betrachtung dieses Lösungsansatzes war die Geburtsstunde der &lt;br /&gt;
Feuerwehrperipherie.&lt;br /&gt;
Die  Feuerwehr-Peripherie stützt sich dabei auf folgende relevanten Normen des &lt;br /&gt;
Feuerwehrwesen, welche in diesem Handbuch näher erläutert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''DIN 14675 Aufbau und Betrieb von Brandmeldeanlagen, speziell'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feuerwehr-Schlüsseldepot (FSD) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feuerwehr-Laufkarten &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feuerwehr-Anzeigetableau (FAT)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feuerwehr-Bedienfeld (FBF)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''DIN 14661 Gerätenorm für ein Feuerwehr-Bedienfeld''' &lt;br /&gt;
       	 &lt;br /&gt;
'''DIN 14662 Gerätenorm für ein Feuerwehr-Anzeigetableau'''&lt;br /&gt;
       	 &lt;br /&gt;
'''DIN 14663 Gerätenorm für ein Feuerwehr-Gebäudefunkbedienfeld''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Unterstützung der schnellen und präzisen Branddetektion durch die &lt;br /&gt;
Brandmelderzentrale, ist der schnelle und gewaltfreie Gebäudezutritt für Einsatzkräfte &lt;br /&gt;
der Feuerwehr und die schnelle und präzise Brandlokalisation vor Ort.&lt;br /&gt;
Die Feuerwehr-Peripherie als eigenständiger Lösungsansatz, steigert die Qualität der  &lt;br /&gt;
Erkundungssicherheit und -geschwindigkeit der Einsatzkräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Grafik''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anfahrtszeit der Feuerwehr und daher der frühest mögliche Löschbeginn ist wenig beeinflussbar.  &lt;br /&gt;
Zur Verkürzung der Interventionszeit ist somit die Feuerwehr-Peripherie der BMA,  für die Einsatzkräfte der &lt;br /&gt;
Feuerwehr umso wichtiger.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Feuerwehr-Schlüsseldepot (FSD) nach DIN 14675==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Bild''&lt;br /&gt;
Feuerwehr-Schlüsseldepot der Klasse 3 &lt;br /&gt;
für drei überwachte Objektschlüssel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Betreiber hat der Feuerwehr rund um die Uhr den gewaltfreien Zugang zu allen mit &lt;br /&gt;
Brandmeldern bzw. mit selbständigen Löschanlagen geschützten Räumen sicherzustellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn durch geeignetes Personal, mit Schlüsselgewalt, dies nicht sichergestellt ist, kann &lt;br /&gt;
auf schriftlichen Antrag des Betreibers ein Feuerwehr-Schlüsseldepot zur Aufbewahrung &lt;br /&gt;
des/der Objektschlüssels zugestanden werden.&lt;br /&gt;
Vor der Antragstellung zum Einbau eines Feuerwehr-Schlüsseldepots, muss zwischen &lt;br /&gt;
dem Betreiber der Brandmeldeanlage und dem zuständigen Schadensversicherer, &lt;br /&gt;
privatrechtlich der Einsatz des zu verwendenden Schlüsseldepots vereinbart werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Definition:'''&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Ein Feuerwehr-Schlüsseldepot ist ein zweitüriges Tresorbehältnis (Ausnahme Klasse 1) &lt;br /&gt;
für die Aufbewahrung von Gebäudeschlüssel, gegen unbefugten Zugriff gesichert, &lt;br /&gt;
das bei einer Brandmeldung entriegelbar ist (Ausnahme Klasse 1), um der Feuerwehr &lt;br /&gt;
in Abwesenheit des Betreibers gewaltfreien Zugang zum Objekt zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Klassifizierung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feuerwehr-Schlüsseldepots, zur Verwahrung von Objektschlüssel, werden abhängig &lt;br /&gt;
vom Anwendungsfall in drei Klassen eingeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klasse 1: geringes Risiko&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
nicht für Generalschlüssel&lt;br /&gt;
nur für Einzelschlüssel mit Einzelschließung &lt;br /&gt;
nur mechanisch aufgebaut&lt;br /&gt;
keine Anbindung an die BMA	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klasse 2: mittleres Risiko	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nicht für Generalschlüssel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nur für Einzelschlüssel mit Einzelschließung&lt;br /&gt;
Anbindung (elektrisch) an BMA&lt;br /&gt;
ohne Sabotageüberwachung	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klasse 3: hohes Risiko	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auch für Generalschlüssel&lt;br /&gt;
auch für Schlüssel für Scharfschalteinrichtungen&lt;br /&gt;
Anbindung (elektrisch) an die BMA&lt;br /&gt;
mit Sabotageüberwachung&lt;br /&gt;
VdS-anerkennung erforderlich	&lt;br /&gt;
 	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Mindestforderungen in den unterschiedlichen Klassen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klasse 1	&lt;br /&gt;
mechanisch stabiles Gehäuse&lt;br /&gt;
max. 2 Schlüssel hinterlegbar&lt;br /&gt;
nur eine Tür mit Feuerwehrschließung entriegelbar&lt;br /&gt;
Deponierung des/der Schlüssel hinter der Tür mit geeigneter Aufnahme&lt;br /&gt;
kann auch als Schlüsselrohr aufgebaut sein	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klasse 2	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§	 mechanisch stabiles Gehäuse&lt;br /&gt;
§	 max. 3 Schlüssel hinterlegbar&lt;br /&gt;
§	 zwei Türen &lt;br /&gt;
§	 integrierte 5W-Heizung&lt;br /&gt;
§	 Außentür elektrisch entriegelbar durch Brandmeldeanlage&lt;br /&gt;
§	 Innentür nur mit Schlüssel der Feuerwehr entriegelbar&lt;br /&gt;
§	 Deponierung des/der Objektschlüssel hinter der Innentür&lt;br /&gt;
§	 elektronische Überwachung der Außentür auf Verschluss&lt;br /&gt;
§	 keine Sabotageüberwachung&lt;br /&gt;
§	 entspricht nicht den Geräteanforderungen nach VdS-Richtlinie 2105	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klasse 3	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mechanisch stabiles Gehäuse&lt;br /&gt;
max. 3 Schlüssel hinterlegbar&lt;br /&gt;
zwei Türen &lt;br /&gt;
integrierte 5W-Heizung&lt;br /&gt;
Außentür elektrisch entriegelbar durch Brandmeldeanlage&lt;br /&gt;
Innentür nur mit Schlüssel der Feuerwehr entriegelbar&lt;br /&gt;
Deponierung des/der Objektschlüssel hinter der Innentür &lt;br /&gt;
elektronische Überwachung der Außentür auf Verschluss&lt;br /&gt;
Geräteanforderungen nach VdS-Richtlinie 2105&lt;br /&gt;
Sabotageüberwachung&lt;br /&gt;
-Überwachung der Außentür auf Durchbruch&lt;br /&gt;
-Überwachung der Objektschlüssel auf Vorhandensein&lt;br /&gt;
-Überwachung der Außentür auf die geschlossene Stellung&lt;br /&gt;
Die Meldung der Überwachung muss an eine ständig besetzte Stelle weitergeleitet werden	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Wird ein Schlüsseldepot installiert, ist die Aufbewahrung von Schlüsseln in diesem &lt;br /&gt;
Schlüsseldepot für den Versicherungsort eine Gefahrenerhöhung, die dem &lt;br /&gt;
Einbruchdiebstahlversicherer angezeigt werden muss.&lt;br /&gt;
Hat das Feuerwehr-Schlüsseldepot keine Geräteanerkennung vom Verband der &lt;br /&gt;
Schadensversicherer und/oder ist es nicht gemäß der VdS-Richtlinien für &lt;br /&gt;
Schlüsseldepots installiert, betrieben oder instandgehalten, besteht kein Ver-&lt;br /&gt;
sicherungsschutz für Schäden durch Einbruchdiebstahl, wenn das Gebäude mit &lt;br /&gt;
dem aus dem Schlüsseldepot entwendeten Schlüssel geöffnet wurde.'' &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
12&lt;br /&gt;
Aufbau und Funktion des FSD der Klasse 3&lt;br /&gt;
Feuerwehr-Schlüsseldepot der Klasse 3&lt;br /&gt;
für drei überwachte Objektschlüssel&lt;br /&gt;
Die Entnahme des/der Objektschlüssel hat wie folgt abzulaufen:&lt;br /&gt;
      § 	Durch eine Brandmeldung und/oder durch die Rückmeldung der ausgelösten &lt;br /&gt;
           Übertragungseinrichtung (Brandalarm) wird die äußere Tür automatisch &lt;br /&gt;
           entriegelt und gibt somit den Zugang zur Innentür frei.&lt;br /&gt;
      § 	Die hauptverantwortliche Person der Feuerwehr öffnet mit einem nur für FSDs &lt;br /&gt;
           regional festgelegten Schlüssel die Innentür und kann den Objektschlüssel &lt;br /&gt;
           durch Drehen entsichern.&lt;br /&gt;
      § 	Der entsicherte Schlüssel kann zu Erkundungsaufgaben der Feuerwehr &lt;br /&gt;
           entnommen werden.&lt;br /&gt;
      § 	Bei Erkundungsende muss der Objektschlüssel im Überwachungszylinder &lt;br /&gt;
           gesichert werden.&lt;br /&gt;
      § 	Nach der Deponierung des Objektschlüssels ist die Innentür unverzüglich durch &lt;br /&gt;
           die hauptverantwortliche Person der Feuerwehr zu verschließen.&lt;br /&gt;
      § 	Die Außentür muss verschlossen werden und wird nach dem Rücksetzen der&lt;br /&gt;
           BMA verriegelt.&lt;br /&gt;
elektromagnetischer Verschluss&lt;br /&gt;
regionale Feuerwehrschließung&lt;br /&gt;
Außentür: mit elektrischer &lt;br /&gt;
Entriegelung durch die BMZ&lt;br /&gt;
Bohrvollschutz für&lt;br /&gt;
Problemmauerwerk oder Hohlsäule&lt;br /&gt;
Bohrvollschutz mit Heizung&lt;br /&gt;
an der Außentür&lt;br /&gt;
Innentür: mechanische Entriegelung&lt;br /&gt;
durch die Feuerwehr&lt;br /&gt;
bauseitig einzubauende Profilhalbzylinder&lt;br /&gt;
für die Überwachung des &lt;br /&gt;
Objektschlüssls&lt;br /&gt;
SCHRANER GmbH      www.schraner.de&lt;br /&gt;
13&lt;br /&gt;
Feuerwehr-Schlüsseldepot der Klasse 2&lt;br /&gt;
Das Feuerwehr-Schlüsseldepot der Klasse 2 entspricht dem FSD der Klasse 3, &lt;br /&gt;
es fehlt allerdings die Überwachung auf Sabotage.&lt;br /&gt;
Feuerwehr-Schlüsseldepot der Klasse 1&lt;br /&gt;
Dieses Feuerwehr-Schlüsseldepot wird in aller &lt;br /&gt;
Regel von Schadensversicherer nicht anerkannt. &lt;br /&gt;
Der Einsatz ist nur bei ganz geringen Risiken, &lt;br /&gt;
z.B. Einzelschlüssel einer Hofeinfahrt, zugelassen. &lt;br /&gt;
Es sind keinerlei Schutz- und Überwachungs-&lt;br /&gt;
maßnahmen vorgesehen. Die Schließung &lt;br /&gt;
wird zwischen Feuerwehr und Betreiber &lt;br /&gt;
abgestimmt.&lt;br /&gt;
Montage&lt;br /&gt;
Einbauort&lt;br /&gt;
Das Feuerwehr-Schlüsseldepot muss in unmittelbarer Nähe (Umkreis von etwa 5m) vom &lt;br /&gt;
Feuerwehrzugang oder -zufahrt angebracht werden.&lt;br /&gt;
Das Feuerwehr-Schlüsseldepot ist vorzugsweise an wettergeschützten Stellen zu &lt;br /&gt;
installieren, z.B. in Nischen, Durchgängen oder unter Vordächern. Gegebenenfalls ist ein &lt;br /&gt;
Regenabweiser oder ein Schutzdach anzubringen. Der Regenabweiser oder das &lt;br /&gt;
Schutzdach sind so anzubringen, dass sie keinesfalls ein Aushebeln des Feuerwehr-&lt;br /&gt;
Schlüsseldepots unterstützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einbau des FSDs in eine Außenwand&lt;br /&gt;
Nach VdS-Richtlinie 2105 sind folgenden Wände zum Einbau eines Feuerwehr-&lt;br /&gt;
Schlüsseldepots vorgesehen:&lt;br /&gt;
      § 	Mauerwerk nach DIN 1053&lt;br /&gt;
      § 	Ziegeln nach DIN 105 &lt;br /&gt;
      § 	Kalksandstein nach DIN 106 &lt;br /&gt;
      § 	Wände aus Stahlbeton (mindestens B 25 nach DIN 1045) &lt;br /&gt;
Die Wände müssen mindestens 80mm dicker sein als die Einbautiefe des FSD.&lt;br /&gt;
Das Feuerwehr-Schlüsseldepot muss mechanisch stabil z.B. mit Mörtel nach DIN 1053 &lt;br /&gt;
eingemauert oder in die Betonwand eingegossen werden.&lt;br /&gt;
Schlüsseldepot Klasse 1&lt;br /&gt;
SCHRANER GmbH      www.schraner.de&lt;br /&gt;
14&lt;br /&gt;
Wärmedämmung&lt;br /&gt;
Mauerwerk&lt;br /&gt;
FSD-S3-DF&lt;br /&gt;
FSD mit integriertem Bohrvollschutz &lt;br /&gt;
für Problemmauerwerk &lt;br /&gt;
- kein Einmauern erforderlich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Unterkante des Feuerwehr-Schlüsseldepots muss sich zwischen 0,8m und 1,40m über &lt;br /&gt;
dem Boden befinden.&lt;br /&gt;
Wärmeschutzfassaden entsprechen in der Regel &lt;br /&gt;
nicht diesen Anforderungen. In all diesen Fällen &lt;br /&gt;
kann ein Feuerwehr-Schlüsseldepot mit &lt;br /&gt;
integriertem 6-seitigem Bohrvollschutz ohne &lt;br /&gt;
Betonverguss eingebaut werden. Zur mechanischen &lt;br /&gt;
Stabilität ist zusätzlich eine verwindungssteife &lt;br /&gt;
Einbau-Konsole aus Edelstahl erforderlich. Die &lt;br /&gt;
Montage muss so erfolgen, dass das FSD nur &lt;br /&gt;
durch den gesicherten Innenraum des &lt;br /&gt;
Schlüsseldepot demontierbar ist.&lt;br /&gt;
Jeder Einbau des Feuerwehr-Schlüsseldepots muss &lt;br /&gt;
so durchgeführt werden, dass die Außentür bündig &lt;br /&gt;
mit der Außenfläche der Wand abschließt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Demontierbare Hohlsäule&lt;br /&gt;
Einbau des FSD in eine freistehende Säule &lt;br /&gt;
Das Feuerwehr-Schlüsseldepot muss nicht in eine Wand eingebaut &lt;br /&gt;
werden. In vielen Anwendungsfällen wie, z.B. Glasfassaden, steht &lt;br /&gt;
auch keine geeignete Wand zur Verfügung. &lt;br /&gt;
Mit einer Schlüsseldepot-Säule wird das Feuerwehr-Schlüsseldepot &lt;br /&gt;
freistehend oder unmittelbar an eine Gebäudewand montiert. &lt;br /&gt;
Nach VdS-Richtlinie 2105 sind zwei Säulenkonzepte möglich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
      § 	Demontierbare Hohlsäule ohne Betonverguss - mit &lt;br /&gt;
           VdS-Anerkennung&lt;br /&gt;
           Die mechanische Festigkeit wird über die Säulenkonstruktion &lt;br /&gt;
           erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
      § 	Säule ohne Demontagemöglichkeit mit Betonverguss - ohne &lt;br /&gt;
           VdS-Anerkennung&lt;br /&gt;
           Die mechanische Festigkeit wird über den eingegossenen &lt;br /&gt;
           Beton erreicht.&lt;br /&gt;
SCHRANER GmbH      www.schraner.de&lt;br /&gt;
15&lt;br /&gt;
Hohlsäule (demontierbar) ohne Betonverguss&lt;br /&gt;
Bei Verwendung der demontierbaren Hohlsäule gilt folgendes: &lt;br /&gt;
      § 	Material aus Edelstahl mit einer Wandstärke von mindestens 3mm&lt;br /&gt;
      § 	Die Säule bedarf einer Geräteanerkennung durch den Verband der &lt;br /&gt;
           Schadensversicherer&lt;br /&gt;
      § 	Das Fundament der Säule muss mindestens (B/H/T) 100/100/80 cm groß &lt;br /&gt;
           ausgeführt sein&lt;br /&gt;
      § 	Die Säule muss fest mit dem Fundament, durch Sicherheits-Ankerdübel &lt;br /&gt;
           verankert sein &lt;br /&gt;
      § 	Die Demontage des Feuerwehr-Schlüsseldepots darf nur vom Innenraum  &lt;br /&gt;
           des FSD aus möglich sein&lt;br /&gt;
      § 	Die Demontage der Säule darf nur nach Demontage des Feuerwehr-&lt;br /&gt;
           Schlüsseldepots, vom Innenraum der Säule aus möglich sein&lt;br /&gt;
      § 	Nach Demontage ohne bleibende Formveränderung wieder einsetzbar&lt;br /&gt;
      § 	Geschützte Kabelzuführung über ein Stahlpanzerrohr durch das Fundament &lt;br /&gt;
           und die Säule&lt;br /&gt;
      § 	Das in der Säule eingebaute Feuerwehr-Schlüsseldepot muss allseitig mit &lt;br /&gt;
           Vollbohrschutz, für Bohrungen größer als 8mm (Fronttür 2mm), überwacht sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Säule mit Betonverguss ohne Demontagemöglichkeit&lt;br /&gt;
Bei Verwendung einer vergießbaren Säule gilt folgendes: &lt;br /&gt;
      § 	Material mit einer ausreichenden mechanischen Festigkeit als Verschalung &lt;br /&gt;
           für den Beton&lt;br /&gt;
      § 	Das Fundament der Säule muss mindestens (B/H/T) 100/100/80 cm groß &lt;br /&gt;
           ausgeführt sein&lt;br /&gt;
      § 	Im Fundament müssen systemgebundene Moniereisen integriert sein&lt;br /&gt;
      § 	Die Säule muss durch den eingegossenen Beton fest mit dem Fundament &lt;br /&gt;
           verbunden sein&lt;br /&gt;
      § 	Das Gesamtgewicht der Säule muss mindestens 400kg betragen&lt;br /&gt;
      § 	Geschützte Kabelzuführung über Stahlpanzerrohr durch Fundament und &lt;br /&gt;
           ausgegossener Säule&lt;br /&gt;
      § 	Das FSD darf nicht demontierbar sein&lt;br /&gt;
SCHRANER GmbH      www.schraner.de&lt;br /&gt;
16&lt;br /&gt;
Heizung&lt;br /&gt;
Die Heizung des Feuerwehr-Schlüsseldepots muss ständig mit Spannung versorgt sein. &lt;br /&gt;
Sie muss nicht aus der Energieversorgung der BMA versorgt werden.  Eine Überbrückung &lt;br /&gt;
des Ausfalls der Energieversorgung ist nicht erforderlich. Sie muss jedoch aus einem &lt;br /&gt;
Niederspannungsstromkreis gespeist werden, dessen Ausfall unmittelbar gemeldet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leitungsverlegung &lt;br /&gt;
Das Anschlusskabel muss von der Gehäuserückseite des FSD oder seitlich, in unmittelbarer &lt;br /&gt;
Nähe der Gehäuserückseite, in den Anschlussraum des FSD eingeführt werden.&lt;br /&gt;
Leitungen zwischen FSD und den Anschlussklemmen der BMZ-Steuerelektronik sind &lt;br /&gt;
vorzugsweise unter Putz oder in Metallrohren zu verlegen. &lt;br /&gt;
Bei einer Verlängerung des Kabels sind hierfür geeignete Kabelverbindungen zu &lt;br /&gt;
verwenden. &lt;br /&gt;
Ist das FSD vom Gebäude abgesetzt, so muss dessen Leitung mindestens 80 cm tief &lt;br /&gt;
im Erdreich und zusätzlich mechanisch geschützt verlegt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elektrische Anschaltung&lt;br /&gt;
FSDs müssen über eine Mehraderleitung an die BMA angeschlossen werden. &lt;br /&gt;
Die Steuerung und Überwachung des Feuerwehr-Schlüsseldepots muss über eine &lt;br /&gt;
definierte Schnittstelle erfolgen. &lt;br /&gt;
Für das Schlüsseldepot der Klasse 3 ist in der VdS-Richtlinie 2105  folgende &lt;br /&gt;
Schnittstelle festgelegt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese definierte Schnittstelle ist entweder in der BMZ integriert oder es muss ein VdS-&lt;br /&gt;
anerkannter Schlüsseldepot-Adapter als Steuerelektronik zwischen BMZ und FSD &lt;br /&gt;
geschaltet werden. Der Schlüsseldepot-Adapter ist, sofern er nicht als Einschub in der &lt;br /&gt;
Brandmelderzentrale enthalten ist, in unmittelbarer Nähe der zugehörigen &lt;br /&gt;
Brandmelderzentrale zu installieren. Die Anzeigen des Schlüsseldepot-Adapters &lt;br /&gt;
„entriegelt“ und „Alarm“ sollten zusätzlich an der Feuerwehr-Erstinformation erfolgen. &lt;br /&gt;
Die Anschaltung hat nach Herstellerangaben zu erfolgen.&lt;br /&gt;
Klemme&lt;br /&gt;
1	&lt;br /&gt;
2	&lt;br /&gt;
3	&lt;br /&gt;
4&lt;br /&gt;
5&lt;br /&gt;
6&lt;br /&gt;
7&lt;br /&gt;
8&lt;br /&gt;
9&lt;br /&gt;
10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausführung&lt;br /&gt;
Primärleitung für Sabotageüberwachung	&lt;br /&gt;
Primärleitung für Sabotageüberwachung	&lt;br /&gt;
Anschluss für Abschlusswiderstand	&lt;br /&gt;
Anschluss für Abschlusswiderstand	&lt;br /&gt;
Ansteuerung für die Entriegelung der Außentür	&lt;br /&gt;
Ansteuerung für die Entriegelung der Außentür	&lt;br /&gt;
Rückmeldekontakt für Verriegelung der Außentür	&lt;br /&gt;
Rückmeldekontakt für Verriegelung der Außentür	&lt;br /&gt;
Heizung	&lt;br /&gt;
Heizung	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SCHRANER GmbH      www.schraner.de&lt;br /&gt;
17&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Potenzialausgleich &lt;br /&gt;
Das FSD muss über eine Leitung mit einem Querschnitt von mindestens 4mm² mit dem &lt;br /&gt;
Potenzialausgleich der BMA verbunden werden. Die VDE-Bestimmungen zum Schutz vor &lt;br /&gt;
Überspannung sind zu beachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließung der Innentür&lt;br /&gt;
Es dürfen ausschließlich nur Schlösser gemäß VdS-Richtlinien für die Innentür des &lt;br /&gt;
Schlüsseldepots verwendet werden, und zwar: &lt;br /&gt;
      § 	Profilhalbzylinder, mit VdS-Anerkennung (min. Klasse B), &lt;br /&gt;
           in Abstimmung mit der regionalen Feuerwehr.&lt;br /&gt;
      § 	Doppelbart-Umstellschloss, mit mindestens 6 asymmetrischen Zuhaltungen, &lt;br /&gt;
           in Abstimmung mit der regionalen Feuerwehr.&lt;br /&gt;
Sogenannte Altschließungen (z.B. Kromer Typ 2731 1112 35, Mauer Typen 5 und 7Z &lt;br /&gt;
sowie StuV Typ Dreibolzen) dürfen seit 1997 nach Festlegung des VdS nicht mehr &lt;br /&gt;
verwendet werden. Der Betreiber muss dafür Sorge tragen, dass diese Schließungen &lt;br /&gt;
vom jeweiligen Schlüsselträger der Feuerwehr ausgetauscht werden.&lt;br /&gt;
Eine für das FSD (Ausnahme Klasse 1) eingesetzte Schließung darf nicht für andere &lt;br /&gt;
Zwecke verwendet werden. &lt;br /&gt;
Auch Schlüsseldepots mit anderen Anwendungen,  z. B. Polizei, Wach- und &lt;br /&gt;
Schließunternehmen sind also mit anderen Schließungen zu versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Objektschlüsselüberwachung &lt;br /&gt;
Die hinterlegten Objektschlüssel werden auf Vorhandensein ständig überwacht. Die &lt;br /&gt;
Überwachung hat direkt mit einem bauseitig einzubauenden Objektschließzylinder zu &lt;br /&gt;
erfolgen. &lt;br /&gt;
In besonderen Fällen kann die Überwachung auch &lt;br /&gt;
indirekt (z.B. mit einem Hilfsschlüssel, der mit dem &lt;br /&gt;
zu deponierenden Schlüssel untrennbar verbunden ist) &lt;br /&gt;
erfolgen. &lt;br /&gt;
Für den Hilfsschlüssel ist ein Schließzylinder entsprechend &lt;br /&gt;
den Richtlinien nach VdS 2156, mindestens Klasse A, &lt;br /&gt;
zu verwenden. &lt;br /&gt;
Werden mehrere Schlüssel an einem Schließzylinder &lt;br /&gt;
deponiert, so müssen diese untrennbar miteinander &lt;br /&gt;
verbunden sein. &lt;br /&gt;
Aus einsatztaktischen Gründen dürfen mit dem &lt;br /&gt;
überwachten Schlüssel nicht mehr als 2 weitere &lt;br /&gt;
Objektschlüssel verbunden sein. &lt;br /&gt;
Alle Schlüssel sind eindeutig zu kennzeichnen.&lt;br /&gt;
Die bedarfsgerechte Aktualisierung der Objektschlüssel &lt;br /&gt;
(z.B. durch Änderung der Schließanlage) liegt in der Verantwortung des Objektbetreibers.&lt;br /&gt;
Feuerwehr-Schlüsseldepot für drei &lt;br /&gt;
einzelüberwachte Objektschlüssel&lt;br /&gt;
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18&lt;br /&gt;
Maßnahmen bei Ausfall der Überwachung&lt;br /&gt;
Sofern die Überwachung des FSD aus technischen oder organisatorischen Gründen &lt;br /&gt;
nicht mehr sichergestellt ist, müssen vom Betreiber alle Objektschlüssel einschließlich &lt;br /&gt;
der Profilzylinder unverzüglich entnommen werden. Das Schloss der Innentür des FSD &lt;br /&gt;
muss ausgebaut und bei der Feuerwehr sicher verwahrt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Instandhaltung&lt;br /&gt;
Die Inspektion und Wartung muss nach DIN 14675 und VDE 0833 durch eine &lt;br /&gt;
Fachfirma erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inspektion&lt;br /&gt;
Eine Inspektion ist mindestens vierteljährlich durchzuführen. &lt;br /&gt;
Hierbei sind mindestens zu prüfen:&lt;br /&gt;
      § 	Äußere Unversehrtheit des FSD&lt;br /&gt;
      § 	Funktion der elektromagnetischen Entriegelungseinrichtung &lt;br /&gt;
      § 	Leichte Beweglichkeit der Außentür des FSD&lt;br /&gt;
      § 	Funktion der Öffnungsüberwachung (elektrisch und mechanisch)&lt;br /&gt;
      § 	Durchgängigkeit des Potenzialausgleiches&lt;br /&gt;
      § 	Unversehrtheit des Kabelüberganges zur Flächenüberwachung der Tür&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wartung&lt;br /&gt;
Eine Wartung ist mindestens einmal jährlich durchzuführen. &lt;br /&gt;
Hierbei sind mindestens zu prüfen:&lt;br /&gt;
      § 	Stromaufnahme der Entriegelungseinrichtung der Außentür&lt;br /&gt;
      § 	Funktion der Heizung&lt;br /&gt;
      § 	Alle Funktionen des FSD&lt;br /&gt;
      § 	Überprüfung der Überwachung &lt;br /&gt;
      § 	Entnahme der Objektschlüssel &lt;br /&gt;
      § 	Versuch das FSD ohne die ordnungsgemäß hinterlegten Objektschlüssel zu &lt;br /&gt;
           verschließen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wartungsarbeiten müssen in Anwesenheit der Feuerwehr oder deren Beauftragten &lt;br /&gt;
erfolgen, so fern die Überprüfung der hinterlegten Schlüssel nicht anderweitig geregelt &lt;br /&gt;
wurde. Alle Instandhaltungsarbeiten sind im Betriebshandbuch der jeweiligen BMA &lt;br /&gt;
einzutragen.&lt;br /&gt;
Der Betreiber hat der Feuerwehr oder deren Beauftragten die Kontrolle der hinterlegten &lt;br /&gt;
Objektschlüssel auch außerhalb der jährlichen Wartungsinterwalle zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
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19&lt;br /&gt;
Informationsanzeigen für Feuerwehr-Schlüsseldepot&lt;br /&gt;
In Absprache mit der jeweils zuständigen Feuerwehr ist eine Informationsanzeige &lt;br /&gt;
anzubringen, welche den Alarmzustand der BMA am Objekteingangsbereich &lt;br /&gt;
signalisiert.&lt;br /&gt;
Die Feuerwehr muss die entsprechende Kennfarbe, das Aussehen und den Standort &lt;br /&gt;
festlegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freischaltelement für FSD &lt;br /&gt;
Das Freischaltelement ist eine Schalteinrichtung für &lt;br /&gt;
Feuerwehren zur manuellen Auslösung der BMA. &lt;br /&gt;
Wenn sich die BMA nicht im Alarmzustand befindet,  &lt;br /&gt;
wird bei Betätigung durch eine verantwortliche Person &lt;br /&gt;
der Feuerwehr, ein Brandalarm ausgelöst.&lt;br /&gt;
Das Freischaltelement kann ein Schlüsselschalter &lt;br /&gt;
mit VdS-Anerkennung oder ein verschlossener &lt;br /&gt;
Handfeuermelder sein. &lt;br /&gt;
Freischaltelement für Profilzylinder&lt;br /&gt;
Die Anschaltung des Freischaltelementes an die BMA erfolgt wie ein Handfeuermelder. &lt;br /&gt;
Die Auslösung der BMA über das Freischaltelement darf die Brandfallsteuerungen der &lt;br /&gt;
BMA nicht beeinflussen.&lt;br /&gt;
Das Freischaltelement  ist in Unterputzmontage, in unmittelbarer Nähe des FSD &lt;br /&gt;
einzubauen. &lt;br /&gt;
Die elektronische Entriegelung der Außentür des FSD kann auch durch Fernauslösung &lt;br /&gt;
durch die hilfeleistende Stelle (z.B. Einsatzleitzentrale) erfolgen.&lt;br /&gt;
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20&lt;br /&gt;
Feuerwehren müssen im Einsatzfall in zeitkritischen Situationen schnelle und präzise &lt;br /&gt;
Entscheidungen treffen. Hierfür ist eine einheitliche und einfache Informationsanzeige &lt;br /&gt;
unerlässlich. Mit DIN 14662 wurde diese einfache und einheitliche Anzeige als &lt;br /&gt;
Feuerwehr-Anzeigetableau für jede Brandmelderzentrale genormt.&lt;br /&gt;
In der Norm werden im wesentlichen die Funktionen und das einheitliche Erscheinungsbild &lt;br /&gt;
definiert.&lt;br /&gt;
Das FAT kann sowohl in einem eigenständigen Gehäuse als auch in anderen Gehäusen &lt;br /&gt;
von Komponenten der Brandmeldeanlage eingebaut oder integriert sein.&lt;br /&gt;
Im eigenständigen Gehäuse muss die Gehäuseoberfläche der Farbe RAL 7032 (kieselgrau) &lt;br /&gt;
entsprechen.  &lt;br /&gt;
Wenn das FAT als Erstinformation für die Einsatzkräfte der Feuerwehr eingesetzt wird, &lt;br /&gt;
muss die Anschaltung redundant erfolgen. Das FAT darf die Funktion der BMA nicht &lt;br /&gt;
negativ beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Definition&lt;br /&gt;
Gerät zum Anschluss an eine Brandmelderzentrale (BMZ), welches bestimmte &lt;br /&gt;
Betriebszustände der Brandmeldeanlage (BMA) in einfacher und einheitlicher &lt;br /&gt;
Erscheinungsform anzeigt und den Einsatzkräften der Feuerwehr auch ohne Mitwirkung &lt;br /&gt;
des Betreibers der BMA erforderliche Informationen darstellt.&lt;br /&gt;
Feuerwehr-Anzeigetableau (FAT) nach DIN 14662&lt;br /&gt;
Feuerwehr-Anzeigetableau DIN 14662 mit separatem (eigenständigem) Gehäuse&lt;br /&gt;
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21&lt;br /&gt;
Aufbau und Funktion&lt;br /&gt;
FAT - Bedienfront&lt;br /&gt;
2 Taster zum Abrufen &lt;br /&gt;
weiterer Meldungen&lt;br /&gt;
(Alarm/Störung/Abschaltung)&lt;br /&gt;
Beim Blinken der integrierten&lt;br /&gt;
Anzeige sind weitere&lt;br /&gt;
Meldungen abrufbar&lt;br /&gt;
Taster ”Summer ab / Test”&lt;br /&gt;
zum Quittieren der &lt;br /&gt;
FAT-Akustik&lt;br /&gt;
und&lt;br /&gt;
beim Betätigen des Tasters&lt;br /&gt;
für mind. 5 sec. erfolgt ein&lt;br /&gt;
Anzeigentest&lt;br /&gt;
Taster zum Abrufen der&lt;br /&gt;
Störungen und Abschaltungen&lt;br /&gt;
Display für 2 Meldungen&lt;br /&gt;
mit je 2x20 Zeichen &lt;br /&gt;
Anzeige für FAT in ”Betrieb”&lt;br /&gt;
Sammelanzeige für ”Alarm”&lt;br /&gt;
Sammelanzeige für ”Störung”&lt;br /&gt;
Sammelanzeige für ”Abschaltung”&lt;br /&gt;
Anzeige- und Bedienelemente&lt;br /&gt;
Betrieb&lt;br /&gt;
Alarm&lt;br /&gt;
Störung&lt;br /&gt;
Abschaltung&lt;br /&gt;
LED grün&lt;br /&gt;
LED rot&lt;br /&gt;
LED gelb&lt;br /&gt;
LED gelb&lt;br /&gt;
Anzeige &lt;br /&gt;
§leuchtet, wenn FAT betriebsbereit ist&lt;br /&gt;
Anzeige &lt;br /&gt;
§ leuchtet, wenn die BMZ sich im Alarmzustand befindet und die Informationen im Display &lt;br /&gt;
  angezeigt werden&lt;br /&gt;
§ blinkt, wenn die BMZ sich im Alarmzustand befindet und die Informationen nicht im Display &lt;br /&gt;
  angezeigt werden, aber über die Taste „Anzeigeebene“ abrufbar sind&lt;br /&gt;
Anzeige &lt;br /&gt;
§ leuchtet, wenn die BMZ sich im Störungsmeldezustand befindet und die Informationen &lt;br /&gt;
   im Display angezeigt werden&lt;br /&gt;
§ blinkt, wenn die BMZ sich im Störungsmeldezustand befindet und die Informationen nicht &lt;br /&gt;
  im Display angezeigt werden, aber über die Taste „Anzeigeebene“ abrufbar sind&lt;br /&gt;
Anzeige &lt;br /&gt;
§ leuchtet, wenn die BMZ sich im Abschaltzustand befindet und die Informationen &lt;br /&gt;
  im Display angezeigt werden&lt;br /&gt;
§ blinkt, wenn die BMZ sich im Abschaltzustand befindet und die Informationen nicht &lt;br /&gt;
  im Display angezeigt werden, aber über die Taste „Anzeigeebene“ abrufbar sind&lt;br /&gt;
Betätigung des Bedienelements (Taster)&lt;br /&gt;
§ schaltet den akustischen Signalgeber im FAT ab&lt;br /&gt;
§ bei Betätigungsdauer von mehr als 5 sec. wird ein Funktionstest, für Anzeigen und &lt;br /&gt;
  Akustik, am FAT durchgeführt&lt;br /&gt;
Betätigung des Bedienelements (Taster)&lt;br /&gt;
§ schaltet zwischen den Anzeigeebenen für Alarmzustand, Störungsmeldezustand und &lt;br /&gt;
  Abschaltzustand um&lt;br /&gt;
§ bei Betätigungsdauer von mehr als 5sec. wird eine Historie-Funktion aktiviert,&lt;br /&gt;
  welche die Alarmmeldungen der letzten 90 min. im Display anzeigt&lt;br /&gt;
Betätigung des Bedienelements (Taster)&lt;br /&gt;
§ führt zum Heranholen von nicht dargestellten Meldungen in den oberen beiden Zeilen &lt;br /&gt;
  des Displays&lt;br /&gt;
Anzeige im Bedienelement (Taster)&lt;br /&gt;
§ blinkt, wenn mehr als im Display dargestellte Meldungen durch Betätigung dieses &lt;br /&gt;
  Bedienelementes abrufbar sind &lt;br /&gt;
Alphanumerisches Anzeigeteil&lt;br /&gt;
§ Im Ruhezustand&lt;br /&gt;
      -   	zwei Zeichen, im Wechsel, zeigen die Funktionsfähigkeit an &lt;br /&gt;
§ bei anstehenden Meldungen &lt;br /&gt;
      -   	die obere Hälfte zeigt max. 2x20 Zeichen der ersten oder weiterer Meldungen an&lt;br /&gt;
          die untere Hälfte zeigt max. 2x20 Zeichen der letzten Meldung dauerhaft an&lt;br /&gt;
Summer ab&lt;br /&gt;
weitere Meldungen&lt;br /&gt;
&amp;gt;5sec. Test&lt;br /&gt;
LED gelb&lt;br /&gt;
Anzeigeebene&lt;br /&gt;
&amp;gt;5sec. Historie&lt;br /&gt;
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22&lt;br /&gt;
Anzeigeprioritäten&lt;br /&gt;
Der Alarmzustand hat höchste Priorität und wird automatisch angezeigt. &lt;br /&gt;
Störungsmeldezustand und Abschaltzustand haben nachrangige Priorität und werden nur &lt;br /&gt;
durch das Betätigen des Bedienelementes „Anzeigeebene“ zur Anzeige gebracht.&lt;br /&gt;
Erfolgt innerhalb von 15 s bis 30 s keine Betätigung eines Bedienelementes, muss bei &lt;br /&gt;
anstehender Meldung über den Alarmzustand im alphanumerischen Display die zeitlich &lt;br /&gt;
erste und letzte Meldung des Alarmzustandes angezeigt werden. Liegt keine Meldung des &lt;br /&gt;
Alarmzustandes vor, darf im Display nach Ablauf der Zeit keine Meldung angezeigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzuzeigende Meldungen und Informationen &lt;br /&gt;
Die Daten der BMZ-Ausgangsschnittstelle werden vom FAT ausgewertet und aufbereitet.  &lt;br /&gt;
Eine Veränderung der anzuzeigenden FAT-Informationen darf nur nach dem Öffnen des &lt;br /&gt;
Gehäuses durch eine berechtigte Person erfolgen.&lt;br /&gt;
Mit technischen oder organisatorischen Maßnahmen muss sichergestellt werden, dass &lt;br /&gt;
die anzuzeigenden Informationen der BMZ und des FATs inhaltlich übereinstimmen.&lt;br /&gt;
Im Display müssen zwei Meldungen mit jeweils zwei zusammenhängende Zeilen und &lt;br /&gt;
insgesamt 40 Zeichen darstellbar sein. Die erste Meldung hat links oben zu beginnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darstellung der Meldungen&lt;br /&gt;
Bei  Meldergruppen und Melder ist die Darstellung, wie folgt festgelegt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1	   2 	  3 	  4 	  5 	  6 	  7 	  8 	  9 	  10 	  11 	  12	   13	   14	   15	   16	   17 	  18 	  19 	  20	&lt;br /&gt;
G	 G   	G   	G   	G   	/   	M   	M   	_												&lt;br /&gt;
      § 	„GGGGG“ bezeichnet die Meldergruppennummer, welche rechtsbündig &lt;br /&gt;
           ausgerichtet ist; nicht vorhandene Dezimalstellen werden durch Leerzeichen ersetzt&lt;br /&gt;
      § 	das „/“ ist die Trennung der Meldergruppennummer von der Meldernummer in der &lt;br /&gt;
           Darstellung und befindet sich immer an der 6. Stelle&lt;br /&gt;
      § 	„MM“ bezeichnet die Meldernummer, welche linksbündig zum Trennzeichen &lt;br /&gt;
           ausgerichtet ist; nicht vorhandene Dezimalstellen werden durch Leerzeichen ersetzt&lt;br /&gt;
      § 	 „_„ ist ein Leerzeichen zu dem darauffolgenden Text und befindet sich immer an &lt;br /&gt;
          der 9. Stelle&lt;br /&gt;
Der darauffolgende Text ist in Abstimmung mit der Feuerwehr frei definierbar und beginnt &lt;br /&gt;
immer an der 10. Stelle der ersten Zeile einer Meldung. Für den Text stehen also &lt;br /&gt;
31 Zeichen zur Verfügung.&lt;br /&gt;
Bei mehr als zwei gleichzeitig anstehenden Meldungen gilt folgendes:&lt;br /&gt;
      § 	Die zeitlich zuerst eingegangene Meldung beginnt in der ersten Zeile des &lt;br /&gt;
           alphanumerischen Displays&lt;br /&gt;
      § 	Die zeitlich zuletzt eingegangene Meldung beginnt in der dritten Zeile des &lt;br /&gt;
           alphanumerischen Displays &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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23&lt;br /&gt;
In den ersten beiden Zeilen können durch das Betätigen der Bedienelemente „weitere &lt;br /&gt;
Meldungen“ noch weitere anstehende Meldungen angezeigt werden.&lt;br /&gt;
In den letzten beiden Zeilen steht immer die zeitlich zuletzt eingegangene Meldung an.&lt;br /&gt;
Jede Anzeige einer weiteren anstehenden Meldung muss durch jeweils eine manuelle &lt;br /&gt;
Betätigung abgerufen werden. &lt;br /&gt;
Durch Blinken der Anzeige im  Bedienelement „weitere Meldungen“ wird angezeigt, &lt;br /&gt;
dass weitere Meldungen der aktiven Anzeigeebene mit dem jeweiligen Bedienelement &lt;br /&gt;
abrufbar sind.&lt;br /&gt;
Durch einmaliges Betätigen des Bedienelementes wird in den ersten beiden Zeilen des &lt;br /&gt;
Displays die zeitlich nächst eingegangene Meldung angezeigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzeigeebenen&lt;br /&gt;
Anzeige des Alarmzustandes&lt;br /&gt;
Die Anzeige „Alarm“ leuchtet, wenn eine Meldung über den Alarmzustand der BMZ &lt;br /&gt;
vom FAT ausgewertet wurde. Diese Meldung ist im Display direkt ablesbar.&lt;br /&gt;
Stehen weiterhin noch Meldungen über den Störungsmeldezustand und/oder den &lt;br /&gt;
Abschaltzustand an, so blinkt die Anzeige „Störung“ und/oder „Abschaltung“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzeige des Störungsmeldezustandes&lt;br /&gt;
Die Anzeige „Störung“ blinkt, wenn eine Meldung über den Störungsmeldezustand der &lt;br /&gt;
BMZ vom FAT ausgewertet wurde. Diese Meldung ist nur durch das Betätigen des &lt;br /&gt;
Bedienelementes „Anzeigeebene“ im Display ablesbar. Die Anzeige „Störung“ leuchtet, &lt;br /&gt;
solange Meldungen über den Störungsmeldezustand im Display ablesbar sind.&lt;br /&gt;
Liegen weiterhin noch Meldungen über den Alarmzustand und/oder den Abschaltzustand &lt;br /&gt;
an, so blinkt die jeweilige Anzeige „Alarm“ und/oder „Abschaltung“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzeige des Abschaltzustandes&lt;br /&gt;
Die Anzeige „Abschaltung“ blinkt, wenn eine Meldung über den Abschaltzustand der BMZ &lt;br /&gt;
vom FAT ausgewertet wurde. Diese Meldung ist nur durch das Betätigen des &lt;br /&gt;
Bedienelementes „Anzeigeebene“ im Display ablesbar. Die Anzeige „Abschaltung“ leuchtet, &lt;br /&gt;
so lange Meldungen über den Abschaltzustand im Display ablesbar sind.&lt;br /&gt;
Liegen weiterhin noch Meldungen über den Alarmzustand und/oder den &lt;br /&gt;
Störungsmeldezustand an, so blinkt die jeweilige Anzeige „Alarm“ und/oder „Störung“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Montage&lt;br /&gt;
Der Montageort muss im Einzelfall zwischen Betreiber und Feuerwehr abgestimmt werden. &lt;br /&gt;
Das Feuerwehr-Anzeigetableau ist in unmittelbarer Nähe der Feuerwehrzufahrt mit FSD &lt;br /&gt;
oder des Feuerwehrzuganges, in räumlicher Nähe mit FBF und Feuerwehr-Laufkarten,&lt;br /&gt;
zu montieren.&lt;br /&gt;
SCHRANER GmbH      www.schraner.de&lt;br /&gt;
24&lt;br /&gt;
Das FAT muss so angeordnet sein, &lt;br /&gt;
das es gut zugänglich, sowie &lt;br /&gt;
ausreichend beleuchtet ist. &lt;br /&gt;
Die Gefahr einer möglichen &lt;br /&gt;
Beschädigung sollte gering sein. Die &lt;br /&gt;
Montagehöhe sollte 1700mm&lt;br /&gt;
(+100/-200mm) betragen, gemessen &lt;br /&gt;
von der Standfläche des Betätigenden &lt;br /&gt;
bis Mitte des Gerätes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließung&lt;br /&gt;
In das Türschloss muss ein &lt;br /&gt;
Profilhalbzylinder nach DIN 18252 &lt;br /&gt;
einbaubar sein. &lt;br /&gt;
Auskunft über die einzubauende &lt;br /&gt;
Schließung erteilt die zuständige Feuerwehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufbau&lt;br /&gt;
Das Feuerwehr-Anzeigetableau muss in einem stabilen Gehäuse mit verschließbarer &lt;br /&gt;
Tür untergebracht sein. Im Gehäuse müssen für die Anschlussleitungen ein entsprechender &lt;br /&gt;
Anschlussraum mit Kabeldurchführungen vorhanden sein. Die Anschlussleiste darf nur bei &lt;br /&gt;
geöffneter Tür zugänglich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elektrischer Anschluss&lt;br /&gt;
Das FAT muss über eine Primärleitung mit Überwachung an die BMZ angeschaltet werden. &lt;br /&gt;
Die Leitungen sind in Funktionserhalt E30 auszuführen. Die Energieversorgung hat aus der &lt;br /&gt;
BMZ zu erfolgen. &lt;br /&gt;
Wenn das FAT als Erstinformation für die Feuerwehr eingesetzt wird, muss die Verbindung &lt;br /&gt;
zwischen FAT und BMZ redundant ausgeführt sein. Bei redundanter Anschaltung sind die &lt;br /&gt;
                                                             Leitungen separat zu führen.&lt;br /&gt;
                                                             Wenn die Redundanzanforderung nicht mit zwei &lt;br /&gt;
                                                             unabhängigen BMZ-Schnittstellen erfüllt werden &lt;br /&gt;
                                                             kann, muss dies mit einem speziellen &lt;br /&gt;
                                                             Schnittstellenmodul erfolgen. Dieses &lt;br /&gt;
                                                             Schnittstellenmodul muss systemgebunden zum &lt;br /&gt;
                                                                                Feuerwehr-Anzeigetableau sein und &lt;br /&gt;
                                                                                zusammen mit dem FAT von einer &lt;br /&gt;
                                                                                akkreditierten Stelle, z.B. VdS, geprüft &lt;br /&gt;
                                                                                sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feuerwehr&lt;br /&gt;
Laufkarten&lt;br /&gt;
FAT, FBF und Laufkarten in einer kompakten Funktionseinheit&lt;br /&gt;
FAT&lt;br /&gt;
BMZ&lt;br /&gt;
Anschaltung als&lt;br /&gt;
Feuerwehr-Erstinformation mit&lt;br /&gt;
vorgeschriebener Rdundanz&lt;br /&gt;
SCHRANER GmbH      www.schraner.de&lt;br /&gt;
25&lt;br /&gt;
Systemüberwachung&lt;br /&gt;
Das FAT muss über eine Einrichtung zur Überwachung der Betriebsbereitschaft und einer &lt;br /&gt;
Möglichkeit zur Weiterleitung verfügen, z. B. durch die Verwendung einer &lt;br /&gt;
”Watchdog-Schaltung” mit potenzialfreiem Ausgang. Verfügt das FAT für die Erfüllung der &lt;br /&gt;
Redundanzforderung über zwei Schnittstelleneingänge, so muss bei Ausfall eines &lt;br /&gt;
Schnittstelleneinganges dies als Störung erkannt und an die BMZ signalisiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konformität und Kompatibilität&lt;br /&gt;
Die Übereinstimmung des FATs mit der Norm (DIN 14662) ist durch eine Typprüfung von &lt;br /&gt;
einer akkreditierten Stelle (z.B. VdS) festzustellen. Bei Übereinstimmung muss dem &lt;br /&gt;
Hersteller eine Konformitätsbescheinigung ausgestellt werden.&lt;br /&gt;
Die Kompatibilität  zwischen FAT und der jeweiligen BMZ muss geprüft werden.  &lt;br /&gt;
Der Hersteller der BMZ bestätigt dem Hersteller des FATs die Kompatibilität in Form &lt;br /&gt;
einer Kompatibilitätsbescheinigung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inbetriebnahme&lt;br /&gt;
Vor Inbetriebnahme ist durch eine Elektrofachkraft eine Prüfung des Zusammenwirken &lt;br /&gt;
mit der betriebsbereiten BMA durchzuführen. Die Funktionsprüfung erstreckt sich auf die &lt;br /&gt;
bestimmungsgemäßen Funktionen aller Anzeige- und Bedienelemente, sowie das &lt;br /&gt;
Zusammenwirken von FAT und BMZ.&lt;br /&gt;
Über die Abnahmeprüfung ist ein Protokoll mit den Unterschriften, der für die &lt;br /&gt;
Abnahmeprüfung verantwortlichen, zu erstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Instandhaltung &lt;br /&gt;
Die Inspektion und Wartung muss nach DIN 14675 und VDE 0833 durch eine Fachfirma &lt;br /&gt;
erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inspektion&lt;br /&gt;
Eine Inspektion ist mindestens vierteljährlich durchzuführen. &lt;br /&gt;
Hierbei sind mindestens zu prüfen:&lt;br /&gt;
      § 	Äußere Unversehrtheit des FATs&lt;br /&gt;
      § 	Bereitschaftskontrolle der Betriebsanzeige und des Displays &lt;br /&gt;
Wartung&lt;br /&gt;
Eine Wartung ist mindestens einmal jährlich durchzuführen. &lt;br /&gt;
Hierbei sind mindestens zu prüfen:&lt;br /&gt;
      § 	Stromaufnahme des FATs im Ruhezustand und im Alarmzustand&lt;br /&gt;
      § 	Alle Funktionen des FATs durch die Auslösung und Rücknahme mindestens &lt;br /&gt;
           einer Alarm-, Störungs- und Abschaltungsmeldung&lt;br /&gt;
      § 	Überprüfung der Leitungsüberwachung auf Leitungsbruch und Kurzschluss&lt;br /&gt;
      § 	Beweglichkeit der Außentür(en) und des Verschlusses&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SCHRANER GmbH      www.schraner.de&lt;br /&gt;
26&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wartungsarbeiten müssen in Anwesenheit der Feuerwehr oder deren Beauftragten &lt;br /&gt;
erfolgen, so fern der notwendige Schlüssel nicht anderweitig zur Verfügung steht. Alle &lt;br /&gt;
Instandhaltungsarbeiten sind im Betriebshandbuch der jeweiligen BMA einzutragen.&lt;br /&gt;
Der Betreiber hat der Feuerwehr oder deren Beauftragten die Kontrolle der Funktionen &lt;br /&gt;
auch außerhalb der jährlichen Wartungsinterwalle zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lageplantableau als Brandmeldetableau&lt;br /&gt;
Lageplantableau&lt;br /&gt;
Zur Groborientierung werden in größeren oder &lt;br /&gt;
unübersichtlichen Objekten vereinzelt noch Lageplantableaus &lt;br /&gt;
gefordert. Ein Lageplantableau muss seitenrichtig mit allen &lt;br /&gt;
markanten Merkmalen des Gebäudes erstellt sein. &lt;br /&gt;
Einzelheiten und Ausführung des Tableaus sind in Absprache &lt;br /&gt;
mit der zuständigen Feuerwehr festzulegen.&lt;br /&gt;
SCHRANER GmbH      www.schraner.de&lt;br /&gt;
27&lt;br /&gt;
Bei Brandmeldeanlagen mit Alarmweiterschaltung an die Feuerwehr muss nach DIN 14675 &lt;br /&gt;
ein Feuerwehr-Bedienfeld vorgesehen werden. Mit DIN 14661 wurde diese einfache und &lt;br /&gt;
einheitliche Bedieneinrichtung für Feuerwehren als Feuerwehr-Bedienfeld für jede &lt;br /&gt;
Brandmelderzentrale genormt.&lt;br /&gt;
In der Norm werden im wesentlichen die Funktionen und das einheitliche Erscheinungsbild &lt;br /&gt;
definiert.&lt;br /&gt;
Das FBF ist sowohl eigenständig montierbar als auch in anderen Gehäusen von &lt;br /&gt;
Komponenten der Brandmeldeanlage integrierbar.&lt;br /&gt;
Im eigenständigen Gehäuse muss die Gehäuseoberfläche der Farbe RAL 7032 &lt;br /&gt;
(kieselgrau) entsprechen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Definition&lt;br /&gt;
Gerät zum Anschluss an eine Brandmelderzentrale (BMZ), das bestimmte Betriebszustände &lt;br /&gt;
der Brandmeldeanlage (BMA) in einfacher und einheitlicher Erscheinungsform anzeigt &lt;br /&gt;
und den Einsatzkräften der Feuerwehr auch ohne Mitwirkung des Betreibers der BMA &lt;br /&gt;
eine ergonomische und einheitliche Bedienung der BMA im Alarmfall und bei &lt;br /&gt;
Funktionsprüfungen ermöglicht.&lt;br /&gt;
Feuerwehr-Bedienfeld (FBF) nach DIN 14661&lt;br /&gt;
Feuerwehr-Bedienfeld DIN 14661 mit separatem (eigenständigem) Gehäuse&lt;br /&gt;
SCHRANER GmbH      www.schraner.de&lt;br /&gt;
28&lt;br /&gt;
Aufbau und Funktion&lt;br /&gt;
FBF - Bedienfront&lt;br /&gt;
Anzeige - leuchtet, wenn die Über-&lt;br /&gt;
tragungseinrichtung einen Brandalarm&lt;br /&gt;
weitergemeldet hat&lt;br /&gt;
Anzeige für FBF &lt;br /&gt;
in ”Betrieb”&lt;br /&gt;
Anzeige- und Bedienelemente&lt;br /&gt;
Bedienfeld&lt;br /&gt;
in Betrieb&lt;br /&gt;
LED grün&lt;br /&gt;
LED rot&lt;br /&gt;
LED rot&lt;br /&gt;
LED gelb&lt;br /&gt;
Anzeige &lt;br /&gt;
§ leuchtet, wenn das FBF betriebsbereit ist&lt;br /&gt;
Anzeige &lt;br /&gt;
§ leuchtet, wenn die ÜE ausgelöst wurde&lt;br /&gt;
Anzeige &lt;br /&gt;
§ leuchtet, wenn die Löschanlage ausgelöst wurde&lt;br /&gt;
Anzeige &lt;br /&gt;
§ leuchtet, wenn Brandfallsteuerungen der BMZ abgeschaltet sind&lt;br /&gt;
Anzeige im Bedienelement&lt;br /&gt;
§ leuchtet zusätzlich, wenn die Abschaltung der Brandfallsteuerungen am FBF mit&lt;br /&gt;
  ”Brandfallsteuerungen ab” durchgeführt wurde&lt;br /&gt;
Betätigung des Bedienelements (Taster oder Tastschalter)&lt;br /&gt;
§ führt zur Abschaltung der Brandfallsteuerungen durch die BMZ&lt;br /&gt;
§ funktioniert nicht wenn sich die BMZ im Alarmzustand befindet &lt;br /&gt;
  (Anzeige ”BMZ rückstellen” leuchtet)&lt;br /&gt;
Anzeige - leuchtet, wenn eine an-&lt;br /&gt;
geschlossene Löschanlage ausgelöst hat&lt;br /&gt;
Taster/Schalter  zum Abstellen der &lt;br /&gt;
örtlichen Alarmierung, mit Rückmeldung&lt;br /&gt;
Schalter  zum Trennen der ÜE von &lt;br /&gt;
der BMZ, mit Rückmeldung&lt;br /&gt;
Taster/Schalter zum Trennen der&lt;br /&gt;
angeschlossenen Brandfallsteuerungen&lt;br /&gt;
von der BMZ, mit Rückmeldung&lt;br /&gt;
Taster zum Rückstellen der BMZ nach&lt;br /&gt;
Einsatzende&lt;br /&gt;
Anzeige (15min) für BMZ in ”Alarm”&lt;br /&gt;
Taster zum Prüfen der ÜE und des&lt;br /&gt;
Übertragungsweges zur ständig&lt;br /&gt;
besetzten Stelle&lt;br /&gt;
ÜE&lt;br /&gt;
ausgelöst&lt;br /&gt;
Löschanlage&lt;br /&gt;
ausgelöst&lt;br /&gt;
Brandfall&lt;br /&gt;
Steuerungen&lt;br /&gt;
LED gelb&lt;br /&gt;
Anzeige &lt;br /&gt;
§ leuchtet, wenn akustische Signale der BMZ abgeschaltet sind&lt;br /&gt;
Anzeige im Bedienelement (Taster oder Tastschalter)&lt;br /&gt;
§ leuchtet zusätzlich, wenn die Abschaltung der akustischen Signale am FBF mit&lt;br /&gt;
  ”Akustische Signale ab” durchgeführt wurde&lt;br /&gt;
Betätigung des Bedienelements&lt;br /&gt;
§ führt zur Abschaltung der akustischen Signale durch die BMZ&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Akustische&lt;br /&gt;
Signale ab&lt;br /&gt;
LED rot&lt;br /&gt;
Anzeige &lt;br /&gt;
§ leuchtet mindestens 15 Minuten, wenn die BMZ einen Alarm ausgelöst hat&lt;br /&gt;
§ Die Anzeige erlischt:&lt;br /&gt;
        -   mit dieser Zeit, wenn die BMZ wieder in Ruhe ist&lt;br /&gt;
        -   nach dieser Zeit, wenn die BMZ in Ruhe gesetzt wird&lt;br /&gt;
        -   vor dieser Zeit, wenn die BMZ vom FBF aus mit Bedienelement ”BMZ rücksetzen”&lt;br /&gt;
            zurückgestellt wird&lt;br /&gt;
Betätigung des Bedienelements (Taster mit Schutzabdeckung)&lt;br /&gt;
§ führt zur Rückstellung der BMZ und der Anzeige ”BMZ rückstellen”&lt;br /&gt;
BMZ&lt;br /&gt;
rückstellen&lt;br /&gt;
LED gelb&lt;br /&gt;
Anzeige &lt;br /&gt;
§ leuchtet, wenn die ÜE abgeschaltet wurde&lt;br /&gt;
Anzeige im Bedienelement &lt;br /&gt;
§ leuchtet zusätzlich, wenn die ÜE-Abschaltung am FBF mit  ”ÜE ab” durchgeführt wurde&lt;br /&gt;
Betätigung des Bedienelements (Tastschalter)&lt;br /&gt;
§ führt zur Abschaltung der ÜE und zu einer Deaktivierung des Bedienelementes ”ÜE prüfen”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ÜE ab&lt;br /&gt;
Betätigung des Bedienelements (Taster mit Schutzabdeckung)&lt;br /&gt;
§ führt zu einer Prüfung der ÜE durch die BMZ (Anzeige ”ÜE ausgelöst” muss aufleuchten)&lt;br /&gt;
§ funktioniert nicht, wenn die ÜE abgeschaltet ist (Bedienteil ”ÜE ab” darf nicht betätigt sein)&lt;br /&gt;
ÜE Nr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
prüfen&lt;br /&gt;
SCHRANER GmbH      www.schraner.de&lt;br /&gt;
29&lt;br /&gt;
Besondere Hinweise zu „Brandfallsteuerungen“ &lt;br /&gt;
Brandfallsteuerungen sind alle Steuerungen, die infolge eines Alarmes von der BMZ &lt;br /&gt;
automatisch vorgenommen werden. Beispiele von Brandfallsteuerungen:&lt;br /&gt;
      § 	Auslösen von Brandschutzeinrichtungen&lt;br /&gt;
          - 	automatische Löschanlagen&lt;br /&gt;
          - 	Brandschutzklappen&lt;br /&gt;
          - 	Rauchabzugsanlagen&lt;br /&gt;
      § 	zwangsgesteuerte Aufzugsanlagen&lt;br /&gt;
      § 	Abschalten von Lüftungsanlagen, EDV oder anderer Betriebsmittel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keine Brandfallsteuerungen sind: &lt;br /&gt;
      § 	akustische und optische Alarmierungseinrichtungen, z.B. Blitzleuchte&lt;br /&gt;
      § 	Feuerwehr-Peripherie, z.B. Feuerwehr-Anzeigetableau (FAT), Feuerwehr-&lt;br /&gt;
           Schlüsseldepot (FSD)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Funktion „Brandfallsteuerungen ab“ ist bei Brandmelderzentralen nach &lt;br /&gt;
DIN EN 54-2 :1997 nicht gegeben, da der notwendige Eingang an der BMZ nicht gefordert &lt;br /&gt;
ist. Dieser Eingang wird jedoch in der nächsten Fassung der DIN EN 54-2 berücksichtigt. &lt;br /&gt;
Die Funktion ist zu verwenden, wenn die BMZ sie vorsieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird durch die Funktion „Brandfallsteuerungen ab“ die Ansteuerung von automatischen &lt;br /&gt;
Löschanlagen abgeschaltet, sollte folgendes beachtet und im Einzelfall mit den Beteiligten &lt;br /&gt;
abgestimmt werden:&lt;br /&gt;
      § 	Sind zusätzliche mechanische Sicherungsmaßnahmen des Löschanlagenherstellers &lt;br /&gt;
           gefordert, um unbeabsichtigte Auslösungen zu verhindern?&lt;br /&gt;
      § 	Hat die Auslösung der Löschanlage Auswirkung auf  eine Betriebs- und &lt;br /&gt;
           Nutzungsgenehmigung für Betriebseinrichtungen oder Gebäude?&lt;br /&gt;
      § 	Werden durch die Abschaltung Funktionen in der Löschanlage aktiviert (z.B. &lt;br /&gt;
           vorgesteuerte Trockenanlagen)?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besondere Hinweise zu „BMZ rückstellen“&lt;br /&gt;
Die Anzeige bleibt auch noch nach der Rückstellung der BMZ durch den Betreiber für eine &lt;br /&gt;
Zeit von 15 min. erhalten, um den angerückten Einsatzkräften zu signalisieren, das die &lt;br /&gt;
Auslösung der ÜE durch die BMZ erfolgte.&lt;br /&gt;
In Abwesenheit des Betreibers wird eine im Alarmzustand befindliche BMZ von den &lt;br /&gt;
Einsatzkräften mit dem Bedienelement „BMZ rückstellen“ erst nach dem Eintragen der &lt;br /&gt;
Brandmeldung in das Betriebsbuch zurückgestellt. Mit der Rückstellung der BMZ ist auch &lt;br /&gt;
die Rückstellung der ÜE verbunden. Für die Rückstellung der ÜE sind zwei verschiedene &lt;br /&gt;
Verfahren in Anwendung, die sich durch den jeweiligen Typ der ÜE unterscheiden.&lt;br /&gt;
      § 	Rückstellung ist durch die alleinige Bedienung an der BMZ möglich und in diesem &lt;br /&gt;
           Fall auch vom FBF aus.&lt;br /&gt;
      § 	Rückstellung ist nur mit zusätzlicher Bedienung an der ÜE selbst möglich.&lt;br /&gt;
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30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Montage&lt;br /&gt;
Der Montageort muss im Einzelfall zwischen Betreiber &lt;br /&gt;
und Feuerwehr abgestimmt werden. &lt;br /&gt;
Das Feuerwehr-Bedienfeld ist in unmittelbarer Nähe der &lt;br /&gt;
Feuerwehrzufahrt oder des &lt;br /&gt;
Feuerwehrzuganges, in räumlicher Nähe mit der Anzeige &lt;br /&gt;
für die Feuerwehr, z.B. FAT, zu montieren.&lt;br /&gt;
FBF mit FAT und ÜE&lt;br /&gt;
Das FBF muss so angeordnet sein, dass es gut zugänglich,&lt;br /&gt;
sowie ausreichend beleuchtet ist. &lt;br /&gt;
Die Gefahr einer möglichen Beschädigung sollte gering sein. &lt;br /&gt;
Die Montagehöhe sollte 1600mm(+100/-200mm) betragen, &lt;br /&gt;
gemessen von der Standfläche des Betätigenden bis Mitte &lt;br /&gt;
des Gerätes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließung&lt;br /&gt;
In das Türschloss muss ein Profilhalbzylinder nach &lt;br /&gt;
DIN 18252 einbaubar sein. &lt;br /&gt;
Auskunft über die einzubauende Schließung erteilt die &lt;br /&gt;
zuständige Feuerwehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufbau&lt;br /&gt;
Das Feuerwehr-Bedienfeld muss in einem stabilen Gehäuse &lt;br /&gt;
mit verschließbarer Tür untergebracht sein. &lt;br /&gt;
Im Gehäuse müssen für die Anschlussleitungen ein entsprechender Anschlussraum mit &lt;br /&gt;
Kabeldurchführungen vorhanden sein. Die Anschlussleiste darf nur bei geöffneter Tür &lt;br /&gt;
zugänglich sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elektrischer Anschluss&lt;br /&gt;
Das Feuerwehr-Bedienfeld darf ohne Überwachung des Übertragungsweges an die BMZ &lt;br /&gt;
angeschaltet werden. Die Leitungen sind, bei abgesetzter Montage von der BMZ, in &lt;br /&gt;
Funktionserhalt E30 auszuführen. Die Energieversorgung sollte aus der BMZ erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konformität und Kompatibilität&lt;br /&gt;
Die Übereinstimmung des FBF mit der Norm (DIN 14661) ist durch eine Typprüfung von &lt;br /&gt;
einer akkreditierten Stelle (z.B. VdS) festzustellen. Bei Übereinstimmung muss dem &lt;br /&gt;
Hersteller eine Konformitätsbescheinigung ausgestellt werden.&lt;br /&gt;
Wenn das FBF über eine nachfolgend beschriebene Schnittstelle verfügt, kann die Prüfung &lt;br /&gt;
der Kompatibilität entfallen. Der Hersteller der BMZ, bestätigt in beiden Fällen, dem &lt;br /&gt;
Hersteller des FBFs die Kompatibilität in Form einer Kompatibilitätsbescheinigung. &lt;br /&gt;
SCHRANER GmbH      www.schraner.de&lt;br /&gt;
31&lt;br /&gt;
Festgelegte Ein- und Ausgänge der FBF-Schnittstelle nach DIN 14661&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                      Eingang	&lt;br /&gt;
Betriebsspannung	&lt;br /&gt;
ÜE ausgelöst	&lt;br /&gt;
Brandfallsteuerung abgeschaltet (Option)	&lt;br /&gt;
akustische Signale abgeschaltet	&lt;br /&gt;
BMZ rückstellen&lt;br /&gt;
---------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                      Ausgang	&lt;br /&gt;
---------&lt;br /&gt;
---------&lt;br /&gt;
Brandfallsteuerungen abschalten (Option)	&lt;br /&gt;
akustische Signale abschalten	&lt;br /&gt;
BMZ rückstellen	&lt;br /&gt;
ÜE prüfen&lt;br /&gt;
Empfehlung  nach DIN 14661 für parallele FBF-Schnittstelle (entspricht der CCITT V31) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                  Eingäng	e FBF&lt;br /&gt;
max. Eingangsspannung: &amp;lt;_42 V DC	&lt;br /&gt;
max. Eingangsstrom: &amp;lt;_50 mA	&lt;br /&gt;
Ansteuerung: aktiv 0V	&lt;br /&gt;
Signaländerungen &amp;gt;_200ms müssen erkannt werden	 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                     Ausgäng	e FBF&lt;br /&gt;
max. Ausgangsspannung: &amp;lt;_42 V DC	&lt;br /&gt;
min. Strombelastbarkeit: 20 mA	&lt;br /&gt;
aktiv 0V	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inbetriebnahme&lt;br /&gt;
Vor Inbetriebnahme ist durch eine Elektrofachkraft eine Prüfung des Zusammenwirken mit &lt;br /&gt;
der betriebsbereiten BMA durchzuführen. Die Funktionsprüfung erstreckt sich auf die &lt;br /&gt;
bestimmungsgemäßen Funktionen aller Anzeige- und Bedienelemente, sowie das &lt;br /&gt;
Zusammenwirken von FBF, BMZ und ÜE. Über die Abnahmeprüfung ist ein Protokoll mit &lt;br /&gt;
den Unterschriften, der für die Abnahmeprüfung Verantwortlichen, zu erstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Instandhaltung &lt;br /&gt;
Die Inspektion und Wartung muss nach DIN 14675 und VDE 0833 durch eine Fachfirma &lt;br /&gt;
erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inspektion&lt;br /&gt;
Eine Inspektion ist mindestens vierteljährlich durchzuführen. &lt;br /&gt;
Hierbei sind mindestens zu prüfen:&lt;br /&gt;
      § 	Äußere Unversehrtheit des FBFs&lt;br /&gt;
      § 	Bereitschaftskontrolle der Betriebsanzeige &lt;br /&gt;
Wartung&lt;br /&gt;
Eine Wartung ist mindestens einmal jährlich durchzuführen. &lt;br /&gt;
Hierbei sind mindestens zu prüfen:&lt;br /&gt;
      § 	Stromaufnahme des FBFs im Ruhezustand und im Alarmzustand&lt;br /&gt;
      § 	Alle Funktionen des FBFs &lt;br /&gt;
      § 	Beweglichkeit der Außentür(en) und des Verschlusses&lt;br /&gt;
Die Wartungsarbeiten müssen in Anwesenheit der Feuerwehr oder deren Beauftragten &lt;br /&gt;
erfolgen, sofern der notwendige Schlüssel nicht anderweitig zur Verfügung steht. Alle &lt;br /&gt;
Instandhaltungsarbeiten sind im Betriebshandbuch der jeweiligen BMA einzutragen. Der &lt;br /&gt;
Betreiber hat der Feuerwehr oder deren Beauftragten die Kontrolle der Funktionen auch &lt;br /&gt;
außerhalb der jährlichen Wartungsinterwalle zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SCHRANER GmbH      www.schraner.de&lt;br /&gt;
32&lt;br /&gt;
Feuerwehr-Gebäudefunkbedienfeld (FGB) &lt;br /&gt;
nach DIN 14663&lt;br /&gt;
Feuerwehr-Gebäudefunkbedienfeld DIN 14663 mit separatem (eigenständigem) Gehäuse&lt;br /&gt;
Bedienfeld&lt;br /&gt;
in Betrieb&lt;br /&gt;
EIN&lt;br /&gt;
Störung der&lt;br /&gt;
Gebäudefunkanlage&lt;br /&gt;
AUS&lt;br /&gt;
Feuerwehr&lt;br /&gt;
Gebäudefunk-Bedienfeld&lt;br /&gt;
Bei Objekten mit einer baurechtlich geforderten Feuerwehr-Gebäudefunkanlage muss die &lt;br /&gt;
Bedienung dieser Anlage durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr schnell und gesichert &lt;br /&gt;
erfolgen. Hierfür ist eine einheitliche Informations- und Bedienoberfläche unerlässlich. &lt;br /&gt;
Mit DIN 14663 wurde das einfache und einheitliche Feuerwehr-Gebäudefunkbedienfeld &lt;br /&gt;
(FGB) für jede Feuerwehr-Gebäudefunkanlage genormt.  &lt;br /&gt;
In der Norm werden im wesentlichen die Funktionen und das einheitliche Erscheinungsbild &lt;br /&gt;
definiert.&lt;br /&gt;
Das FGB kann sowohl in einem eigenständigen Gehäuse als auch in anderen Gehäusen &lt;br /&gt;
mit anderen Bedien- und Anzeigeeinrichtungen der Feuerwehr eingebaut oder integriert &lt;br /&gt;
sein.&lt;br /&gt;
Im eigenständigen Gehäuse muss die Gehäuseoberfläche der Farbe RAL 7032 (kieselgrau) &lt;br /&gt;
entsprechen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Definition&lt;br /&gt;
Das Feuerwehr-Gebäudefunkbedienfeld ist Teil einer Feuerwehr-Gebäudefunkanlage, &lt;br /&gt;
das bestimmte Betriebszustände in einheitlicher Erscheinungsform anzeigt und den &lt;br /&gt;
Einsatzkräften der Feuerwehr eine ergonomische und einfache Bedienung im Einsatzfall &lt;br /&gt;
und bei Funktionsprüfungen ermöglicht.&lt;br /&gt;
SCHRANER GmbH      www.schraner.de&lt;br /&gt;
33&lt;br /&gt;
Aufbau und Funktion&lt;br /&gt;
FGB - Bedienfront&lt;br /&gt;
Anzeige für ”Störung”&lt;br /&gt;
der Gebäudefunkanlage&lt;br /&gt;
Anzeige für FGB &lt;br /&gt;
in ”Betrieb”&lt;br /&gt;
Anzeige für den eingeschalteten &lt;br /&gt;
Zustand der Gebäudefunkanlage&lt;br /&gt;
Taster  zum ”EIN” schalten der &lt;br /&gt;
Gebäudefunkanlage über das FGB&lt;br /&gt;
Taster  zum ”AUS” schalten der &lt;br /&gt;
Gebäudefunkanlage über das FGB&lt;br /&gt;
Bedienfeld&lt;br /&gt;
in Betrieb&lt;br /&gt;
EIN&lt;br /&gt;
Störung der&lt;br /&gt;
Gebäudefunkanlage&lt;br /&gt;
AUS&lt;br /&gt;
Feuerwehr&lt;br /&gt;
Gebäudefunk-Bedienfeld&lt;br /&gt;
Anzeige- und Bedienelemente&lt;br /&gt;
Bedienfeld&lt;br /&gt;
in Betrieb&lt;br /&gt;
LED grün&lt;br /&gt;
LED gelb&lt;br /&gt;
LED grün&lt;br /&gt;
Anzeige &lt;br /&gt;
§ leuchtet, wenn das Feuerwehr-Gebäudefunkbedienfeld betriebsbereit ist&lt;br /&gt;
Anzeige &lt;br /&gt;
§ leuchtet, wenn die Feuerwehr-Gebäudefunkanlage gestört ist und schaltet&lt;br /&gt;
  gleichzeitig einen Sammelausgang&lt;br /&gt;
Anzeige &lt;br /&gt;
§ leuchtet, wenn die Feuerwehr-Gebäudefunkanlage eingeschaltet ist&lt;br /&gt;
Betätigung des Bedienelements&lt;br /&gt;
§ schaltet die Feuerwehr-Gebäudefunkanlage ein&lt;br /&gt;
Störung der&lt;br /&gt;
Gebäudefunkanlage&lt;br /&gt;
EIN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betätigung des Bedienelements&lt;br /&gt;
§ schaltet die Feuerwehr-Gebäudefunkanlage aus&lt;br /&gt;
AUS&lt;br /&gt;
Besondere Hinweise zur Funktion&lt;br /&gt;
Die Feuerwehr-Gebäudefunkanlage wird durch Betätigen des Bedienelementes “EIN“ auf &lt;br /&gt;
allen Kanälen gleichzeitig eingeschaltet. Mit grünem Dauerlicht im Feld „EIN“ wird &lt;br /&gt;
angezeigt, dass die Feuerwehr-Gebäudefunkfunkanlage automatisch oder manuell &lt;br /&gt;
eingeschaltet wurde. &lt;br /&gt;
Die Feuerwehr-Gebäudefunkanlage wird durch Betätigen des Bedienelementes “AUS“ &lt;br /&gt;
auf allen Kanälen gleichzeitig ausgeschaltet. Dabei erlischt das grüne Dauerlicht im &lt;br /&gt;
Feld „EIN“.&lt;br /&gt;
Wenn die grüne Anzeige „Bedienfeld in Betrieb“ nicht leuchtet, müssen am FGB technische &lt;br /&gt;
Maßnahmen getroffen werden, welche verhindern das Funktionen angezeigt oder &lt;br /&gt;
ausgeführt werden.&lt;br /&gt;
Als Störung muss mindestens der Ausfall der Stromversorgung und / oder der Sende- und &lt;br /&gt;
Empfangseinrichtung der Feuerwehr-Gebäudefunkanlage durch geeignete Beschaltung&lt;br /&gt;
angezeigt werden. Diese Störungen können durch einen Sammelausgang an eine ständig &lt;br /&gt;
besetzte Stelle weitergeleitet werden.&lt;br /&gt;
Das freie Feld unterhalb der Tasten kann in Abstimmung mit der zuständigen Feuerwehr &lt;br /&gt;
wahlweise mit anderen Funktionen, z.B. Sprechstelle, belegt werden.&lt;br /&gt;
SCHRANER GmbH      www.schraner.de&lt;br /&gt;
34&lt;br /&gt;
Montage&lt;br /&gt;
Der Montageort muss im Einzelfall zwischen Betreiber und Feuerwehr abgestimmt werden.&lt;br /&gt;
FGB in Erstinformation der Feuerwehr&lt;br /&gt;
                                                           Das Feuerwehr-Gebäudefunkbedienfeld ist in &lt;br /&gt;
                                                           unmittelbarer Nähe der Anzeige- und &lt;br /&gt;
                                                           Bedieneinrichtungen der Feuerwehr zu montieren &lt;br /&gt;
                                                           oder darin zu integrieren.&lt;br /&gt;
                                                           Das FGB muss so angeordnet sein, dass es gut &lt;br /&gt;
                                                           zugänglich, sowie ausreichend beleuchtet ist. &lt;br /&gt;
                                                           Die Montagehöhe sollte 1600mm(+100/-200mm), &lt;br /&gt;
                                                           gemessen von der Standfläche des Betätigenden bis &lt;br /&gt;
                                                           Mitte des Bedienfeldes, betragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließung&lt;br /&gt;
In das Türschloss muss ein Profilhalbzylinder nach DIN 18252 einbaubar sein. Auskunft &lt;br /&gt;
über die einzubauende Schließung erteilt die zuständige Feuerwehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufbau&lt;br /&gt;
Das Feuerwehr-Gebäudefunkbedienfeld muss in einem stabilen Gehäuse mit &lt;br /&gt;
verschließbarer Tür untergebracht sein. Im Gehäuse müssen für die Anschlussleitungen &lt;br /&gt;
ein entsprechender Anschlussraum mit Kabeldurchführungen vorhanden sein. Die &lt;br /&gt;
Anschlussleiste darf nur bei geöffneter Tür zugänglich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elektrischer Anschluss&lt;br /&gt;
Das Feuerwehr-Gebäudefunkbedienfeld darf ohne Überwachung des Übertragungsweges &lt;br /&gt;
an die Feuerwehr-Gebäudefunkanlage angeschaltet werden. Kabelverbindungen zum FGB &lt;br /&gt;
sind in Funktionserhalt E90 zu verlegen. Die Energieversorgung muss durch die Feuerwehr-&lt;br /&gt;
Gebäudefunkanlage sichergestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konformität und Kompatibilität&lt;br /&gt;
Die Übereinstimmung des FGB mit der Norm (DIN 14663) ist durch einen &lt;br /&gt;
Übereinstimmungsnachweis  vom Hersteller des FGB schriftlich abzugeben. &lt;br /&gt;
Der Errichter der Feuerwehr-Gebäudefunkanlage hat die Kompatibilität der verwendeten &lt;br /&gt;
Bauteile und Anlagenkomponenten sicherzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SCHRANER GmbH      www.schraner.de&lt;br /&gt;
35&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inbetriebnahme&lt;br /&gt;
Vor Inbetriebnahme ist durch eine Elektrofachkraft eine Prüfung des Zusammenwirken mit &lt;br /&gt;
der betriebsbereiten Feuerwehr-Gebäudefunkanlage durchzuführen. Die Funktionsprüfung &lt;br /&gt;
erstreckt sich auf die bestimmungsgemäßen Funktionen aller Anzeige- und Bedienelemente,&lt;br /&gt;
sowie das Zusammenwirken von FGB und Feuerwehr-Gebäudefunkanlage.&lt;br /&gt;
Über die Abnahmeprüfung ist ein Protokoll mit den Unterschriften, der für die &lt;br /&gt;
Abnahmeprüfung verantwortlichen, zu erstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Instandhaltung &lt;br /&gt;
Die Inspektion und Wartung muss sinngemäß nach VDE 0833 durch eine Fachfirma erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inspektion&lt;br /&gt;
Eine Inspektion ist mindestens vierteljährlich durchzuführen. &lt;br /&gt;
Hierbei sind mindestens zu prüfen:&lt;br /&gt;
      § 	Äußere Unversehrtheit des FGBs&lt;br /&gt;
      § 	Bereitschaftskontrolle der Betriebsanzeige &lt;br /&gt;
Wartung&lt;br /&gt;
Eine Wartung ist mindestens einmal jährlich durchzuführen. &lt;br /&gt;
Hierbei sind mindestens zu prüfen:&lt;br /&gt;
      § 	Alle Funktionen und Stromaufnahme des FGBs &lt;br /&gt;
      § 	Beweglichkeit der Außentür(en) und des Verschlusses&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wartungsarbeiten müssen in Anwesenheit der Feuerwehr oder deren Beauftragten &lt;br /&gt;
erfolgen, sofern der notwendige Schlüssel nicht anderweitig zur Verfügung steht. &lt;br /&gt;
Der Betreiber hat der Feuerwehr oder deren Beauftragten die Kontrolle der&lt;br /&gt;
Funktionen auch außerhalb der jährlichen Wartungsinterwalle zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
SCHRANER GmbH      www.schraner.de&lt;br /&gt;
36&lt;br /&gt;
Vernetzung von Brandmeldeanlagen nach DIN 14675&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn bei einer Erweiterung eines Objektes die vorhandene Brandmelderzentrale nicht &lt;br /&gt;
erweitert werden kann, ist eine größere Brandmelderzentrale oder eine weitere BMZ als &lt;br /&gt;
Ergänzung zu installieren.&lt;br /&gt;
Die Erweiterung einer bestehenden BMA ist mit der zuständigen Genehmigungsbehörde &lt;br /&gt;
(z.B. Feuerwehr) und dem Betreiber abzustimmen.&lt;br /&gt;
Eine weitere BMZ muss mit der bestehenden Brandmelderzentrale gemäß der &lt;br /&gt;
VdS-Richtlinie VdS2878 vernetzt werden. Die Vernetzung im Sinne der VDE 0833-2 setzt &lt;br /&gt;
nicht unbedingt eine Datenschnittstelle voraus, sondern kann auch nach einer definierten &lt;br /&gt;
Kontaktschnittstelle erfolgen. Die Hauptzentrale steuert zumindest die &lt;br /&gt;
Übertragungseinrichtung und das Feuerwehr-Schlüsseldepot an. Die Nebenzentrale steuert &lt;br /&gt;
in jedem Fall die Hauptzentrale an und ggf. die interne Alarmierung. Die Hauptzentrale &lt;br /&gt;
und die Nebenzentrale(n) werden durch ein erweitertes Feuerwehr-Bedienfeld durch die &lt;br /&gt;
Feuerwehr bedient.&lt;br /&gt;
Eine Anlage, die nicht mehr den geltenden Normen entspricht, hat Bestandsschutz und &lt;br /&gt;
darf nur innerhalb des bestehenden Brandabschnittes erweitert werden. Es dürfen keine &lt;br /&gt;
neuen Brandabschnitte entstehen. Das bestehende Schutzziel darf nicht erweitert werden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vernetzung: FAT und FBF für zwei Brandmelderzentralen&lt;br /&gt;
SCHRANER GmbH      www.schraner.de&lt;br /&gt;
37&lt;br /&gt;
Definition&lt;br /&gt;
Eine Vernetzung (Zusammenschaltung) liegt  immer dann vor, wenn bei einer Anlage mit &lt;br /&gt;
mehr als einer Brandmelderzentrale, mindestens eine Brandmelderzentrale oder Teile einer &lt;br /&gt;
Brandmelderzentrale übergeordnete Funktionen innerhalb der Anlage ausführen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vernetzung verschiedener Brandmelderzentralen&lt;br /&gt;
Verfügen die zu vernetzenden Brandmelderzentralen über eine interoperable &lt;br /&gt;
Systemvernetzung, so ist in der Regel keine Änderung bezüglich der Alarmübertragung, &lt;br /&gt;
der Funktion des Feuerwehr-Bedienfeldes, des Feuerwehr-Schlüsseldepot und des &lt;br /&gt;
Feuerwehr-Anzeigetableau erforderlich.&lt;br /&gt;
Werden Brandmelderzentralen, die über keine interoperable Systemvernetzung verfügen &lt;br /&gt;
zusammengeschaltet, sind insbesondere die Anforderungen bezüglich Ausfallsicherheit, &lt;br /&gt;
Bedienung und Anzeige gemäß nachfolgenden Festlegungen zu beachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übertragung des Alarmzustandes&lt;br /&gt;
Die Weiterleitung des Alarmzustandes der Nebenzentrale an die Hauptzentrale muss so &lt;br /&gt;
erfolgen, dass bei einer einfachen Störung (z.B. Drahtbruch oder Kurzschluss in einem &lt;br /&gt;
Übertragungsweg) die Funktion der Anlage nicht beeinträchtigt werden darf. &lt;br /&gt;
Zusätzlich müssen Störungen in den Übertragungswegen zwischen den einzelnen &lt;br /&gt;
Brandmelderzentralen und der Hauptzentrale an der übergeordneten Einrichtungen &lt;br /&gt;
angezeigt werden.&lt;br /&gt;
Die Übertragung des Alarmzustandes der Nebenzentrale muss vom Ausgang der &lt;br /&gt;
Ansteuerung der Übertragungseinrichtung (ÜE) der Nebenzentrale über zwei überwachte &lt;br /&gt;
Übertragungswege rückwirkungsfrei erfolgen. Die Überwachung der Übertragungswege &lt;br /&gt;
muss von der Hauptzentrale aus erfolgen. Dabei verhält sich die Nebenzentrale zur &lt;br /&gt;
Hauptzentrale wie zwei Meldergruppen. &lt;br /&gt;
Die Beschaltung zur Auslösung der Hauptzentrale durch die Nebenzentrale hat auf &lt;br /&gt;
Veranlassung des Betreibers und Spezifikation des Errichters der Hauptzentrale zu erfolgen. &lt;br /&gt;
Sie muss potenzialfrei und rückwirkungsfrei sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übertragung des Störungs- und Abschaltungszustands&lt;br /&gt;
Im Fall von Abschaltung und Störung einer Meldergruppe/Melder oder sonstiger &lt;br /&gt;
Funktionen einer Nebenzentrale müssen diese Informationen jeweils als Sammelanzeige &lt;br /&gt;
an der Hauptzentrale oder am FAT angezeigt werden. Diese Sammelanzeigen müssen an &lt;br /&gt;
der Hauptzentrale mit gelber Signalanzeige und mit eindeutiger Kennzeichnung der &lt;br /&gt;
betroffenen Nebenzentrale ausgeführt werden. Die Übermittlung der Signale „Abschaltung“ &lt;br /&gt;
und „Störung“ darf über einen gemeinsamen Übertragungsweg erfolgen. Der &lt;br /&gt;
Übertragungsweg muss überwacht sein. Dabei darf der Störungszustand der Nebenzentrale &lt;br /&gt;
an der Hauptzentrale als Leitungsstörung angezeigt werden.&lt;br /&gt;
SCHRANER GmbH      www.schraner.de&lt;br /&gt;
38&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Brandschutzdienststelle die Forderung nach Anzeige der ausgelösten &lt;br /&gt;
Meldergruppe/Melder am Feuerwehrhauptzugang stellt, dürfen als Erstinformation ein &lt;br /&gt;
oder mehrere FATs nach DIN 14662 oder abgesetzte Anzeigeeinrichtungen nach &lt;br /&gt;
DIN EN 54-2 verwendet werden. &lt;br /&gt;
Die Anforderungen nach DIN EN 54-2 : 1997-12, 12.5.3  sind auf alle Fälle zu beachten. &lt;br /&gt;
Das heißt, die Signalleitung und die Zuleitung zur Energieversorgung müssen redundant &lt;br /&gt;
ausgelegt sein. &lt;br /&gt;
Die Anzeigen für Störung/Abschaltung der Nebenzentrale werden am FAT &lt;br /&gt;
nach DIN 14662 angezeigt.&lt;br /&gt;
Die Weiterleitung der Störungsmeldungen an eine ständig besetzte Stelle hat mit &lt;br /&gt;
geeigneten Maßnahmen zu erfolgen. &lt;br /&gt;
Die Nummerierung der Meldergruppen hat über die Gesamtanlage fortlaufend zu &lt;br /&gt;
erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzeige für die Feuerwehr (Feuerwehr-Anzeigetableau)&lt;br /&gt;
FAT für zwei Brandmelderzentralen&lt;br /&gt;
SCHRANER GmbH      www.schraner.de&lt;br /&gt;
39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptzentrale muss zumindest für die Anschaltung eines Feuerwehr-Bedienfeldes &lt;br /&gt;
entsprechend DIN 14661 vorbereitet sein.&lt;br /&gt;
Für die Vernetzung mehrerer Brandmelderzentralen ist ein erweitertes Feuerwehr-Bedienfeld &lt;br /&gt;
mit mehreren Schnittstellen erforderlich.&lt;br /&gt;
Das erweiterte Feuerwehr-Bedienfeld mit gemeinsamer Steuerung/Anzeige für alle &lt;br /&gt;
Brandmelderzentralen muss der Hauptzentrale zugeordnet sein.&lt;br /&gt;
Das erweiterte FBF besteht aus einem Zusatz, der den Anschluss weiterer &lt;br /&gt;
Brandmelderzentralen an das Feuerwehr-Bedienfeld nach DIN 14661 ermöglicht.&lt;br /&gt;
Sie muss folgenden Anforderungen genügen: &lt;br /&gt;
      § 		Die Anschaltung der Nebenzentrale(n) muss potenzialfrei erfolgen&lt;br /&gt;
      § 		Die zusätzlichen Anschlüsse müssen, unter Berücksichtigung der betreffenden &lt;br /&gt;
           Funktionen aus DIN EN 54-2, den Schnittstellenbedingungen der DIN 14661 &lt;br /&gt;
           entsprechen&lt;br /&gt;
      § 		Die Überwachung der Übertragungswege zwischen dem erweiterten Feuerwehr-&lt;br /&gt;
           Bedienfeld und den Brandmelderzentralen darf indirekt erfolgen. z.B. dadurch, dass &lt;br /&gt;
           mindestens eine Ader der Energieversorgungszuleitung des Feuerwehr-Bedienfeldes, &lt;br /&gt;
           von der Hauptzentrale aus, durch alle Zuleitungen geschleift wird, so dass bei einem &lt;br /&gt;
           Leitungsfehler einer Feuerwehr-Bedienfeld-Zuleitung die grüne Betriebsanzeige am &lt;br /&gt;
           Feuerwehr-Bedienfeld erlischt&lt;br /&gt;
      § 		Der Erweiterungs-Zusatz zum Feuerwehr-Bedienfeld und das Feuerwehr-Bedienfeld &lt;br /&gt;
           sind örtlich zusammenzufassen.&lt;br /&gt;
Welche Funktionen das Feuerwehr-Bedienfeld anzeigt, bzw. welche Funktionen für welche &lt;br /&gt;
Brandmelderzentralen wirksam werden müssen, ist nachstehender Tabelle zu entnehmen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedienung für die Feuerwehr (Feuerwehr-Bedienfeld)&lt;br /&gt;
FBF für zwei Brandmelderzentralen&lt;br /&gt;
SCHRANER GmbH      www.schraner.de&lt;br /&gt;
40&lt;br /&gt;
Anzeige oder Steuer-Funktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LED Betrieb	&lt;br /&gt;
LED Löschanlage ausgelöst	&lt;br /&gt;
Schalter / Taster akustische Signale ab	&lt;br /&gt;
LED akustische Signale ab	&lt;br /&gt;
LED Rückmeldung akustische Signale ab	&lt;br /&gt;
Schalter ÜE ab	&lt;br /&gt;
LED ÜE ab 	&lt;br /&gt;
LED Rückmeldung ÜE ab	&lt;br /&gt;
Taster ÜE prüfen	&lt;br /&gt;
Taster BMZ rückstellen	&lt;br /&gt;
LED BMZ rückstellen	&lt;br /&gt;
Schalter Brandfallsteuerungen ab	&lt;br /&gt;
LED Brandfallsteuerungen ab	&lt;br /&gt;
LED Rückmeldung Brandfallsteuerungen ab	&lt;br /&gt;
ÜE ausgelöst	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Signal ist wirksam für(*) / bzw. stammt von(x):&lt;br /&gt;
Haupt - BMZ   Neben - BMZ 1  Neben - BMZ n&lt;br /&gt;
x	                          geschleift                geschleift&lt;br /&gt;
x	                          x                             x&lt;br /&gt;
	*                          *                             *&lt;br /&gt;
x	                          x                             x                       &lt;br /&gt;
(FBF-interne Fkt.)	  (FBF-interne Fkt.)	    (FBF-interne Fkt.)	&lt;br /&gt;
	*&lt;br /&gt;
x	&lt;br /&gt;
(FBF-interne Fkt.)	&lt;br /&gt;
	*&lt;br /&gt;
	*                          *                             *&lt;br /&gt;
x	&lt;br /&gt;
	*                          *                             *&lt;br /&gt;
x	                          x                             x &lt;br /&gt;
(FBF-interne Fkt.)	&lt;br /&gt;
x	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leitungsverlegung&lt;br /&gt;
Die Redundanzwege müssen jeweils in getrennten Kabeln verlegt werden. Bei einem &lt;br /&gt;
einfachen Leitungsfehler (Drahtbruch, Kurzschluss oder Fehler gleicher Wirkung) muss eine &lt;br /&gt;
Anzeige der Störungsmeldung an der übergeordneten Brandmelderzentrale erfolgen und &lt;br /&gt;
die Redundanzleitung muss das vorgesehene Signal übertragen. &lt;br /&gt;
Der überwachte Übertragungsweg für Störungs- und Abschaltzustand darf in einem Kabel &lt;br /&gt;
mit dem Redundanzweg der Brandmeldung mitgeführt werden. &lt;br /&gt;
Bei erforderlicher Berücksichtigung der Leitungsanlagenrichtlinie (LAR) sind die &lt;br /&gt;
Übertragungswege als Leitungsanlage einer Brandmeldeanlage aufzufassen. (BHE-Infopapier)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonstiges&lt;br /&gt;
Die jeweiligen Flächenbegrenzungen und zugehörigen Redundanzmaßnahmen sind den &lt;br /&gt;
Anforderungen nach VDE 0833-2,  6.2.1 ”Brandmelderzentrale” zu entnehmen und gelten &lt;br /&gt;
für die übergeordnete Brandmelderzentrale bezogen auf die Gesamtanlagengröße.&lt;br /&gt;
Eine weitergehende Kaskadierungsstufe untergeordneter Brandmelderzentralen ist nicht &lt;br /&gt;
zulässig.&lt;br /&gt;
Die Funktionen der Nebenzentralen, die nicht in Betrieb sind, z.B. Feuerwehr rufen, etc. &lt;br /&gt;
sind so zu beschalten, dass keine missverständlichen Anzeigen möglich sind. Nach &lt;br /&gt;
durchgeführten Instandhaltungsmaßnahmen hat der jeweilige Errichter sich vom Zustand &lt;br /&gt;
der Gesamtanlage am FBF/FAT/bzw. an der abgesetzten Anzeigeeinrichtung zu überzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kompatibilität&lt;br /&gt;
Das funktionsgerechte Zusammenwirken der einzelnen Komponenten muss gewährleistet &lt;br /&gt;
sein. Im Zweifelsfall ist die Funktionalität durch eine unabhängige Prüfstelle festzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SCHRANER GmbH      www.schraner.de&lt;br /&gt;
41&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Praxisbeispiel:&lt;br /&gt;
Drei Brandmelderzentralen auf ein FBF und 4 FATs mit Protokolldrucker&lt;br /&gt;
SCHRANER GmbH      www.schraner.de&lt;br /&gt;
42&lt;br /&gt;
Feuerwehr-Laufkarten nach DIN 14675&lt;br /&gt;
Feuerwehr-Laufkarte DIN 14675&lt;br /&gt;
Für jede Meldergruppe ist eine Feuerwehr-Laufkarte bereitzuhalten.&lt;br /&gt;
Grundlage für die Erstellung der Feuerwehr-Laufkarten sind die aktuellen &lt;br /&gt;
Ausführungsunterlagen der BMA mit eingetragenen Melder, Meldergruppen, Meldebereich, &lt;br /&gt;
Alarmbereich und die aktuellen Geschosspläne. Die Aktualisierung der Feuerwehr-&lt;br /&gt;
Laufkarten muss durch den Betreiber sichergestellt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Definition&lt;br /&gt;
Feuerwehr-Laufkarten sind eigenständige grafische Hilfsmittel für die Orientierung  der &lt;br /&gt;
Feuerwehr-Einsatzkräfte zur Lokalisierung des ausgelösten Melders.&lt;br /&gt;
SCHRANER GmbH      www.schraner.de&lt;br /&gt;
43&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausführung&lt;br /&gt;
Die Feuerwehr-Laufkarten müssen gut lesbar und übersichtlich aufgebaut sein, um für die &lt;br /&gt;
Einsatzkräfte der Feuerwehr eine schnelle Lokalisierung des Brandortes im Gebäude &lt;br /&gt;
sicherzustellen.&lt;br /&gt;
Die Größe der Feuerwehr-Laufkarte sollte das Format DIN A4 nicht übersteigen. &lt;br /&gt;
Für größere Objekte ist nach Zustimmung der Feuerwehr auch das Format DIN A3 zulässig. &lt;br /&gt;
In jedem Fall müssen die Darstellungen auf der Feuerwehr-Laufkarte dem gewählten &lt;br /&gt;
Format entsprechend angepasst und formatfüllend sein.&lt;br /&gt;
Die Feuerwehr-Laufkarten müssen aus formstabiler Folie oder aus Karton in geschützter &lt;br /&gt;
Folie bestehen.&lt;br /&gt;
Hinweise zur Gestaltung von Feuerwehr-&lt;br /&gt;
Laufkarten sind der DIN 14675 oder den&lt;br /&gt;
Technischen Anschlußbestimmungen (TAB)&lt;br /&gt;
der regionalen Feuerwehren zu entnehmen.&lt;br /&gt;
Unter www.din-1465.de sind einzelne TAB´s&lt;br /&gt;
abrufbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Brandmeldeanlagen, die über ein &lt;br /&gt;
Informationssystem mit automatischem &lt;br /&gt;
Ausdruck von Feuerwehr-Laufkarten verfügen, &lt;br /&gt;
müssen die Forderungen der DIN 14675 &lt;br /&gt;
eingehalten werden. &lt;br /&gt;
Zur Redundanz muss in diesem Fall ein Satz &lt;br /&gt;
ausgedruckter Feuerwehr-Laufkarten zur &lt;br /&gt;
Verfügung stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufbewahrung&lt;br /&gt;
Alle Feuerwehr-Laufkarten sind griffbereit an &lt;br /&gt;
der Feuerwehr-Erstinformation oder an der &lt;br /&gt;
BMZ aufzubewahren. &lt;br /&gt;
Das Depot muss gegen unberechtigten Zugriff &lt;br /&gt;
gesichert und mit der Beschriftung &lt;br /&gt;
„FEUERWEHR-LAUFKARTEN“ gekennzeichnet &lt;br /&gt;
sein.&lt;br /&gt;
Feuerwehr&lt;br /&gt;
2.Satz&lt;br /&gt;
Feuerwehrlaufkarten&lt;br /&gt;
Laufkarten-&lt;br /&gt;
Automat&lt;br /&gt;
Einsatzaktuelle Laufkartenerstellung &lt;br /&gt;
während der Feuerwehranfahrt&lt;br /&gt;
SCHRANER GmbH      www.schraner.de&lt;br /&gt;
44&lt;br /&gt;
Die in Feuerwehr-Laufkarten zu verwendenden grafischen Symbole, sind einheitlich &lt;br /&gt;
festgelegt. Sie sind form- und farbidentisch darzustellen. &lt;br /&gt;
Wird auf der Feuerwehr-Laufkarte eine Legende aufgenommen, dürfen sich in dieser nur &lt;br /&gt;
diejenigen Symbole wiederfinden, die in der dargestellten Meldergruppe auch tatsächlich &lt;br /&gt;
Verwendung finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Symbole&lt;br /&gt;
EG&lt;br /&gt;
EG-2.OG&lt;br /&gt;
18/1-18/3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12/1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brandmelderzentrale&lt;br /&gt;
Feuerwehr-Bedienfeld&lt;br /&gt;
Etagenkennzeichnung&lt;br /&gt;
Hinweis, dass sich mehrere Melder&lt;br /&gt;
einer Meldergruppe in verschiedenen&lt;br /&gt;
Etagen eines Treppenraumes befinden&lt;br /&gt;
Standort eines &lt;br /&gt;
Brandmelder-Tableaus&lt;br /&gt;
Überwachungsbereich&lt;br /&gt;
einer Löschanlage&lt;br /&gt;
Überwachungsbereich&lt;br /&gt;
Sonderbrandmeldesysteme&lt;br /&gt;
z.B. Rauchansaugsysteme&lt;br /&gt;
lineare Rauchmelder&lt;br /&gt;
Übertragungseinrichtung&lt;br /&gt;
Feuerwehr-Schlüsseldepot&lt;br /&gt;
Feuerwehr-Anzeigetableau&lt;br /&gt;
Löschzentrale /&lt;br /&gt;
Sprinklerzentrale&lt;br /&gt;
Objektzugang&lt;br /&gt;
Standort&lt;br /&gt;
Automatischer Brandmelder&lt;br /&gt;
Einsatzweg&lt;br /&gt;
Handfeuermelder&lt;br /&gt;
Die zur Verwendung kommenden Symbolgrößen werden entsprechend &lt;br /&gt;
dem Darstellungsmaßstab angepaßt!&lt;br /&gt;
BMZ&lt;br /&gt;
FBF&lt;br /&gt;
ÜE&lt;br /&gt;
FSD&lt;br /&gt;
FAT&lt;br /&gt;
LZ&lt;br /&gt;
Symbolübersicht für Feuerwehr-Laufkarten nach DIN 14675&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SCHRANER GmbH      www.schraner.de&lt;br /&gt;
45&lt;br /&gt;
Aufbau&lt;br /&gt;
Feuerwehr-Laufkarten müssen wie folgt aufgebaut sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorderseite &lt;br /&gt;
Auf der Vorderseite muss die Gebäudeübersicht &lt;br /&gt;
mit Grundriss dargestellt sein. &lt;br /&gt;
Sofern erforderlich ist eine Schnittdarstellung &lt;br /&gt;
oder ein Grundriss mit Teilausschnitt darzustellen.  &lt;br /&gt;
Aus der Gebäudeübersicht muss der Weg von &lt;br /&gt;
der Anzeige- und Bedieneinrichtung der &lt;br /&gt;
Feuerwehr bzw. von der BMZ bis zur ausgelösten &lt;br /&gt;
Meldergruppe mit einem grünen Pfeil erkennbar &lt;br /&gt;
sein.&lt;br /&gt;
Rückseite&lt;br /&gt;
Auf der Rückseite muss der Detailplan für den &lt;br /&gt;
Meldebereich dargestellt sein. Sofern erforderlich &lt;br /&gt;
ist eine Schnittdarstellung oder ein Grundriss mit&lt;br /&gt;
Teilausschnitt darzustellen. &lt;br /&gt;
Zur eindeutigen Lokalisierung des Brandortes &lt;br /&gt;
muss jeder Einzelmelder der Meldergruppe mit &lt;br /&gt;
einer Meldernummer versehen sein. &lt;br /&gt;
Automatische Melder und Handfeuermelder &lt;br /&gt;
müssen eindeutig erkennbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SCHRANER GmbH      www.schraner.de&lt;br /&gt;
46&lt;br /&gt;
Feuerwehrplan - Übersichtsplan&lt;br /&gt;
Informationsgehalt&lt;br /&gt;
Eine Feuerwehr-Laufkarte muss mindestens folgende Informationen enthalten:&lt;br /&gt;
      § 	Meldergruppennummer&lt;br /&gt;
      § 	Meldernummer(n)&lt;br /&gt;
      § 	Melderart- und Anzahl&lt;br /&gt;
      § 	Gebäude / Geschoss / Raum&lt;br /&gt;
      § 	Standort von FAT, FBF, BMZ und ÜE&lt;br /&gt;
      § 	Laufweg vom Standort zum Meldebereich&lt;br /&gt;
      § 	Im Laufweg liegende Treppen und Türen&lt;br /&gt;
      § 	Raumkennzeichnung bzw. Nutzung&lt;br /&gt;
      § 	Bemerkung, falls zutreffend (z.B. Ex-Bereich)&lt;br /&gt;
      § 	Objektname oder Ort (z.B. Straßenbezeichnung)&lt;br /&gt;
      § 	Datum der letzten Aktualisierung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feuerwehrplan&lt;br /&gt;
                                                                        Der Feuerwehrplan ist kein Bestandteil der &lt;br /&gt;
                                                                        Brandmeldeanlage und somit der &lt;br /&gt;
                                                                        DIN 14675. Feuerwehrpläne ersetzen nicht &lt;br /&gt;
                                                                        die erforderlichen Feuerwehr-Laufkarten &lt;br /&gt;
                                                                        nach DIN 14675.&lt;br /&gt;
                                                                        Feuerwehrpläne sind Orientierungsmittel &lt;br /&gt;
                                                                        für Einsatzkräfte der Feuerwehren zur &lt;br /&gt;
                                                                        Beurteilung einer Gefahrensituation und &lt;br /&gt;
                                                                        zur raschen Orientierung in einem Objekt &lt;br /&gt;
                                                                        oder einer baulichen Anlage. &lt;br /&gt;
                                                                        Bei Bedarf sind ein Übersichtsplan und &lt;br /&gt;
                                                                        mehrere Detail- bzw. Geschosspläne &lt;br /&gt;
                                                                        zu erstellen.&lt;br /&gt;
Für das einsatztaktische Vorgehen der &lt;br /&gt;
Einsatzkräfte müssen Feuerwehrpläne &lt;br /&gt;
mindestens beinhalten:&lt;br /&gt;
      § 	Art der Nutzung&lt;br /&gt;
      § 	Feuerwehraufzüge&lt;br /&gt;
      § 	Bedienstellen von Rauch- und &lt;br /&gt;
           Wärmeabzugsanlagen&lt;br /&gt;
      § 	Steigleitungen&lt;br /&gt;
      § 	Trennwände der Brandabschnitte &lt;br /&gt;
      § 	Nicht befahrbare Flächen&lt;br /&gt;
      § 	Begehbare Flächen&lt;br /&gt;
      § 	Durchfahrtshöhen&lt;br /&gt;
      § 	Benachbarte Gebäude und deren Nutzung&lt;br /&gt;
      § 	Löschwasserentnahmestellen&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>79.234.25.79</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.brandschutz-wiki.de/index.php?title=Feuerwehr-Peripherie</id>
		<title>Feuerwehr-Peripherie</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.brandschutz-wiki.de/index.php?title=Feuerwehr-Peripherie"/>
				<updated>2009-11-23T09:01:43Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;79.234.25.79: Die Seite wurde neu angelegt: „Die Feuerwehren sind ständig bestrebt  ihre Alarmorganisation zu optimieren.  Mit dem Feuerwehr-Schlüsselkasten, heute Feuerwehr-Schlüsseldepot, wurde ein  Auf…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Feuerwehren sind ständig bestrebt  ihre Alarmorganisation zu optimieren. &lt;br /&gt;
Mit dem Feuerwehr-Schlüsselkasten, heute Feuerwehr-Schlüsseldepot, wurde ein &lt;br /&gt;
Aufbewahrungstresor für Objektschlüssel geschaffen. Somit war im Einsatzfall ein &lt;br /&gt;
gewalt- und zerstörungsfreier Objektzutritt möglich.&lt;br /&gt;
Mit dem Feuerwehr-Bedienfeld wurde eine einfache und einheitliche Bedieneinrichtung &lt;br /&gt;
für die Brandmeldeanlage kreiert. &lt;br /&gt;
Zum Auffinden der einzelnen Brandmelder wurden Objektpläne mit dem Laufweg zu den &lt;br /&gt;
einzelnen Meldern eingeführt, die mit unterschiedlichen Namen, z.B. Feuerwehr-Laufkarten,&lt;br /&gt;
Schleifenpläne, Melderkarten, Melderauffindungspläne usw. belegt wurden.&lt;br /&gt;
Nach dem Objektzutritt war immer die Brandmelderzentrale der erste Anlaufpunkt. Die &lt;br /&gt;
Brandmelderzentrale musste zwangsläufig im Eingangsbereich installiert werden.&lt;br /&gt;
Die Komplexität und  die Vielfalt der angebotenen Brandmelderzentralen prägten die &lt;br /&gt;
Idee nach einer einfachen und einheitlichen Anzeige für Feuerwehr-Einsatzkräfte. Das &lt;br /&gt;
äußere Erscheinungsbild sollte dem des gewohnten Feuerwehr-Bedienfeldes &lt;br /&gt;
entsprechen. Das Feuerwehr-Anzeigetableau FAT war geboren und wurde 2002 zur &lt;br /&gt;
Norm.&lt;br /&gt;
Das FAT bot neue Möglichkeiten, sowohl für die Feuerwehren, als auch für die &lt;br /&gt;
Architekten und Betreiber. Der erste Anlaufpunkt für die Feuerwehren konnte losgelöst &lt;br /&gt;
von der Brandmelderzentrale gestaltet werden. Der Betreiber einer Brandmeldeanlage &lt;br /&gt;
musste im Eingangsbereich keinen wertvollen Raum für die Brandmelderzentrale zur &lt;br /&gt;
Verfügung stellen. Die feuerwehrrelevante Peripherie der Brandmeldeanlage konnte zu &lt;br /&gt;
objektspezifischen Systemen zusammengefasst werden. Mit eigenständigen Systemen &lt;br /&gt;
wurde die Installation sowohl im Innen- als auch im Außenbereich ermöglicht.&lt;br /&gt;
Die ganzheitliche Betrachtung dieses Lösungsansatzes war die Geburtsstunde der &lt;br /&gt;
Feuerwehrperipherie.&lt;br /&gt;
Die  Feuerwehr-Peripherie stützt sich dabei auf folgende relevanten Normen des &lt;br /&gt;
Feuerwehrwesen, welche in diesem Handbuch näher erläutert werden:&lt;br /&gt;
       § 	DIN 14675 	Aufbau und Betrieb von Brandmeldeanlagen, speziell&lt;br /&gt;
            -	     Feuerwehr-Schlüsseldepot (FSD) &lt;br /&gt;
             -     	Feuerwehr-Laufkarten &lt;br /&gt;
             -     	Feuerwehr-Anzeigetableau (FAT)&lt;br /&gt;
             -	     Feuerwehr-Bedienfeld (FBF)&lt;br /&gt;
        § 	DIN 14661 Gerätenorm für ein Feuerwehr-Bedienfeld &lt;br /&gt;
       §	 DIN 14662 Gerätenorm für ein Feuerwehr-Anzeigetableau&lt;br /&gt;
       §	 DIN 14663 Gerätenorm für ein Feuerwehr-Gebäudefunkbedienfeld &lt;br /&gt;
Im Ernstfall zählen Sekunden&lt;br /&gt;
SCHRANER GmbH      www.schraner.de&lt;br /&gt;
09&lt;br /&gt;
Die Unterstützung der schnellen und präzisen Branddetektion durch die &lt;br /&gt;
Brandmelderzentrale, ist der schnelle und gewaltfreie Gebäudezutritt für Einsatzkräfte &lt;br /&gt;
der Feuerwehr und die schnelle und präzise Brandlokalisation vor Ort.&lt;br /&gt;
Die Feuerwehr-Peripherie als eigenständiger Lösungsansatz, steigert die Qualität der  &lt;br /&gt;
Erkundungssicherheit und -geschwindigkeit der Einsatzkräfte.&lt;br /&gt;
Die Anfahrtszeit der Feuerwehr und daher der frühest mögliche Löschbeginn ist wenig beeinflussbar.  &lt;br /&gt;
Zur Verkürzung der Interventionszeit ist somit die Feuerwehr-Peripherie der BMA,  für die Einsatzkräfte der &lt;br /&gt;
Feuerwehr umso wichtiger.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
r&lt;br /&gt;
10&lt;br /&gt;
SCHRANER GmbH      www.schraner.de&lt;br /&gt;
Feuerwehr-Schlüsseldepot (FSD) nach DIN 14675&lt;br /&gt;
Der Betreiber hat der Feuerwehr rund um die Uhr den gewaltfreien Zugang zu allen mit &lt;br /&gt;
Brandmeldern bzw. mit selbständigen Löschanlagen geschützten Räumen sicherzustellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn durch geeignetes Personal, mit Schlüsselgewalt, dies nicht sichergestellt ist, kann &lt;br /&gt;
auf schriftlichen Antrag des Betreibers ein Feuerwehr-Schlüsseldepot zur Aufbewahrung &lt;br /&gt;
des/der Objektschlüssels zugestanden werden.&lt;br /&gt;
Vor der Antragstellung zum Einbau eines Feuerwehr-Schlüsseldepots, muss zwischen &lt;br /&gt;
dem Betreiber der Brandmeldeanlage und dem zuständigen Schadensversicherer, &lt;br /&gt;
privatrechtlich der Einsatz des zu verwendenden Schlüsseldepots vereinbart werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Definition &lt;br /&gt;
Ein Feuerwehr-Schlüsseldepot ist ein zweitüriges Tresorbehältnis (Ausnahme Klasse 1) &lt;br /&gt;
für die Aufbewahrung von Gebäudeschlüssel, gegen unbefugten Zugriff gesichert, &lt;br /&gt;
das bei einer Brandmeldung entriegelbar ist (Ausnahme Klasse 1), um der Feuerwehr &lt;br /&gt;
in Abwesenheit des Betreibers gewaltfreien Zugang zum Objekt zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
Feuerwehr-Schlüsseldepot der Klasse 3 &lt;br /&gt;
für drei überwachte Objektschlüssel&lt;br /&gt;
SCHRANER GmbH      www.schraner.de&lt;br /&gt;
11&lt;br /&gt;
Klassifizierung&lt;br /&gt;
Feuerwehr-Schlüsseldepots, zur Verwahrung von Objektschlüssel, werden abhängig &lt;br /&gt;
vom Anwendungsfall in drei Klassen eingeteilt.&lt;br /&gt;
Klasse	&lt;br /&gt;
1	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Risiko	&lt;br /&gt;
geringes 	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mittleres 	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
hohes 	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung	&lt;br /&gt;
§	 nicht für Generalschlüssel&lt;br /&gt;
§	 nur für Einzelschlüssel mit Einzelschließung &lt;br /&gt;
§	 nur mechanisch aufgebaut&lt;br /&gt;
§	 keine Anbindung an die BMA	&lt;br /&gt;
§	 nicht für Generalschlüssel&lt;br /&gt;
§	 nur für Einzelschlüssel mit Einzelschließung&lt;br /&gt;
§	 Anbindung (elektrisch) an BMA&lt;br /&gt;
§	 ohne Sabotageüberwachung	&lt;br /&gt;
§	 auch für Generalschlüssel&lt;br /&gt;
§	 auch für Schlüssel für Scharfschalteinrichtungen &lt;br /&gt;
§	 Anbindung (elektrisch) an die BMA&lt;br /&gt;
§	 mit Sabotageüberwachung&lt;br /&gt;
§	 VdS-Anerkennung erforderlich	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mindestforderungen in den unterschiedlichen Klassen&lt;br /&gt;
Klasse	&lt;br /&gt;
1	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausführung&lt;br /&gt;
§	 mechanisch stabiles Gehäuse&lt;br /&gt;
§	 max. 2 Schlüssel hinterlegbar&lt;br /&gt;
§	 nur eine Tür mit Feuerwehrschließung entriegelbar&lt;br /&gt;
§	 Deponierung des/der Schlüssel hinter der Tür mit geeigneter Aufnahme&lt;br /&gt;
§	 kann auch als Schlüsselrohr aufgebaut sein	&lt;br /&gt;
§	 mechanisch stabiles Gehäuse&lt;br /&gt;
§	 max. 3 Schlüssel hinterlegbar&lt;br /&gt;
§	 zwei Türen &lt;br /&gt;
§	 integrierte 5W-Heizung&lt;br /&gt;
§	 Außentür elektrisch entriegelbar durch Brandmeldeanlage&lt;br /&gt;
§	 Innentür nur mit Schlüssel der Feuerwehr entriegelbar&lt;br /&gt;
§	 Deponierung des/der Objektschlüssel hinter der Innentür&lt;br /&gt;
§	 elektronische Überwachung der Außentür auf Verschluss&lt;br /&gt;
§	 keine Sabotageüberwachung&lt;br /&gt;
§	 entspricht nicht den Geräteanforderungen nach VdS-Richtlinie 2105	&lt;br /&gt;
§	 mechanisch stabiles Gehäuse&lt;br /&gt;
§	 max. 3 Schlüssel hinterlegbar&lt;br /&gt;
§	 zwei Türen &lt;br /&gt;
§	 integrierte 5W-Heizung&lt;br /&gt;
§	 Außentür elektrisch entriegelbar durch Brandmeldeanlage&lt;br /&gt;
§	 Innentür nur mit Schlüssel der Feuerwehr entriegelbar&lt;br /&gt;
§	 Deponierung des/der Objektschlüssel hinter der Innentür &lt;br /&gt;
§	 elektronische Überwachung der Außentür auf Verschluss&lt;br /&gt;
§	 Geräteanforderungen nach VdS-Richtlinie 2105&lt;br /&gt;
§	 Sabotageüberwachung&lt;br /&gt;
       -   	Überwachung der Außentür auf Durchbruch&lt;br /&gt;
       -   	Überwachung der Objektschlüssel auf Vorhandensein&lt;br /&gt;
       -   	Überwachung der Außentür auf die geschlossene Stellung&lt;br /&gt;
§	 Die Meldung der Überwachung muss an eine ständig besetzte Stelle weitergeleitet werden	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SCHRANER GmbH      www.schraner.de&lt;br /&gt;
WICHTIGER HINWEIS !&lt;br /&gt;
Wird ein Schlüsseldepot installiert, ist die Aufbewahrung von Schlüsseln in diesem &lt;br /&gt;
Schlüsseldepot für den Versicherungsort eine Gefahrenerhöhung, die dem &lt;br /&gt;
Einbruchdiebstahlversicherer angezeigt werden muss.&lt;br /&gt;
Hat das Feuerwehr-Schlüsseldepot keine Geräteanerkennung vom Verband der &lt;br /&gt;
Schadensversicherer und/oder ist es nicht gemäß der VdS-Richtlinien für &lt;br /&gt;
Schlüsseldepots installiert, betrieben oder instandgehalten, besteht kein Ver-&lt;br /&gt;
sicherungsschutz für Schäden durch Einbruchdiebstahl, wenn das Gebäude mit &lt;br /&gt;
dem aus dem Schlüsseldepot entwendeten Schlüssel geöffnet wurde. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
12&lt;br /&gt;
Aufbau und Funktion des FSD der Klasse 3&lt;br /&gt;
Feuerwehr-Schlüsseldepot der Klasse 3&lt;br /&gt;
für drei überwachte Objektschlüssel&lt;br /&gt;
Die Entnahme des/der Objektschlüssel hat wie folgt abzulaufen:&lt;br /&gt;
      § 	Durch eine Brandmeldung und/oder durch die Rückmeldung der ausgelösten &lt;br /&gt;
           Übertragungseinrichtung (Brandalarm) wird die äußere Tür automatisch &lt;br /&gt;
           entriegelt und gibt somit den Zugang zur Innentür frei.&lt;br /&gt;
      § 	Die hauptverantwortliche Person der Feuerwehr öffnet mit einem nur für FSDs &lt;br /&gt;
           regional festgelegten Schlüssel die Innentür und kann den Objektschlüssel &lt;br /&gt;
           durch Drehen entsichern.&lt;br /&gt;
      § 	Der entsicherte Schlüssel kann zu Erkundungsaufgaben der Feuerwehr &lt;br /&gt;
           entnommen werden.&lt;br /&gt;
      § 	Bei Erkundungsende muss der Objektschlüssel im Überwachungszylinder &lt;br /&gt;
           gesichert werden.&lt;br /&gt;
      § 	Nach der Deponierung des Objektschlüssels ist die Innentür unverzüglich durch &lt;br /&gt;
           die hauptverantwortliche Person der Feuerwehr zu verschließen.&lt;br /&gt;
      § 	Die Außentür muss verschlossen werden und wird nach dem Rücksetzen der&lt;br /&gt;
           BMA verriegelt.&lt;br /&gt;
elektromagnetischer Verschluss&lt;br /&gt;
regionale Feuerwehrschließung&lt;br /&gt;
Außentür: mit elektrischer &lt;br /&gt;
Entriegelung durch die BMZ&lt;br /&gt;
Bohrvollschutz für&lt;br /&gt;
Problemmauerwerk oder Hohlsäule&lt;br /&gt;
Bohrvollschutz mit Heizung&lt;br /&gt;
an der Außentür&lt;br /&gt;
Innentür: mechanische Entriegelung&lt;br /&gt;
durch die Feuerwehr&lt;br /&gt;
bauseitig einzubauende Profilhalbzylinder&lt;br /&gt;
für die Überwachung des &lt;br /&gt;
Objektschlüssls&lt;br /&gt;
SCHRANER GmbH      www.schraner.de&lt;br /&gt;
13&lt;br /&gt;
Feuerwehr-Schlüsseldepot der Klasse 2&lt;br /&gt;
Das Feuerwehr-Schlüsseldepot der Klasse 2 entspricht dem FSD der Klasse 3, &lt;br /&gt;
es fehlt allerdings die Überwachung auf Sabotage.&lt;br /&gt;
Feuerwehr-Schlüsseldepot der Klasse 1&lt;br /&gt;
Dieses Feuerwehr-Schlüsseldepot wird in aller &lt;br /&gt;
Regel von Schadensversicherer nicht anerkannt. &lt;br /&gt;
Der Einsatz ist nur bei ganz geringen Risiken, &lt;br /&gt;
z.B. Einzelschlüssel einer Hofeinfahrt, zugelassen. &lt;br /&gt;
Es sind keinerlei Schutz- und Überwachungs-&lt;br /&gt;
maßnahmen vorgesehen. Die Schließung &lt;br /&gt;
wird zwischen Feuerwehr und Betreiber &lt;br /&gt;
abgestimmt.&lt;br /&gt;
Montage&lt;br /&gt;
Einbauort&lt;br /&gt;
Das Feuerwehr-Schlüsseldepot muss in unmittelbarer Nähe (Umkreis von etwa 5m) vom &lt;br /&gt;
Feuerwehrzugang oder -zufahrt angebracht werden.&lt;br /&gt;
Das Feuerwehr-Schlüsseldepot ist vorzugsweise an wettergeschützten Stellen zu &lt;br /&gt;
installieren, z.B. in Nischen, Durchgängen oder unter Vordächern. Gegebenenfalls ist ein &lt;br /&gt;
Regenabweiser oder ein Schutzdach anzubringen. Der Regenabweiser oder das &lt;br /&gt;
Schutzdach sind so anzubringen, dass sie keinesfalls ein Aushebeln des Feuerwehr-&lt;br /&gt;
Schlüsseldepots unterstützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einbau des FSDs in eine Außenwand&lt;br /&gt;
Nach VdS-Richtlinie 2105 sind folgenden Wände zum Einbau eines Feuerwehr-&lt;br /&gt;
Schlüsseldepots vorgesehen:&lt;br /&gt;
      § 	Mauerwerk nach DIN 1053&lt;br /&gt;
      § 	Ziegeln nach DIN 105 &lt;br /&gt;
      § 	Kalksandstein nach DIN 106 &lt;br /&gt;
      § 	Wände aus Stahlbeton (mindestens B 25 nach DIN 1045) &lt;br /&gt;
Die Wände müssen mindestens 80mm dicker sein als die Einbautiefe des FSD.&lt;br /&gt;
Das Feuerwehr-Schlüsseldepot muss mechanisch stabil z.B. mit Mörtel nach DIN 1053 &lt;br /&gt;
eingemauert oder in die Betonwand eingegossen werden.&lt;br /&gt;
Schlüsseldepot Klasse 1&lt;br /&gt;
SCHRANER GmbH      www.schraner.de&lt;br /&gt;
14&lt;br /&gt;
Wärmedämmung&lt;br /&gt;
Mauerwerk&lt;br /&gt;
FSD-S3-DF&lt;br /&gt;
FSD mit integriertem Bohrvollschutz &lt;br /&gt;
für Problemmauerwerk &lt;br /&gt;
- kein Einmauern erforderlich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Unterkante des Feuerwehr-Schlüsseldepots muss sich zwischen 0,8m und 1,40m über &lt;br /&gt;
dem Boden befinden.&lt;br /&gt;
Wärmeschutzfassaden entsprechen in der Regel &lt;br /&gt;
nicht diesen Anforderungen. In all diesen Fällen &lt;br /&gt;
kann ein Feuerwehr-Schlüsseldepot mit &lt;br /&gt;
integriertem 6-seitigem Bohrvollschutz ohne &lt;br /&gt;
Betonverguss eingebaut werden. Zur mechanischen &lt;br /&gt;
Stabilität ist zusätzlich eine verwindungssteife &lt;br /&gt;
Einbau-Konsole aus Edelstahl erforderlich. Die &lt;br /&gt;
Montage muss so erfolgen, dass das FSD nur &lt;br /&gt;
durch den gesicherten Innenraum des &lt;br /&gt;
Schlüsseldepot demontierbar ist.&lt;br /&gt;
Jeder Einbau des Feuerwehr-Schlüsseldepots muss &lt;br /&gt;
so durchgeführt werden, dass die Außentür bündig &lt;br /&gt;
mit der Außenfläche der Wand abschließt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Demontierbare Hohlsäule&lt;br /&gt;
Einbau des FSD in eine freistehende Säule &lt;br /&gt;
Das Feuerwehr-Schlüsseldepot muss nicht in eine Wand eingebaut &lt;br /&gt;
werden. In vielen Anwendungsfällen wie, z.B. Glasfassaden, steht &lt;br /&gt;
auch keine geeignete Wand zur Verfügung. &lt;br /&gt;
Mit einer Schlüsseldepot-Säule wird das Feuerwehr-Schlüsseldepot &lt;br /&gt;
freistehend oder unmittelbar an eine Gebäudewand montiert. &lt;br /&gt;
Nach VdS-Richtlinie 2105 sind zwei Säulenkonzepte möglich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
      § 	Demontierbare Hohlsäule ohne Betonverguss - mit &lt;br /&gt;
           VdS-Anerkennung&lt;br /&gt;
           Die mechanische Festigkeit wird über die Säulenkonstruktion &lt;br /&gt;
           erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
      § 	Säule ohne Demontagemöglichkeit mit Betonverguss - ohne &lt;br /&gt;
           VdS-Anerkennung&lt;br /&gt;
           Die mechanische Festigkeit wird über den eingegossenen &lt;br /&gt;
           Beton erreicht.&lt;br /&gt;
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15&lt;br /&gt;
Hohlsäule (demontierbar) ohne Betonverguss&lt;br /&gt;
Bei Verwendung der demontierbaren Hohlsäule gilt folgendes: &lt;br /&gt;
      § 	Material aus Edelstahl mit einer Wandstärke von mindestens 3mm&lt;br /&gt;
      § 	Die Säule bedarf einer Geräteanerkennung durch den Verband der &lt;br /&gt;
           Schadensversicherer&lt;br /&gt;
      § 	Das Fundament der Säule muss mindestens (B/H/T) 100/100/80 cm groß &lt;br /&gt;
           ausgeführt sein&lt;br /&gt;
      § 	Die Säule muss fest mit dem Fundament, durch Sicherheits-Ankerdübel &lt;br /&gt;
           verankert sein &lt;br /&gt;
      § 	Die Demontage des Feuerwehr-Schlüsseldepots darf nur vom Innenraum  &lt;br /&gt;
           des FSD aus möglich sein&lt;br /&gt;
      § 	Die Demontage der Säule darf nur nach Demontage des Feuerwehr-&lt;br /&gt;
           Schlüsseldepots, vom Innenraum der Säule aus möglich sein&lt;br /&gt;
      § 	Nach Demontage ohne bleibende Formveränderung wieder einsetzbar&lt;br /&gt;
      § 	Geschützte Kabelzuführung über ein Stahlpanzerrohr durch das Fundament &lt;br /&gt;
           und die Säule&lt;br /&gt;
      § 	Das in der Säule eingebaute Feuerwehr-Schlüsseldepot muss allseitig mit &lt;br /&gt;
           Vollbohrschutz, für Bohrungen größer als 8mm (Fronttür 2mm), überwacht sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Säule mit Betonverguss ohne Demontagemöglichkeit&lt;br /&gt;
Bei Verwendung einer vergießbaren Säule gilt folgendes: &lt;br /&gt;
      § 	Material mit einer ausreichenden mechanischen Festigkeit als Verschalung &lt;br /&gt;
           für den Beton&lt;br /&gt;
      § 	Das Fundament der Säule muss mindestens (B/H/T) 100/100/80 cm groß &lt;br /&gt;
           ausgeführt sein&lt;br /&gt;
      § 	Im Fundament müssen systemgebundene Moniereisen integriert sein&lt;br /&gt;
      § 	Die Säule muss durch den eingegossenen Beton fest mit dem Fundament &lt;br /&gt;
           verbunden sein&lt;br /&gt;
      § 	Das Gesamtgewicht der Säule muss mindestens 400kg betragen&lt;br /&gt;
      § 	Geschützte Kabelzuführung über Stahlpanzerrohr durch Fundament und &lt;br /&gt;
           ausgegossener Säule&lt;br /&gt;
      § 	Das FSD darf nicht demontierbar sein&lt;br /&gt;
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16&lt;br /&gt;
Heizung&lt;br /&gt;
Die Heizung des Feuerwehr-Schlüsseldepots muss ständig mit Spannung versorgt sein. &lt;br /&gt;
Sie muss nicht aus der Energieversorgung der BMA versorgt werden.  Eine Überbrückung &lt;br /&gt;
des Ausfalls der Energieversorgung ist nicht erforderlich. Sie muss jedoch aus einem &lt;br /&gt;
Niederspannungsstromkreis gespeist werden, dessen Ausfall unmittelbar gemeldet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leitungsverlegung &lt;br /&gt;
Das Anschlusskabel muss von der Gehäuserückseite des FSD oder seitlich, in unmittelbarer &lt;br /&gt;
Nähe der Gehäuserückseite, in den Anschlussraum des FSD eingeführt werden.&lt;br /&gt;
Leitungen zwischen FSD und den Anschlussklemmen der BMZ-Steuerelektronik sind &lt;br /&gt;
vorzugsweise unter Putz oder in Metallrohren zu verlegen. &lt;br /&gt;
Bei einer Verlängerung des Kabels sind hierfür geeignete Kabelverbindungen zu &lt;br /&gt;
verwenden. &lt;br /&gt;
Ist das FSD vom Gebäude abgesetzt, so muss dessen Leitung mindestens 80 cm tief &lt;br /&gt;
im Erdreich und zusätzlich mechanisch geschützt verlegt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elektrische Anschaltung&lt;br /&gt;
FSDs müssen über eine Mehraderleitung an die BMA angeschlossen werden. &lt;br /&gt;
Die Steuerung und Überwachung des Feuerwehr-Schlüsseldepots muss über eine &lt;br /&gt;
definierte Schnittstelle erfolgen. &lt;br /&gt;
Für das Schlüsseldepot der Klasse 3 ist in der VdS-Richtlinie 2105  folgende &lt;br /&gt;
Schnittstelle festgelegt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese definierte Schnittstelle ist entweder in der BMZ integriert oder es muss ein VdS-&lt;br /&gt;
anerkannter Schlüsseldepot-Adapter als Steuerelektronik zwischen BMZ und FSD &lt;br /&gt;
geschaltet werden. Der Schlüsseldepot-Adapter ist, sofern er nicht als Einschub in der &lt;br /&gt;
Brandmelderzentrale enthalten ist, in unmittelbarer Nähe der zugehörigen &lt;br /&gt;
Brandmelderzentrale zu installieren. Die Anzeigen des Schlüsseldepot-Adapters &lt;br /&gt;
„entriegelt“ und „Alarm“ sollten zusätzlich an der Feuerwehr-Erstinformation erfolgen. &lt;br /&gt;
Die Anschaltung hat nach Herstellerangaben zu erfolgen.&lt;br /&gt;
Klemme&lt;br /&gt;
1	&lt;br /&gt;
2	&lt;br /&gt;
3	&lt;br /&gt;
4&lt;br /&gt;
5&lt;br /&gt;
6&lt;br /&gt;
7&lt;br /&gt;
8&lt;br /&gt;
9&lt;br /&gt;
10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausführung&lt;br /&gt;
Primärleitung für Sabotageüberwachung	&lt;br /&gt;
Primärleitung für Sabotageüberwachung	&lt;br /&gt;
Anschluss für Abschlusswiderstand	&lt;br /&gt;
Anschluss für Abschlusswiderstand	&lt;br /&gt;
Ansteuerung für die Entriegelung der Außentür	&lt;br /&gt;
Ansteuerung für die Entriegelung der Außentür	&lt;br /&gt;
Rückmeldekontakt für Verriegelung der Außentür	&lt;br /&gt;
Rückmeldekontakt für Verriegelung der Außentür	&lt;br /&gt;
Heizung	&lt;br /&gt;
Heizung	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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17&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Potenzialausgleich &lt;br /&gt;
Das FSD muss über eine Leitung mit einem Querschnitt von mindestens 4mm² mit dem &lt;br /&gt;
Potenzialausgleich der BMA verbunden werden. Die VDE-Bestimmungen zum Schutz vor &lt;br /&gt;
Überspannung sind zu beachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließung der Innentür&lt;br /&gt;
Es dürfen ausschließlich nur Schlösser gemäß VdS-Richtlinien für die Innentür des &lt;br /&gt;
Schlüsseldepots verwendet werden, und zwar: &lt;br /&gt;
      § 	Profilhalbzylinder, mit VdS-Anerkennung (min. Klasse B), &lt;br /&gt;
           in Abstimmung mit der regionalen Feuerwehr.&lt;br /&gt;
      § 	Doppelbart-Umstellschloss, mit mindestens 6 asymmetrischen Zuhaltungen, &lt;br /&gt;
           in Abstimmung mit der regionalen Feuerwehr.&lt;br /&gt;
Sogenannte Altschließungen (z.B. Kromer Typ 2731 1112 35, Mauer Typen 5 und 7Z &lt;br /&gt;
sowie StuV Typ Dreibolzen) dürfen seit 1997 nach Festlegung des VdS nicht mehr &lt;br /&gt;
verwendet werden. Der Betreiber muss dafür Sorge tragen, dass diese Schließungen &lt;br /&gt;
vom jeweiligen Schlüsselträger der Feuerwehr ausgetauscht werden.&lt;br /&gt;
Eine für das FSD (Ausnahme Klasse 1) eingesetzte Schließung darf nicht für andere &lt;br /&gt;
Zwecke verwendet werden. &lt;br /&gt;
Auch Schlüsseldepots mit anderen Anwendungen,  z. B. Polizei, Wach- und &lt;br /&gt;
Schließunternehmen sind also mit anderen Schließungen zu versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Objektschlüsselüberwachung &lt;br /&gt;
Die hinterlegten Objektschlüssel werden auf Vorhandensein ständig überwacht. Die &lt;br /&gt;
Überwachung hat direkt mit einem bauseitig einzubauenden Objektschließzylinder zu &lt;br /&gt;
erfolgen. &lt;br /&gt;
In besonderen Fällen kann die Überwachung auch &lt;br /&gt;
indirekt (z.B. mit einem Hilfsschlüssel, der mit dem &lt;br /&gt;
zu deponierenden Schlüssel untrennbar verbunden ist) &lt;br /&gt;
erfolgen. &lt;br /&gt;
Für den Hilfsschlüssel ist ein Schließzylinder entsprechend &lt;br /&gt;
den Richtlinien nach VdS 2156, mindestens Klasse A, &lt;br /&gt;
zu verwenden. &lt;br /&gt;
Werden mehrere Schlüssel an einem Schließzylinder &lt;br /&gt;
deponiert, so müssen diese untrennbar miteinander &lt;br /&gt;
verbunden sein. &lt;br /&gt;
Aus einsatztaktischen Gründen dürfen mit dem &lt;br /&gt;
überwachten Schlüssel nicht mehr als 2 weitere &lt;br /&gt;
Objektschlüssel verbunden sein. &lt;br /&gt;
Alle Schlüssel sind eindeutig zu kennzeichnen.&lt;br /&gt;
Die bedarfsgerechte Aktualisierung der Objektschlüssel &lt;br /&gt;
(z.B. durch Änderung der Schließanlage) liegt in der Verantwortung des Objektbetreibers.&lt;br /&gt;
Feuerwehr-Schlüsseldepot für drei &lt;br /&gt;
einzelüberwachte Objektschlüssel&lt;br /&gt;
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18&lt;br /&gt;
Maßnahmen bei Ausfall der Überwachung&lt;br /&gt;
Sofern die Überwachung des FSD aus technischen oder organisatorischen Gründen &lt;br /&gt;
nicht mehr sichergestellt ist, müssen vom Betreiber alle Objektschlüssel einschließlich &lt;br /&gt;
der Profilzylinder unverzüglich entnommen werden. Das Schloss der Innentür des FSD &lt;br /&gt;
muss ausgebaut und bei der Feuerwehr sicher verwahrt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Instandhaltung&lt;br /&gt;
Die Inspektion und Wartung muss nach DIN 14675 und VDE 0833 durch eine &lt;br /&gt;
Fachfirma erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inspektion&lt;br /&gt;
Eine Inspektion ist mindestens vierteljährlich durchzuführen. &lt;br /&gt;
Hierbei sind mindestens zu prüfen:&lt;br /&gt;
      § 	Äußere Unversehrtheit des FSD&lt;br /&gt;
      § 	Funktion der elektromagnetischen Entriegelungseinrichtung &lt;br /&gt;
      § 	Leichte Beweglichkeit der Außentür des FSD&lt;br /&gt;
      § 	Funktion der Öffnungsüberwachung (elektrisch und mechanisch)&lt;br /&gt;
      § 	Durchgängigkeit des Potenzialausgleiches&lt;br /&gt;
      § 	Unversehrtheit des Kabelüberganges zur Flächenüberwachung der Tür&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wartung&lt;br /&gt;
Eine Wartung ist mindestens einmal jährlich durchzuführen. &lt;br /&gt;
Hierbei sind mindestens zu prüfen:&lt;br /&gt;
      § 	Stromaufnahme der Entriegelungseinrichtung der Außentür&lt;br /&gt;
      § 	Funktion der Heizung&lt;br /&gt;
      § 	Alle Funktionen des FSD&lt;br /&gt;
      § 	Überprüfung der Überwachung &lt;br /&gt;
      § 	Entnahme der Objektschlüssel &lt;br /&gt;
      § 	Versuch das FSD ohne die ordnungsgemäß hinterlegten Objektschlüssel zu &lt;br /&gt;
           verschließen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wartungsarbeiten müssen in Anwesenheit der Feuerwehr oder deren Beauftragten &lt;br /&gt;
erfolgen, so fern die Überprüfung der hinterlegten Schlüssel nicht anderweitig geregelt &lt;br /&gt;
wurde. Alle Instandhaltungsarbeiten sind im Betriebshandbuch der jeweiligen BMA &lt;br /&gt;
einzutragen.&lt;br /&gt;
Der Betreiber hat der Feuerwehr oder deren Beauftragten die Kontrolle der hinterlegten &lt;br /&gt;
Objektschlüssel auch außerhalb der jährlichen Wartungsinterwalle zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
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19&lt;br /&gt;
Informationsanzeigen für Feuerwehr-Schlüsseldepot&lt;br /&gt;
In Absprache mit der jeweils zuständigen Feuerwehr ist eine Informationsanzeige &lt;br /&gt;
anzubringen, welche den Alarmzustand der BMA am Objekteingangsbereich &lt;br /&gt;
signalisiert.&lt;br /&gt;
Die Feuerwehr muss die entsprechende Kennfarbe, das Aussehen und den Standort &lt;br /&gt;
festlegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freischaltelement für FSD &lt;br /&gt;
Das Freischaltelement ist eine Schalteinrichtung für &lt;br /&gt;
Feuerwehren zur manuellen Auslösung der BMA. &lt;br /&gt;
Wenn sich die BMA nicht im Alarmzustand befindet,  &lt;br /&gt;
wird bei Betätigung durch eine verantwortliche Person &lt;br /&gt;
der Feuerwehr, ein Brandalarm ausgelöst.&lt;br /&gt;
Das Freischaltelement kann ein Schlüsselschalter &lt;br /&gt;
mit VdS-Anerkennung oder ein verschlossener &lt;br /&gt;
Handfeuermelder sein. &lt;br /&gt;
Freischaltelement für Profilzylinder&lt;br /&gt;
Die Anschaltung des Freischaltelementes an die BMA erfolgt wie ein Handfeuermelder. &lt;br /&gt;
Die Auslösung der BMA über das Freischaltelement darf die Brandfallsteuerungen der &lt;br /&gt;
BMA nicht beeinflussen.&lt;br /&gt;
Das Freischaltelement  ist in Unterputzmontage, in unmittelbarer Nähe des FSD &lt;br /&gt;
einzubauen. &lt;br /&gt;
Die elektronische Entriegelung der Außentür des FSD kann auch durch Fernauslösung &lt;br /&gt;
durch die hilfeleistende Stelle (z.B. Einsatzleitzentrale) erfolgen.&lt;br /&gt;
SCHRANER GmbH      www.schraner.de&lt;br /&gt;
20&lt;br /&gt;
Feuerwehren müssen im Einsatzfall in zeitkritischen Situationen schnelle und präzise &lt;br /&gt;
Entscheidungen treffen. Hierfür ist eine einheitliche und einfache Informationsanzeige &lt;br /&gt;
unerlässlich. Mit DIN 14662 wurde diese einfache und einheitliche Anzeige als &lt;br /&gt;
Feuerwehr-Anzeigetableau für jede Brandmelderzentrale genormt.&lt;br /&gt;
In der Norm werden im wesentlichen die Funktionen und das einheitliche Erscheinungsbild &lt;br /&gt;
definiert.&lt;br /&gt;
Das FAT kann sowohl in einem eigenständigen Gehäuse als auch in anderen Gehäusen &lt;br /&gt;
von Komponenten der Brandmeldeanlage eingebaut oder integriert sein.&lt;br /&gt;
Im eigenständigen Gehäuse muss die Gehäuseoberfläche der Farbe RAL 7032 (kieselgrau) &lt;br /&gt;
entsprechen.  &lt;br /&gt;
Wenn das FAT als Erstinformation für die Einsatzkräfte der Feuerwehr eingesetzt wird, &lt;br /&gt;
muss die Anschaltung redundant erfolgen. Das FAT darf die Funktion der BMA nicht &lt;br /&gt;
negativ beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Definition&lt;br /&gt;
Gerät zum Anschluss an eine Brandmelderzentrale (BMZ), welches bestimmte &lt;br /&gt;
Betriebszustände der Brandmeldeanlage (BMA) in einfacher und einheitlicher &lt;br /&gt;
Erscheinungsform anzeigt und den Einsatzkräften der Feuerwehr auch ohne Mitwirkung &lt;br /&gt;
des Betreibers der BMA erforderliche Informationen darstellt.&lt;br /&gt;
Feuerwehr-Anzeigetableau (FAT) nach DIN 14662&lt;br /&gt;
Feuerwehr-Anzeigetableau DIN 14662 mit separatem (eigenständigem) Gehäuse&lt;br /&gt;
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21&lt;br /&gt;
Aufbau und Funktion&lt;br /&gt;
FAT - Bedienfront&lt;br /&gt;
2 Taster zum Abrufen &lt;br /&gt;
weiterer Meldungen&lt;br /&gt;
(Alarm/Störung/Abschaltung)&lt;br /&gt;
Beim Blinken der integrierten&lt;br /&gt;
Anzeige sind weitere&lt;br /&gt;
Meldungen abrufbar&lt;br /&gt;
Taster ”Summer ab / Test”&lt;br /&gt;
zum Quittieren der &lt;br /&gt;
FAT-Akustik&lt;br /&gt;
und&lt;br /&gt;
beim Betätigen des Tasters&lt;br /&gt;
für mind. 5 sec. erfolgt ein&lt;br /&gt;
Anzeigentest&lt;br /&gt;
Taster zum Abrufen der&lt;br /&gt;
Störungen und Abschaltungen&lt;br /&gt;
Display für 2 Meldungen&lt;br /&gt;
mit je 2x20 Zeichen &lt;br /&gt;
Anzeige für FAT in ”Betrieb”&lt;br /&gt;
Sammelanzeige für ”Alarm”&lt;br /&gt;
Sammelanzeige für ”Störung”&lt;br /&gt;
Sammelanzeige für ”Abschaltung”&lt;br /&gt;
Anzeige- und Bedienelemente&lt;br /&gt;
Betrieb&lt;br /&gt;
Alarm&lt;br /&gt;
Störung&lt;br /&gt;
Abschaltung&lt;br /&gt;
LED grün&lt;br /&gt;
LED rot&lt;br /&gt;
LED gelb&lt;br /&gt;
LED gelb&lt;br /&gt;
Anzeige &lt;br /&gt;
§leuchtet, wenn FAT betriebsbereit ist&lt;br /&gt;
Anzeige &lt;br /&gt;
§ leuchtet, wenn die BMZ sich im Alarmzustand befindet und die Informationen im Display &lt;br /&gt;
  angezeigt werden&lt;br /&gt;
§ blinkt, wenn die BMZ sich im Alarmzustand befindet und die Informationen nicht im Display &lt;br /&gt;
  angezeigt werden, aber über die Taste „Anzeigeebene“ abrufbar sind&lt;br /&gt;
Anzeige &lt;br /&gt;
§ leuchtet, wenn die BMZ sich im Störungsmeldezustand befindet und die Informationen &lt;br /&gt;
   im Display angezeigt werden&lt;br /&gt;
§ blinkt, wenn die BMZ sich im Störungsmeldezustand befindet und die Informationen nicht &lt;br /&gt;
  im Display angezeigt werden, aber über die Taste „Anzeigeebene“ abrufbar sind&lt;br /&gt;
Anzeige &lt;br /&gt;
§ leuchtet, wenn die BMZ sich im Abschaltzustand befindet und die Informationen &lt;br /&gt;
  im Display angezeigt werden&lt;br /&gt;
§ blinkt, wenn die BMZ sich im Abschaltzustand befindet und die Informationen nicht &lt;br /&gt;
  im Display angezeigt werden, aber über die Taste „Anzeigeebene“ abrufbar sind&lt;br /&gt;
Betätigung des Bedienelements (Taster)&lt;br /&gt;
§ schaltet den akustischen Signalgeber im FAT ab&lt;br /&gt;
§ bei Betätigungsdauer von mehr als 5 sec. wird ein Funktionstest, für Anzeigen und &lt;br /&gt;
  Akustik, am FAT durchgeführt&lt;br /&gt;
Betätigung des Bedienelements (Taster)&lt;br /&gt;
§ schaltet zwischen den Anzeigeebenen für Alarmzustand, Störungsmeldezustand und &lt;br /&gt;
  Abschaltzustand um&lt;br /&gt;
§ bei Betätigungsdauer von mehr als 5sec. wird eine Historie-Funktion aktiviert,&lt;br /&gt;
  welche die Alarmmeldungen der letzten 90 min. im Display anzeigt&lt;br /&gt;
Betätigung des Bedienelements (Taster)&lt;br /&gt;
§ führt zum Heranholen von nicht dargestellten Meldungen in den oberen beiden Zeilen &lt;br /&gt;
  des Displays&lt;br /&gt;
Anzeige im Bedienelement (Taster)&lt;br /&gt;
§ blinkt, wenn mehr als im Display dargestellte Meldungen durch Betätigung dieses &lt;br /&gt;
  Bedienelementes abrufbar sind &lt;br /&gt;
Alphanumerisches Anzeigeteil&lt;br /&gt;
§ Im Ruhezustand&lt;br /&gt;
      -   	zwei Zeichen, im Wechsel, zeigen die Funktionsfähigkeit an &lt;br /&gt;
§ bei anstehenden Meldungen &lt;br /&gt;
      -   	die obere Hälfte zeigt max. 2x20 Zeichen der ersten oder weiterer Meldungen an&lt;br /&gt;
          die untere Hälfte zeigt max. 2x20 Zeichen der letzten Meldung dauerhaft an&lt;br /&gt;
Summer ab&lt;br /&gt;
weitere Meldungen&lt;br /&gt;
&amp;gt;5sec. Test&lt;br /&gt;
LED gelb&lt;br /&gt;
Anzeigeebene&lt;br /&gt;
&amp;gt;5sec. Historie&lt;br /&gt;
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22&lt;br /&gt;
Anzeigeprioritäten&lt;br /&gt;
Der Alarmzustand hat höchste Priorität und wird automatisch angezeigt. &lt;br /&gt;
Störungsmeldezustand und Abschaltzustand haben nachrangige Priorität und werden nur &lt;br /&gt;
durch das Betätigen des Bedienelementes „Anzeigeebene“ zur Anzeige gebracht.&lt;br /&gt;
Erfolgt innerhalb von 15 s bis 30 s keine Betätigung eines Bedienelementes, muss bei &lt;br /&gt;
anstehender Meldung über den Alarmzustand im alphanumerischen Display die zeitlich &lt;br /&gt;
erste und letzte Meldung des Alarmzustandes angezeigt werden. Liegt keine Meldung des &lt;br /&gt;
Alarmzustandes vor, darf im Display nach Ablauf der Zeit keine Meldung angezeigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzuzeigende Meldungen und Informationen &lt;br /&gt;
Die Daten der BMZ-Ausgangsschnittstelle werden vom FAT ausgewertet und aufbereitet.  &lt;br /&gt;
Eine Veränderung der anzuzeigenden FAT-Informationen darf nur nach dem Öffnen des &lt;br /&gt;
Gehäuses durch eine berechtigte Person erfolgen.&lt;br /&gt;
Mit technischen oder organisatorischen Maßnahmen muss sichergestellt werden, dass &lt;br /&gt;
die anzuzeigenden Informationen der BMZ und des FATs inhaltlich übereinstimmen.&lt;br /&gt;
Im Display müssen zwei Meldungen mit jeweils zwei zusammenhängende Zeilen und &lt;br /&gt;
insgesamt 40 Zeichen darstellbar sein. Die erste Meldung hat links oben zu beginnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darstellung der Meldungen&lt;br /&gt;
Bei  Meldergruppen und Melder ist die Darstellung, wie folgt festgelegt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1	   2 	  3 	  4 	  5 	  6 	  7 	  8 	  9 	  10 	  11 	  12	   13	   14	   15	   16	   17 	  18 	  19 	  20	&lt;br /&gt;
G	 G   	G   	G   	G   	/   	M   	M   	_												&lt;br /&gt;
      § 	„GGGGG“ bezeichnet die Meldergruppennummer, welche rechtsbündig &lt;br /&gt;
           ausgerichtet ist; nicht vorhandene Dezimalstellen werden durch Leerzeichen ersetzt&lt;br /&gt;
      § 	das „/“ ist die Trennung der Meldergruppennummer von der Meldernummer in der &lt;br /&gt;
           Darstellung und befindet sich immer an der 6. Stelle&lt;br /&gt;
      § 	„MM“ bezeichnet die Meldernummer, welche linksbündig zum Trennzeichen &lt;br /&gt;
           ausgerichtet ist; nicht vorhandene Dezimalstellen werden durch Leerzeichen ersetzt&lt;br /&gt;
      § 	 „_„ ist ein Leerzeichen zu dem darauffolgenden Text und befindet sich immer an &lt;br /&gt;
          der 9. Stelle&lt;br /&gt;
Der darauffolgende Text ist in Abstimmung mit der Feuerwehr frei definierbar und beginnt &lt;br /&gt;
immer an der 10. Stelle der ersten Zeile einer Meldung. Für den Text stehen also &lt;br /&gt;
31 Zeichen zur Verfügung.&lt;br /&gt;
Bei mehr als zwei gleichzeitig anstehenden Meldungen gilt folgendes:&lt;br /&gt;
      § 	Die zeitlich zuerst eingegangene Meldung beginnt in der ersten Zeile des &lt;br /&gt;
           alphanumerischen Displays&lt;br /&gt;
      § 	Die zeitlich zuletzt eingegangene Meldung beginnt in der dritten Zeile des &lt;br /&gt;
           alphanumerischen Displays &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SCHRANER GmbH      www.schraner.de&lt;br /&gt;
23&lt;br /&gt;
In den ersten beiden Zeilen können durch das Betätigen der Bedienelemente „weitere &lt;br /&gt;
Meldungen“ noch weitere anstehende Meldungen angezeigt werden.&lt;br /&gt;
In den letzten beiden Zeilen steht immer die zeitlich zuletzt eingegangene Meldung an.&lt;br /&gt;
Jede Anzeige einer weiteren anstehenden Meldung muss durch jeweils eine manuelle &lt;br /&gt;
Betätigung abgerufen werden. &lt;br /&gt;
Durch Blinken der Anzeige im  Bedienelement „weitere Meldungen“ wird angezeigt, &lt;br /&gt;
dass weitere Meldungen der aktiven Anzeigeebene mit dem jeweiligen Bedienelement &lt;br /&gt;
abrufbar sind.&lt;br /&gt;
Durch einmaliges Betätigen des Bedienelementes wird in den ersten beiden Zeilen des &lt;br /&gt;
Displays die zeitlich nächst eingegangene Meldung angezeigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzeigeebenen&lt;br /&gt;
Anzeige des Alarmzustandes&lt;br /&gt;
Die Anzeige „Alarm“ leuchtet, wenn eine Meldung über den Alarmzustand der BMZ &lt;br /&gt;
vom FAT ausgewertet wurde. Diese Meldung ist im Display direkt ablesbar.&lt;br /&gt;
Stehen weiterhin noch Meldungen über den Störungsmeldezustand und/oder den &lt;br /&gt;
Abschaltzustand an, so blinkt die Anzeige „Störung“ und/oder „Abschaltung“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzeige des Störungsmeldezustandes&lt;br /&gt;
Die Anzeige „Störung“ blinkt, wenn eine Meldung über den Störungsmeldezustand der &lt;br /&gt;
BMZ vom FAT ausgewertet wurde. Diese Meldung ist nur durch das Betätigen des &lt;br /&gt;
Bedienelementes „Anzeigeebene“ im Display ablesbar. Die Anzeige „Störung“ leuchtet, &lt;br /&gt;
solange Meldungen über den Störungsmeldezustand im Display ablesbar sind.&lt;br /&gt;
Liegen weiterhin noch Meldungen über den Alarmzustand und/oder den Abschaltzustand &lt;br /&gt;
an, so blinkt die jeweilige Anzeige „Alarm“ und/oder „Abschaltung“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzeige des Abschaltzustandes&lt;br /&gt;
Die Anzeige „Abschaltung“ blinkt, wenn eine Meldung über den Abschaltzustand der BMZ &lt;br /&gt;
vom FAT ausgewertet wurde. Diese Meldung ist nur durch das Betätigen des &lt;br /&gt;
Bedienelementes „Anzeigeebene“ im Display ablesbar. Die Anzeige „Abschaltung“ leuchtet, &lt;br /&gt;
so lange Meldungen über den Abschaltzustand im Display ablesbar sind.&lt;br /&gt;
Liegen weiterhin noch Meldungen über den Alarmzustand und/oder den &lt;br /&gt;
Störungsmeldezustand an, so blinkt die jeweilige Anzeige „Alarm“ und/oder „Störung“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Montage&lt;br /&gt;
Der Montageort muss im Einzelfall zwischen Betreiber und Feuerwehr abgestimmt werden. &lt;br /&gt;
Das Feuerwehr-Anzeigetableau ist in unmittelbarer Nähe der Feuerwehrzufahrt mit FSD &lt;br /&gt;
oder des Feuerwehrzuganges, in räumlicher Nähe mit FBF und Feuerwehr-Laufkarten,&lt;br /&gt;
zu montieren.&lt;br /&gt;
SCHRANER GmbH      www.schraner.de&lt;br /&gt;
24&lt;br /&gt;
Das FAT muss so angeordnet sein, &lt;br /&gt;
das es gut zugänglich, sowie &lt;br /&gt;
ausreichend beleuchtet ist. &lt;br /&gt;
Die Gefahr einer möglichen &lt;br /&gt;
Beschädigung sollte gering sein. Die &lt;br /&gt;
Montagehöhe sollte 1700mm&lt;br /&gt;
(+100/-200mm) betragen, gemessen &lt;br /&gt;
von der Standfläche des Betätigenden &lt;br /&gt;
bis Mitte des Gerätes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließung&lt;br /&gt;
In das Türschloss muss ein &lt;br /&gt;
Profilhalbzylinder nach DIN 18252 &lt;br /&gt;
einbaubar sein. &lt;br /&gt;
Auskunft über die einzubauende &lt;br /&gt;
Schließung erteilt die zuständige Feuerwehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufbau&lt;br /&gt;
Das Feuerwehr-Anzeigetableau muss in einem stabilen Gehäuse mit verschließbarer &lt;br /&gt;
Tür untergebracht sein. Im Gehäuse müssen für die Anschlussleitungen ein entsprechender &lt;br /&gt;
Anschlussraum mit Kabeldurchführungen vorhanden sein. Die Anschlussleiste darf nur bei &lt;br /&gt;
geöffneter Tür zugänglich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elektrischer Anschluss&lt;br /&gt;
Das FAT muss über eine Primärleitung mit Überwachung an die BMZ angeschaltet werden. &lt;br /&gt;
Die Leitungen sind in Funktionserhalt E30 auszuführen. Die Energieversorgung hat aus der &lt;br /&gt;
BMZ zu erfolgen. &lt;br /&gt;
Wenn das FAT als Erstinformation für die Feuerwehr eingesetzt wird, muss die Verbindung &lt;br /&gt;
zwischen FAT und BMZ redundant ausgeführt sein. Bei redundanter Anschaltung sind die &lt;br /&gt;
                                                             Leitungen separat zu führen.&lt;br /&gt;
                                                             Wenn die Redundanzanforderung nicht mit zwei &lt;br /&gt;
                                                             unabhängigen BMZ-Schnittstellen erfüllt werden &lt;br /&gt;
                                                             kann, muss dies mit einem speziellen &lt;br /&gt;
                                                             Schnittstellenmodul erfolgen. Dieses &lt;br /&gt;
                                                             Schnittstellenmodul muss systemgebunden zum &lt;br /&gt;
                                                                                Feuerwehr-Anzeigetableau sein und &lt;br /&gt;
                                                                                zusammen mit dem FAT von einer &lt;br /&gt;
                                                                                akkreditierten Stelle, z.B. VdS, geprüft &lt;br /&gt;
                                                                                sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feuerwehr&lt;br /&gt;
Laufkarten&lt;br /&gt;
FAT, FBF und Laufkarten in einer kompakten Funktionseinheit&lt;br /&gt;
FAT&lt;br /&gt;
BMZ&lt;br /&gt;
Anschaltung als&lt;br /&gt;
Feuerwehr-Erstinformation mit&lt;br /&gt;
vorgeschriebener Rdundanz&lt;br /&gt;
SCHRANER GmbH      www.schraner.de&lt;br /&gt;
25&lt;br /&gt;
Systemüberwachung&lt;br /&gt;
Das FAT muss über eine Einrichtung zur Überwachung der Betriebsbereitschaft und einer &lt;br /&gt;
Möglichkeit zur Weiterleitung verfügen, z. B. durch die Verwendung einer &lt;br /&gt;
”Watchdog-Schaltung” mit potenzialfreiem Ausgang. Verfügt das FAT für die Erfüllung der &lt;br /&gt;
Redundanzforderung über zwei Schnittstelleneingänge, so muss bei Ausfall eines &lt;br /&gt;
Schnittstelleneinganges dies als Störung erkannt und an die BMZ signalisiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konformität und Kompatibilität&lt;br /&gt;
Die Übereinstimmung des FATs mit der Norm (DIN 14662) ist durch eine Typprüfung von &lt;br /&gt;
einer akkreditierten Stelle (z.B. VdS) festzustellen. Bei Übereinstimmung muss dem &lt;br /&gt;
Hersteller eine Konformitätsbescheinigung ausgestellt werden.&lt;br /&gt;
Die Kompatibilität  zwischen FAT und der jeweiligen BMZ muss geprüft werden.  &lt;br /&gt;
Der Hersteller der BMZ bestätigt dem Hersteller des FATs die Kompatibilität in Form &lt;br /&gt;
einer Kompatibilitätsbescheinigung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inbetriebnahme&lt;br /&gt;
Vor Inbetriebnahme ist durch eine Elektrofachkraft eine Prüfung des Zusammenwirken &lt;br /&gt;
mit der betriebsbereiten BMA durchzuführen. Die Funktionsprüfung erstreckt sich auf die &lt;br /&gt;
bestimmungsgemäßen Funktionen aller Anzeige- und Bedienelemente, sowie das &lt;br /&gt;
Zusammenwirken von FAT und BMZ.&lt;br /&gt;
Über die Abnahmeprüfung ist ein Protokoll mit den Unterschriften, der für die &lt;br /&gt;
Abnahmeprüfung verantwortlichen, zu erstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Instandhaltung &lt;br /&gt;
Die Inspektion und Wartung muss nach DIN 14675 und VDE 0833 durch eine Fachfirma &lt;br /&gt;
erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inspektion&lt;br /&gt;
Eine Inspektion ist mindestens vierteljährlich durchzuführen. &lt;br /&gt;
Hierbei sind mindestens zu prüfen:&lt;br /&gt;
      § 	Äußere Unversehrtheit des FATs&lt;br /&gt;
      § 	Bereitschaftskontrolle der Betriebsanzeige und des Displays &lt;br /&gt;
Wartung&lt;br /&gt;
Eine Wartung ist mindestens einmal jährlich durchzuführen. &lt;br /&gt;
Hierbei sind mindestens zu prüfen:&lt;br /&gt;
      § 	Stromaufnahme des FATs im Ruhezustand und im Alarmzustand&lt;br /&gt;
      § 	Alle Funktionen des FATs durch die Auslösung und Rücknahme mindestens &lt;br /&gt;
           einer Alarm-, Störungs- und Abschaltungsmeldung&lt;br /&gt;
      § 	Überprüfung der Leitungsüberwachung auf Leitungsbruch und Kurzschluss&lt;br /&gt;
      § 	Beweglichkeit der Außentür(en) und des Verschlusses&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SCHRANER GmbH      www.schraner.de&lt;br /&gt;
26&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wartungsarbeiten müssen in Anwesenheit der Feuerwehr oder deren Beauftragten &lt;br /&gt;
erfolgen, so fern der notwendige Schlüssel nicht anderweitig zur Verfügung steht. Alle &lt;br /&gt;
Instandhaltungsarbeiten sind im Betriebshandbuch der jeweiligen BMA einzutragen.&lt;br /&gt;
Der Betreiber hat der Feuerwehr oder deren Beauftragten die Kontrolle der Funktionen &lt;br /&gt;
auch außerhalb der jährlichen Wartungsinterwalle zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lageplantableau als Brandmeldetableau&lt;br /&gt;
Lageplantableau&lt;br /&gt;
Zur Groborientierung werden in größeren oder &lt;br /&gt;
unübersichtlichen Objekten vereinzelt noch Lageplantableaus &lt;br /&gt;
gefordert. Ein Lageplantableau muss seitenrichtig mit allen &lt;br /&gt;
markanten Merkmalen des Gebäudes erstellt sein. &lt;br /&gt;
Einzelheiten und Ausführung des Tableaus sind in Absprache &lt;br /&gt;
mit der zuständigen Feuerwehr festzulegen.&lt;br /&gt;
SCHRANER GmbH      www.schraner.de&lt;br /&gt;
27&lt;br /&gt;
Bei Brandmeldeanlagen mit Alarmweiterschaltung an die Feuerwehr muss nach DIN 14675 &lt;br /&gt;
ein Feuerwehr-Bedienfeld vorgesehen werden. Mit DIN 14661 wurde diese einfache und &lt;br /&gt;
einheitliche Bedieneinrichtung für Feuerwehren als Feuerwehr-Bedienfeld für jede &lt;br /&gt;
Brandmelderzentrale genormt.&lt;br /&gt;
In der Norm werden im wesentlichen die Funktionen und das einheitliche Erscheinungsbild &lt;br /&gt;
definiert.&lt;br /&gt;
Das FBF ist sowohl eigenständig montierbar als auch in anderen Gehäusen von &lt;br /&gt;
Komponenten der Brandmeldeanlage integrierbar.&lt;br /&gt;
Im eigenständigen Gehäuse muss die Gehäuseoberfläche der Farbe RAL 7032 &lt;br /&gt;
(kieselgrau) entsprechen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Definition&lt;br /&gt;
Gerät zum Anschluss an eine Brandmelderzentrale (BMZ), das bestimmte Betriebszustände &lt;br /&gt;
der Brandmeldeanlage (BMA) in einfacher und einheitlicher Erscheinungsform anzeigt &lt;br /&gt;
und den Einsatzkräften der Feuerwehr auch ohne Mitwirkung des Betreibers der BMA &lt;br /&gt;
eine ergonomische und einheitliche Bedienung der BMA im Alarmfall und bei &lt;br /&gt;
Funktionsprüfungen ermöglicht.&lt;br /&gt;
Feuerwehr-Bedienfeld (FBF) nach DIN 14661&lt;br /&gt;
Feuerwehr-Bedienfeld DIN 14661 mit separatem (eigenständigem) Gehäuse&lt;br /&gt;
SCHRANER GmbH      www.schraner.de&lt;br /&gt;
28&lt;br /&gt;
Aufbau und Funktion&lt;br /&gt;
FBF - Bedienfront&lt;br /&gt;
Anzeige - leuchtet, wenn die Über-&lt;br /&gt;
tragungseinrichtung einen Brandalarm&lt;br /&gt;
weitergemeldet hat&lt;br /&gt;
Anzeige für FBF &lt;br /&gt;
in ”Betrieb”&lt;br /&gt;
Anzeige- und Bedienelemente&lt;br /&gt;
Bedienfeld&lt;br /&gt;
in Betrieb&lt;br /&gt;
LED grün&lt;br /&gt;
LED rot&lt;br /&gt;
LED rot&lt;br /&gt;
LED gelb&lt;br /&gt;
Anzeige &lt;br /&gt;
§ leuchtet, wenn das FBF betriebsbereit ist&lt;br /&gt;
Anzeige &lt;br /&gt;
§ leuchtet, wenn die ÜE ausgelöst wurde&lt;br /&gt;
Anzeige &lt;br /&gt;
§ leuchtet, wenn die Löschanlage ausgelöst wurde&lt;br /&gt;
Anzeige &lt;br /&gt;
§ leuchtet, wenn Brandfallsteuerungen der BMZ abgeschaltet sind&lt;br /&gt;
Anzeige im Bedienelement&lt;br /&gt;
§ leuchtet zusätzlich, wenn die Abschaltung der Brandfallsteuerungen am FBF mit&lt;br /&gt;
  ”Brandfallsteuerungen ab” durchgeführt wurde&lt;br /&gt;
Betätigung des Bedienelements (Taster oder Tastschalter)&lt;br /&gt;
§ führt zur Abschaltung der Brandfallsteuerungen durch die BMZ&lt;br /&gt;
§ funktioniert nicht wenn sich die BMZ im Alarmzustand befindet &lt;br /&gt;
  (Anzeige ”BMZ rückstellen” leuchtet)&lt;br /&gt;
Anzeige - leuchtet, wenn eine an-&lt;br /&gt;
geschlossene Löschanlage ausgelöst hat&lt;br /&gt;
Taster/Schalter  zum Abstellen der &lt;br /&gt;
örtlichen Alarmierung, mit Rückmeldung&lt;br /&gt;
Schalter  zum Trennen der ÜE von &lt;br /&gt;
der BMZ, mit Rückmeldung&lt;br /&gt;
Taster/Schalter zum Trennen der&lt;br /&gt;
angeschlossenen Brandfallsteuerungen&lt;br /&gt;
von der BMZ, mit Rückmeldung&lt;br /&gt;
Taster zum Rückstellen der BMZ nach&lt;br /&gt;
Einsatzende&lt;br /&gt;
Anzeige (15min) für BMZ in ”Alarm”&lt;br /&gt;
Taster zum Prüfen der ÜE und des&lt;br /&gt;
Übertragungsweges zur ständig&lt;br /&gt;
besetzten Stelle&lt;br /&gt;
ÜE&lt;br /&gt;
ausgelöst&lt;br /&gt;
Löschanlage&lt;br /&gt;
ausgelöst&lt;br /&gt;
Brandfall&lt;br /&gt;
Steuerungen&lt;br /&gt;
LED gelb&lt;br /&gt;
Anzeige &lt;br /&gt;
§ leuchtet, wenn akustische Signale der BMZ abgeschaltet sind&lt;br /&gt;
Anzeige im Bedienelement (Taster oder Tastschalter)&lt;br /&gt;
§ leuchtet zusätzlich, wenn die Abschaltung der akustischen Signale am FBF mit&lt;br /&gt;
  ”Akustische Signale ab” durchgeführt wurde&lt;br /&gt;
Betätigung des Bedienelements&lt;br /&gt;
§ führt zur Abschaltung der akustischen Signale durch die BMZ&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Akustische&lt;br /&gt;
Signale ab&lt;br /&gt;
LED rot&lt;br /&gt;
Anzeige &lt;br /&gt;
§ leuchtet mindestens 15 Minuten, wenn die BMZ einen Alarm ausgelöst hat&lt;br /&gt;
§ Die Anzeige erlischt:&lt;br /&gt;
        -   mit dieser Zeit, wenn die BMZ wieder in Ruhe ist&lt;br /&gt;
        -   nach dieser Zeit, wenn die BMZ in Ruhe gesetzt wird&lt;br /&gt;
        -   vor dieser Zeit, wenn die BMZ vom FBF aus mit Bedienelement ”BMZ rücksetzen”&lt;br /&gt;
            zurückgestellt wird&lt;br /&gt;
Betätigung des Bedienelements (Taster mit Schutzabdeckung)&lt;br /&gt;
§ führt zur Rückstellung der BMZ und der Anzeige ”BMZ rückstellen”&lt;br /&gt;
BMZ&lt;br /&gt;
rückstellen&lt;br /&gt;
LED gelb&lt;br /&gt;
Anzeige &lt;br /&gt;
§ leuchtet, wenn die ÜE abgeschaltet wurde&lt;br /&gt;
Anzeige im Bedienelement &lt;br /&gt;
§ leuchtet zusätzlich, wenn die ÜE-Abschaltung am FBF mit  ”ÜE ab” durchgeführt wurde&lt;br /&gt;
Betätigung des Bedienelements (Tastschalter)&lt;br /&gt;
§ führt zur Abschaltung der ÜE und zu einer Deaktivierung des Bedienelementes ”ÜE prüfen”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ÜE ab&lt;br /&gt;
Betätigung des Bedienelements (Taster mit Schutzabdeckung)&lt;br /&gt;
§ führt zu einer Prüfung der ÜE durch die BMZ (Anzeige ”ÜE ausgelöst” muss aufleuchten)&lt;br /&gt;
§ funktioniert nicht, wenn die ÜE abgeschaltet ist (Bedienteil ”ÜE ab” darf nicht betätigt sein)&lt;br /&gt;
ÜE Nr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
prüfen&lt;br /&gt;
SCHRANER GmbH      www.schraner.de&lt;br /&gt;
29&lt;br /&gt;
Besondere Hinweise zu „Brandfallsteuerungen“ &lt;br /&gt;
Brandfallsteuerungen sind alle Steuerungen, die infolge eines Alarmes von der BMZ &lt;br /&gt;
automatisch vorgenommen werden. Beispiele von Brandfallsteuerungen:&lt;br /&gt;
      § 	Auslösen von Brandschutzeinrichtungen&lt;br /&gt;
          - 	automatische Löschanlagen&lt;br /&gt;
          - 	Brandschutzklappen&lt;br /&gt;
          - 	Rauchabzugsanlagen&lt;br /&gt;
      § 	zwangsgesteuerte Aufzugsanlagen&lt;br /&gt;
      § 	Abschalten von Lüftungsanlagen, EDV oder anderer Betriebsmittel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keine Brandfallsteuerungen sind: &lt;br /&gt;
      § 	akustische und optische Alarmierungseinrichtungen, z.B. Blitzleuchte&lt;br /&gt;
      § 	Feuerwehr-Peripherie, z.B. Feuerwehr-Anzeigetableau (FAT), Feuerwehr-&lt;br /&gt;
           Schlüsseldepot (FSD)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Funktion „Brandfallsteuerungen ab“ ist bei Brandmelderzentralen nach &lt;br /&gt;
DIN EN 54-2 :1997 nicht gegeben, da der notwendige Eingang an der BMZ nicht gefordert &lt;br /&gt;
ist. Dieser Eingang wird jedoch in der nächsten Fassung der DIN EN 54-2 berücksichtigt. &lt;br /&gt;
Die Funktion ist zu verwenden, wenn die BMZ sie vorsieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird durch die Funktion „Brandfallsteuerungen ab“ die Ansteuerung von automatischen &lt;br /&gt;
Löschanlagen abgeschaltet, sollte folgendes beachtet und im Einzelfall mit den Beteiligten &lt;br /&gt;
abgestimmt werden:&lt;br /&gt;
      § 	Sind zusätzliche mechanische Sicherungsmaßnahmen des Löschanlagenherstellers &lt;br /&gt;
           gefordert, um unbeabsichtigte Auslösungen zu verhindern?&lt;br /&gt;
      § 	Hat die Auslösung der Löschanlage Auswirkung auf  eine Betriebs- und &lt;br /&gt;
           Nutzungsgenehmigung für Betriebseinrichtungen oder Gebäude?&lt;br /&gt;
      § 	Werden durch die Abschaltung Funktionen in der Löschanlage aktiviert (z.B. &lt;br /&gt;
           vorgesteuerte Trockenanlagen)?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besondere Hinweise zu „BMZ rückstellen“&lt;br /&gt;
Die Anzeige bleibt auch noch nach der Rückstellung der BMZ durch den Betreiber für eine &lt;br /&gt;
Zeit von 15 min. erhalten, um den angerückten Einsatzkräften zu signalisieren, das die &lt;br /&gt;
Auslösung der ÜE durch die BMZ erfolgte.&lt;br /&gt;
In Abwesenheit des Betreibers wird eine im Alarmzustand befindliche BMZ von den &lt;br /&gt;
Einsatzkräften mit dem Bedienelement „BMZ rückstellen“ erst nach dem Eintragen der &lt;br /&gt;
Brandmeldung in das Betriebsbuch zurückgestellt. Mit der Rückstellung der BMZ ist auch &lt;br /&gt;
die Rückstellung der ÜE verbunden. Für die Rückstellung der ÜE sind zwei verschiedene &lt;br /&gt;
Verfahren in Anwendung, die sich durch den jeweiligen Typ der ÜE unterscheiden.&lt;br /&gt;
      § 	Rückstellung ist durch die alleinige Bedienung an der BMZ möglich und in diesem &lt;br /&gt;
           Fall auch vom FBF aus.&lt;br /&gt;
      § 	Rückstellung ist nur mit zusätzlicher Bedienung an der ÜE selbst möglich.&lt;br /&gt;
SCHRANER GmbH      www.schraner.de&lt;br /&gt;
30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Montage&lt;br /&gt;
Der Montageort muss im Einzelfall zwischen Betreiber &lt;br /&gt;
und Feuerwehr abgestimmt werden. &lt;br /&gt;
Das Feuerwehr-Bedienfeld ist in unmittelbarer Nähe der &lt;br /&gt;
Feuerwehrzufahrt oder des &lt;br /&gt;
Feuerwehrzuganges, in räumlicher Nähe mit der Anzeige &lt;br /&gt;
für die Feuerwehr, z.B. FAT, zu montieren.&lt;br /&gt;
FBF mit FAT und ÜE&lt;br /&gt;
Das FBF muss so angeordnet sein, dass es gut zugänglich,&lt;br /&gt;
sowie ausreichend beleuchtet ist. &lt;br /&gt;
Die Gefahr einer möglichen Beschädigung sollte gering sein. &lt;br /&gt;
Die Montagehöhe sollte 1600mm(+100/-200mm) betragen, &lt;br /&gt;
gemessen von der Standfläche des Betätigenden bis Mitte &lt;br /&gt;
des Gerätes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließung&lt;br /&gt;
In das Türschloss muss ein Profilhalbzylinder nach &lt;br /&gt;
DIN 18252 einbaubar sein. &lt;br /&gt;
Auskunft über die einzubauende Schließung erteilt die &lt;br /&gt;
zuständige Feuerwehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufbau&lt;br /&gt;
Das Feuerwehr-Bedienfeld muss in einem stabilen Gehäuse &lt;br /&gt;
mit verschließbarer Tür untergebracht sein. &lt;br /&gt;
Im Gehäuse müssen für die Anschlussleitungen ein entsprechender Anschlussraum mit &lt;br /&gt;
Kabeldurchführungen vorhanden sein. Die Anschlussleiste darf nur bei geöffneter Tür &lt;br /&gt;
zugänglich sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elektrischer Anschluss&lt;br /&gt;
Das Feuerwehr-Bedienfeld darf ohne Überwachung des Übertragungsweges an die BMZ &lt;br /&gt;
angeschaltet werden. Die Leitungen sind, bei abgesetzter Montage von der BMZ, in &lt;br /&gt;
Funktionserhalt E30 auszuführen. Die Energieversorgung sollte aus der BMZ erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konformität und Kompatibilität&lt;br /&gt;
Die Übereinstimmung des FBF mit der Norm (DIN 14661) ist durch eine Typprüfung von &lt;br /&gt;
einer akkreditierten Stelle (z.B. VdS) festzustellen. Bei Übereinstimmung muss dem &lt;br /&gt;
Hersteller eine Konformitätsbescheinigung ausgestellt werden.&lt;br /&gt;
Wenn das FBF über eine nachfolgend beschriebene Schnittstelle verfügt, kann die Prüfung &lt;br /&gt;
der Kompatibilität entfallen. Der Hersteller der BMZ, bestätigt in beiden Fällen, dem &lt;br /&gt;
Hersteller des FBFs die Kompatibilität in Form einer Kompatibilitätsbescheinigung. &lt;br /&gt;
SCHRANER GmbH      www.schraner.de&lt;br /&gt;
31&lt;br /&gt;
Festgelegte Ein- und Ausgänge der FBF-Schnittstelle nach DIN 14661&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                      Eingang	&lt;br /&gt;
Betriebsspannung	&lt;br /&gt;
ÜE ausgelöst	&lt;br /&gt;
Brandfallsteuerung abgeschaltet (Option)	&lt;br /&gt;
akustische Signale abgeschaltet	&lt;br /&gt;
BMZ rückstellen&lt;br /&gt;
---------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                      Ausgang	&lt;br /&gt;
---------&lt;br /&gt;
---------&lt;br /&gt;
Brandfallsteuerungen abschalten (Option)	&lt;br /&gt;
akustische Signale abschalten	&lt;br /&gt;
BMZ rückstellen	&lt;br /&gt;
ÜE prüfen&lt;br /&gt;
Empfehlung  nach DIN 14661 für parallele FBF-Schnittstelle (entspricht der CCITT V31) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                  Eingäng	e FBF&lt;br /&gt;
max. Eingangsspannung: &amp;lt;_42 V DC	&lt;br /&gt;
max. Eingangsstrom: &amp;lt;_50 mA	&lt;br /&gt;
Ansteuerung: aktiv 0V	&lt;br /&gt;
Signaländerungen &amp;gt;_200ms müssen erkannt werden	 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                     Ausgäng	e FBF&lt;br /&gt;
max. Ausgangsspannung: &amp;lt;_42 V DC	&lt;br /&gt;
min. Strombelastbarkeit: 20 mA	&lt;br /&gt;
aktiv 0V	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inbetriebnahme&lt;br /&gt;
Vor Inbetriebnahme ist durch eine Elektrofachkraft eine Prüfung des Zusammenwirken mit &lt;br /&gt;
der betriebsbereiten BMA durchzuführen. Die Funktionsprüfung erstreckt sich auf die &lt;br /&gt;
bestimmungsgemäßen Funktionen aller Anzeige- und Bedienelemente, sowie das &lt;br /&gt;
Zusammenwirken von FBF, BMZ und ÜE. Über die Abnahmeprüfung ist ein Protokoll mit &lt;br /&gt;
den Unterschriften, der für die Abnahmeprüfung Verantwortlichen, zu erstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Instandhaltung &lt;br /&gt;
Die Inspektion und Wartung muss nach DIN 14675 und VDE 0833 durch eine Fachfirma &lt;br /&gt;
erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inspektion&lt;br /&gt;
Eine Inspektion ist mindestens vierteljährlich durchzuführen. &lt;br /&gt;
Hierbei sind mindestens zu prüfen:&lt;br /&gt;
      § 	Äußere Unversehrtheit des FBFs&lt;br /&gt;
      § 	Bereitschaftskontrolle der Betriebsanzeige &lt;br /&gt;
Wartung&lt;br /&gt;
Eine Wartung ist mindestens einmal jährlich durchzuführen. &lt;br /&gt;
Hierbei sind mindestens zu prüfen:&lt;br /&gt;
      § 	Stromaufnahme des FBFs im Ruhezustand und im Alarmzustand&lt;br /&gt;
      § 	Alle Funktionen des FBFs &lt;br /&gt;
      § 	Beweglichkeit der Außentür(en) und des Verschlusses&lt;br /&gt;
Die Wartungsarbeiten müssen in Anwesenheit der Feuerwehr oder deren Beauftragten &lt;br /&gt;
erfolgen, sofern der notwendige Schlüssel nicht anderweitig zur Verfügung steht. Alle &lt;br /&gt;
Instandhaltungsarbeiten sind im Betriebshandbuch der jeweiligen BMA einzutragen. Der &lt;br /&gt;
Betreiber hat der Feuerwehr oder deren Beauftragten die Kontrolle der Funktionen auch &lt;br /&gt;
außerhalb der jährlichen Wartungsinterwalle zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SCHRANER GmbH      www.schraner.de&lt;br /&gt;
32&lt;br /&gt;
Feuerwehr-Gebäudefunkbedienfeld (FGB) &lt;br /&gt;
nach DIN 14663&lt;br /&gt;
Feuerwehr-Gebäudefunkbedienfeld DIN 14663 mit separatem (eigenständigem) Gehäuse&lt;br /&gt;
Bedienfeld&lt;br /&gt;
in Betrieb&lt;br /&gt;
EIN&lt;br /&gt;
Störung der&lt;br /&gt;
Gebäudefunkanlage&lt;br /&gt;
AUS&lt;br /&gt;
Feuerwehr&lt;br /&gt;
Gebäudefunk-Bedienfeld&lt;br /&gt;
Bei Objekten mit einer baurechtlich geforderten Feuerwehr-Gebäudefunkanlage muss die &lt;br /&gt;
Bedienung dieser Anlage durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr schnell und gesichert &lt;br /&gt;
erfolgen. Hierfür ist eine einheitliche Informations- und Bedienoberfläche unerlässlich. &lt;br /&gt;
Mit DIN 14663 wurde das einfache und einheitliche Feuerwehr-Gebäudefunkbedienfeld &lt;br /&gt;
(FGB) für jede Feuerwehr-Gebäudefunkanlage genormt.  &lt;br /&gt;
In der Norm werden im wesentlichen die Funktionen und das einheitliche Erscheinungsbild &lt;br /&gt;
definiert.&lt;br /&gt;
Das FGB kann sowohl in einem eigenständigen Gehäuse als auch in anderen Gehäusen &lt;br /&gt;
mit anderen Bedien- und Anzeigeeinrichtungen der Feuerwehr eingebaut oder integriert &lt;br /&gt;
sein.&lt;br /&gt;
Im eigenständigen Gehäuse muss die Gehäuseoberfläche der Farbe RAL 7032 (kieselgrau) &lt;br /&gt;
entsprechen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Definition&lt;br /&gt;
Das Feuerwehr-Gebäudefunkbedienfeld ist Teil einer Feuerwehr-Gebäudefunkanlage, &lt;br /&gt;
das bestimmte Betriebszustände in einheitlicher Erscheinungsform anzeigt und den &lt;br /&gt;
Einsatzkräften der Feuerwehr eine ergonomische und einfache Bedienung im Einsatzfall &lt;br /&gt;
und bei Funktionsprüfungen ermöglicht.&lt;br /&gt;
SCHRANER GmbH      www.schraner.de&lt;br /&gt;
33&lt;br /&gt;
Aufbau und Funktion&lt;br /&gt;
FGB - Bedienfront&lt;br /&gt;
Anzeige für ”Störung”&lt;br /&gt;
der Gebäudefunkanlage&lt;br /&gt;
Anzeige für FGB &lt;br /&gt;
in ”Betrieb”&lt;br /&gt;
Anzeige für den eingeschalteten &lt;br /&gt;
Zustand der Gebäudefunkanlage&lt;br /&gt;
Taster  zum ”EIN” schalten der &lt;br /&gt;
Gebäudefunkanlage über das FGB&lt;br /&gt;
Taster  zum ”AUS” schalten der &lt;br /&gt;
Gebäudefunkanlage über das FGB&lt;br /&gt;
Bedienfeld&lt;br /&gt;
in Betrieb&lt;br /&gt;
EIN&lt;br /&gt;
Störung der&lt;br /&gt;
Gebäudefunkanlage&lt;br /&gt;
AUS&lt;br /&gt;
Feuerwehr&lt;br /&gt;
Gebäudefunk-Bedienfeld&lt;br /&gt;
Anzeige- und Bedienelemente&lt;br /&gt;
Bedienfeld&lt;br /&gt;
in Betrieb&lt;br /&gt;
LED grün&lt;br /&gt;
LED gelb&lt;br /&gt;
LED grün&lt;br /&gt;
Anzeige &lt;br /&gt;
§ leuchtet, wenn das Feuerwehr-Gebäudefunkbedienfeld betriebsbereit ist&lt;br /&gt;
Anzeige &lt;br /&gt;
§ leuchtet, wenn die Feuerwehr-Gebäudefunkanlage gestört ist und schaltet&lt;br /&gt;
  gleichzeitig einen Sammelausgang&lt;br /&gt;
Anzeige &lt;br /&gt;
§ leuchtet, wenn die Feuerwehr-Gebäudefunkanlage eingeschaltet ist&lt;br /&gt;
Betätigung des Bedienelements&lt;br /&gt;
§ schaltet die Feuerwehr-Gebäudefunkanlage ein&lt;br /&gt;
Störung der&lt;br /&gt;
Gebäudefunkanlage&lt;br /&gt;
EIN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betätigung des Bedienelements&lt;br /&gt;
§ schaltet die Feuerwehr-Gebäudefunkanlage aus&lt;br /&gt;
AUS&lt;br /&gt;
Besondere Hinweise zur Funktion&lt;br /&gt;
Die Feuerwehr-Gebäudefunkanlage wird durch Betätigen des Bedienelementes “EIN“ auf &lt;br /&gt;
allen Kanälen gleichzeitig eingeschaltet. Mit grünem Dauerlicht im Feld „EIN“ wird &lt;br /&gt;
angezeigt, dass die Feuerwehr-Gebäudefunkfunkanlage automatisch oder manuell &lt;br /&gt;
eingeschaltet wurde. &lt;br /&gt;
Die Feuerwehr-Gebäudefunkanlage wird durch Betätigen des Bedienelementes “AUS“ &lt;br /&gt;
auf allen Kanälen gleichzeitig ausgeschaltet. Dabei erlischt das grüne Dauerlicht im &lt;br /&gt;
Feld „EIN“.&lt;br /&gt;
Wenn die grüne Anzeige „Bedienfeld in Betrieb“ nicht leuchtet, müssen am FGB technische &lt;br /&gt;
Maßnahmen getroffen werden, welche verhindern das Funktionen angezeigt oder &lt;br /&gt;
ausgeführt werden.&lt;br /&gt;
Als Störung muss mindestens der Ausfall der Stromversorgung und / oder der Sende- und &lt;br /&gt;
Empfangseinrichtung der Feuerwehr-Gebäudefunkanlage durch geeignete Beschaltung&lt;br /&gt;
angezeigt werden. Diese Störungen können durch einen Sammelausgang an eine ständig &lt;br /&gt;
besetzte Stelle weitergeleitet werden.&lt;br /&gt;
Das freie Feld unterhalb der Tasten kann in Abstimmung mit der zuständigen Feuerwehr &lt;br /&gt;
wahlweise mit anderen Funktionen, z.B. Sprechstelle, belegt werden.&lt;br /&gt;
SCHRANER GmbH      www.schraner.de&lt;br /&gt;
34&lt;br /&gt;
Montage&lt;br /&gt;
Der Montageort muss im Einzelfall zwischen Betreiber und Feuerwehr abgestimmt werden.&lt;br /&gt;
FGB in Erstinformation der Feuerwehr&lt;br /&gt;
                                                           Das Feuerwehr-Gebäudefunkbedienfeld ist in &lt;br /&gt;
                                                           unmittelbarer Nähe der Anzeige- und &lt;br /&gt;
                                                           Bedieneinrichtungen der Feuerwehr zu montieren &lt;br /&gt;
                                                           oder darin zu integrieren.&lt;br /&gt;
                                                           Das FGB muss so angeordnet sein, dass es gut &lt;br /&gt;
                                                           zugänglich, sowie ausreichend beleuchtet ist. &lt;br /&gt;
                                                           Die Montagehöhe sollte 1600mm(+100/-200mm), &lt;br /&gt;
                                                           gemessen von der Standfläche des Betätigenden bis &lt;br /&gt;
                                                           Mitte des Bedienfeldes, betragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließung&lt;br /&gt;
In das Türschloss muss ein Profilhalbzylinder nach DIN 18252 einbaubar sein. Auskunft &lt;br /&gt;
über die einzubauende Schließung erteilt die zuständige Feuerwehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufbau&lt;br /&gt;
Das Feuerwehr-Gebäudefunkbedienfeld muss in einem stabilen Gehäuse mit &lt;br /&gt;
verschließbarer Tür untergebracht sein. Im Gehäuse müssen für die Anschlussleitungen &lt;br /&gt;
ein entsprechender Anschlussraum mit Kabeldurchführungen vorhanden sein. Die &lt;br /&gt;
Anschlussleiste darf nur bei geöffneter Tür zugänglich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elektrischer Anschluss&lt;br /&gt;
Das Feuerwehr-Gebäudefunkbedienfeld darf ohne Überwachung des Übertragungsweges &lt;br /&gt;
an die Feuerwehr-Gebäudefunkanlage angeschaltet werden. Kabelverbindungen zum FGB &lt;br /&gt;
sind in Funktionserhalt E90 zu verlegen. Die Energieversorgung muss durch die Feuerwehr-&lt;br /&gt;
Gebäudefunkanlage sichergestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konformität und Kompatibilität&lt;br /&gt;
Die Übereinstimmung des FGB mit der Norm (DIN 14663) ist durch einen &lt;br /&gt;
Übereinstimmungsnachweis  vom Hersteller des FGB schriftlich abzugeben. &lt;br /&gt;
Der Errichter der Feuerwehr-Gebäudefunkanlage hat die Kompatibilität der verwendeten &lt;br /&gt;
Bauteile und Anlagenkomponenten sicherzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SCHRANER GmbH      www.schraner.de&lt;br /&gt;
35&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inbetriebnahme&lt;br /&gt;
Vor Inbetriebnahme ist durch eine Elektrofachkraft eine Prüfung des Zusammenwirken mit &lt;br /&gt;
der betriebsbereiten Feuerwehr-Gebäudefunkanlage durchzuführen. Die Funktionsprüfung &lt;br /&gt;
erstreckt sich auf die bestimmungsgemäßen Funktionen aller Anzeige- und Bedienelemente,&lt;br /&gt;
sowie das Zusammenwirken von FGB und Feuerwehr-Gebäudefunkanlage.&lt;br /&gt;
Über die Abnahmeprüfung ist ein Protokoll mit den Unterschriften, der für die &lt;br /&gt;
Abnahmeprüfung verantwortlichen, zu erstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Instandhaltung &lt;br /&gt;
Die Inspektion und Wartung muss sinngemäß nach VDE 0833 durch eine Fachfirma erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inspektion&lt;br /&gt;
Eine Inspektion ist mindestens vierteljährlich durchzuführen. &lt;br /&gt;
Hierbei sind mindestens zu prüfen:&lt;br /&gt;
      § 	Äußere Unversehrtheit des FGBs&lt;br /&gt;
      § 	Bereitschaftskontrolle der Betriebsanzeige &lt;br /&gt;
Wartung&lt;br /&gt;
Eine Wartung ist mindestens einmal jährlich durchzuführen. &lt;br /&gt;
Hierbei sind mindestens zu prüfen:&lt;br /&gt;
      § 	Alle Funktionen und Stromaufnahme des FGBs &lt;br /&gt;
      § 	Beweglichkeit der Außentür(en) und des Verschlusses&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wartungsarbeiten müssen in Anwesenheit der Feuerwehr oder deren Beauftragten &lt;br /&gt;
erfolgen, sofern der notwendige Schlüssel nicht anderweitig zur Verfügung steht. &lt;br /&gt;
Der Betreiber hat der Feuerwehr oder deren Beauftragten die Kontrolle der&lt;br /&gt;
Funktionen auch außerhalb der jährlichen Wartungsinterwalle zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
SCHRANER GmbH      www.schraner.de&lt;br /&gt;
36&lt;br /&gt;
Vernetzung von Brandmeldeanlagen nach DIN 14675&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn bei einer Erweiterung eines Objektes die vorhandene Brandmelderzentrale nicht &lt;br /&gt;
erweitert werden kann, ist eine größere Brandmelderzentrale oder eine weitere BMZ als &lt;br /&gt;
Ergänzung zu installieren.&lt;br /&gt;
Die Erweiterung einer bestehenden BMA ist mit der zuständigen Genehmigungsbehörde &lt;br /&gt;
(z.B. Feuerwehr) und dem Betreiber abzustimmen.&lt;br /&gt;
Eine weitere BMZ muss mit der bestehenden Brandmelderzentrale gemäß der &lt;br /&gt;
VdS-Richtlinie VdS2878 vernetzt werden. Die Vernetzung im Sinne der VDE 0833-2 setzt &lt;br /&gt;
nicht unbedingt eine Datenschnittstelle voraus, sondern kann auch nach einer definierten &lt;br /&gt;
Kontaktschnittstelle erfolgen. Die Hauptzentrale steuert zumindest die &lt;br /&gt;
Übertragungseinrichtung und das Feuerwehr-Schlüsseldepot an. Die Nebenzentrale steuert &lt;br /&gt;
in jedem Fall die Hauptzentrale an und ggf. die interne Alarmierung. Die Hauptzentrale &lt;br /&gt;
und die Nebenzentrale(n) werden durch ein erweitertes Feuerwehr-Bedienfeld durch die &lt;br /&gt;
Feuerwehr bedient.&lt;br /&gt;
Eine Anlage, die nicht mehr den geltenden Normen entspricht, hat Bestandsschutz und &lt;br /&gt;
darf nur innerhalb des bestehenden Brandabschnittes erweitert werden. Es dürfen keine &lt;br /&gt;
neuen Brandabschnitte entstehen. Das bestehende Schutzziel darf nicht erweitert werden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vernetzung: FAT und FBF für zwei Brandmelderzentralen&lt;br /&gt;
SCHRANER GmbH      www.schraner.de&lt;br /&gt;
37&lt;br /&gt;
Definition&lt;br /&gt;
Eine Vernetzung (Zusammenschaltung) liegt  immer dann vor, wenn bei einer Anlage mit &lt;br /&gt;
mehr als einer Brandmelderzentrale, mindestens eine Brandmelderzentrale oder Teile einer &lt;br /&gt;
Brandmelderzentrale übergeordnete Funktionen innerhalb der Anlage ausführen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vernetzung verschiedener Brandmelderzentralen&lt;br /&gt;
Verfügen die zu vernetzenden Brandmelderzentralen über eine interoperable &lt;br /&gt;
Systemvernetzung, so ist in der Regel keine Änderung bezüglich der Alarmübertragung, &lt;br /&gt;
der Funktion des Feuerwehr-Bedienfeldes, des Feuerwehr-Schlüsseldepot und des &lt;br /&gt;
Feuerwehr-Anzeigetableau erforderlich.&lt;br /&gt;
Werden Brandmelderzentralen, die über keine interoperable Systemvernetzung verfügen &lt;br /&gt;
zusammengeschaltet, sind insbesondere die Anforderungen bezüglich Ausfallsicherheit, &lt;br /&gt;
Bedienung und Anzeige gemäß nachfolgenden Festlegungen zu beachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übertragung des Alarmzustandes&lt;br /&gt;
Die Weiterleitung des Alarmzustandes der Nebenzentrale an die Hauptzentrale muss so &lt;br /&gt;
erfolgen, dass bei einer einfachen Störung (z.B. Drahtbruch oder Kurzschluss in einem &lt;br /&gt;
Übertragungsweg) die Funktion der Anlage nicht beeinträchtigt werden darf. &lt;br /&gt;
Zusätzlich müssen Störungen in den Übertragungswegen zwischen den einzelnen &lt;br /&gt;
Brandmelderzentralen und der Hauptzentrale an der übergeordneten Einrichtungen &lt;br /&gt;
angezeigt werden.&lt;br /&gt;
Die Übertragung des Alarmzustandes der Nebenzentrale muss vom Ausgang der &lt;br /&gt;
Ansteuerung der Übertragungseinrichtung (ÜE) der Nebenzentrale über zwei überwachte &lt;br /&gt;
Übertragungswege rückwirkungsfrei erfolgen. Die Überwachung der Übertragungswege &lt;br /&gt;
muss von der Hauptzentrale aus erfolgen. Dabei verhält sich die Nebenzentrale zur &lt;br /&gt;
Hauptzentrale wie zwei Meldergruppen. &lt;br /&gt;
Die Beschaltung zur Auslösung der Hauptzentrale durch die Nebenzentrale hat auf &lt;br /&gt;
Veranlassung des Betreibers und Spezifikation des Errichters der Hauptzentrale zu erfolgen. &lt;br /&gt;
Sie muss potenzialfrei und rückwirkungsfrei sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übertragung des Störungs- und Abschaltungszustands&lt;br /&gt;
Im Fall von Abschaltung und Störung einer Meldergruppe/Melder oder sonstiger &lt;br /&gt;
Funktionen einer Nebenzentrale müssen diese Informationen jeweils als Sammelanzeige &lt;br /&gt;
an der Hauptzentrale oder am FAT angezeigt werden. Diese Sammelanzeigen müssen an &lt;br /&gt;
der Hauptzentrale mit gelber Signalanzeige und mit eindeutiger Kennzeichnung der &lt;br /&gt;
betroffenen Nebenzentrale ausgeführt werden. Die Übermittlung der Signale „Abschaltung“ &lt;br /&gt;
und „Störung“ darf über einen gemeinsamen Übertragungsweg erfolgen. Der &lt;br /&gt;
Übertragungsweg muss überwacht sein. Dabei darf der Störungszustand der Nebenzentrale &lt;br /&gt;
an der Hauptzentrale als Leitungsstörung angezeigt werden.&lt;br /&gt;
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38&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Brandschutzdienststelle die Forderung nach Anzeige der ausgelösten &lt;br /&gt;
Meldergruppe/Melder am Feuerwehrhauptzugang stellt, dürfen als Erstinformation ein &lt;br /&gt;
oder mehrere FATs nach DIN 14662 oder abgesetzte Anzeigeeinrichtungen nach &lt;br /&gt;
DIN EN 54-2 verwendet werden. &lt;br /&gt;
Die Anforderungen nach DIN EN 54-2 : 1997-12, 12.5.3  sind auf alle Fälle zu beachten. &lt;br /&gt;
Das heißt, die Signalleitung und die Zuleitung zur Energieversorgung müssen redundant &lt;br /&gt;
ausgelegt sein. &lt;br /&gt;
Die Anzeigen für Störung/Abschaltung der Nebenzentrale werden am FAT &lt;br /&gt;
nach DIN 14662 angezeigt.&lt;br /&gt;
Die Weiterleitung der Störungsmeldungen an eine ständig besetzte Stelle hat mit &lt;br /&gt;
geeigneten Maßnahmen zu erfolgen. &lt;br /&gt;
Die Nummerierung der Meldergruppen hat über die Gesamtanlage fortlaufend zu &lt;br /&gt;
erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzeige für die Feuerwehr (Feuerwehr-Anzeigetableau)&lt;br /&gt;
FAT für zwei Brandmelderzentralen&lt;br /&gt;
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39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptzentrale muss zumindest für die Anschaltung eines Feuerwehr-Bedienfeldes &lt;br /&gt;
entsprechend DIN 14661 vorbereitet sein.&lt;br /&gt;
Für die Vernetzung mehrerer Brandmelderzentralen ist ein erweitertes Feuerwehr-Bedienfeld &lt;br /&gt;
mit mehreren Schnittstellen erforderlich.&lt;br /&gt;
Das erweiterte Feuerwehr-Bedienfeld mit gemeinsamer Steuerung/Anzeige für alle &lt;br /&gt;
Brandmelderzentralen muss der Hauptzentrale zugeordnet sein.&lt;br /&gt;
Das erweiterte FBF besteht aus einem Zusatz, der den Anschluss weiterer &lt;br /&gt;
Brandmelderzentralen an das Feuerwehr-Bedienfeld nach DIN 14661 ermöglicht.&lt;br /&gt;
Sie muss folgenden Anforderungen genügen: &lt;br /&gt;
      § 		Die Anschaltung der Nebenzentrale(n) muss potenzialfrei erfolgen&lt;br /&gt;
      § 		Die zusätzlichen Anschlüsse müssen, unter Berücksichtigung der betreffenden &lt;br /&gt;
           Funktionen aus DIN EN 54-2, den Schnittstellenbedingungen der DIN 14661 &lt;br /&gt;
           entsprechen&lt;br /&gt;
      § 		Die Überwachung der Übertragungswege zwischen dem erweiterten Feuerwehr-&lt;br /&gt;
           Bedienfeld und den Brandmelderzentralen darf indirekt erfolgen. z.B. dadurch, dass &lt;br /&gt;
           mindestens eine Ader der Energieversorgungszuleitung des Feuerwehr-Bedienfeldes, &lt;br /&gt;
           von der Hauptzentrale aus, durch alle Zuleitungen geschleift wird, so dass bei einem &lt;br /&gt;
           Leitungsfehler einer Feuerwehr-Bedienfeld-Zuleitung die grüne Betriebsanzeige am &lt;br /&gt;
           Feuerwehr-Bedienfeld erlischt&lt;br /&gt;
      § 		Der Erweiterungs-Zusatz zum Feuerwehr-Bedienfeld und das Feuerwehr-Bedienfeld &lt;br /&gt;
           sind örtlich zusammenzufassen.&lt;br /&gt;
Welche Funktionen das Feuerwehr-Bedienfeld anzeigt, bzw. welche Funktionen für welche &lt;br /&gt;
Brandmelderzentralen wirksam werden müssen, ist nachstehender Tabelle zu entnehmen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedienung für die Feuerwehr (Feuerwehr-Bedienfeld)&lt;br /&gt;
FBF für zwei Brandmelderzentralen&lt;br /&gt;
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40&lt;br /&gt;
Anzeige oder Steuer-Funktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LED Betrieb	&lt;br /&gt;
LED Löschanlage ausgelöst	&lt;br /&gt;
Schalter / Taster akustische Signale ab	&lt;br /&gt;
LED akustische Signale ab	&lt;br /&gt;
LED Rückmeldung akustische Signale ab	&lt;br /&gt;
Schalter ÜE ab	&lt;br /&gt;
LED ÜE ab 	&lt;br /&gt;
LED Rückmeldung ÜE ab	&lt;br /&gt;
Taster ÜE prüfen	&lt;br /&gt;
Taster BMZ rückstellen	&lt;br /&gt;
LED BMZ rückstellen	&lt;br /&gt;
Schalter Brandfallsteuerungen ab	&lt;br /&gt;
LED Brandfallsteuerungen ab	&lt;br /&gt;
LED Rückmeldung Brandfallsteuerungen ab	&lt;br /&gt;
ÜE ausgelöst	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Signal ist wirksam für(*) / bzw. stammt von(x):&lt;br /&gt;
Haupt - BMZ   Neben - BMZ 1  Neben - BMZ n&lt;br /&gt;
x	                          geschleift                geschleift&lt;br /&gt;
x	                          x                             x&lt;br /&gt;
	*                          *                             *&lt;br /&gt;
x	                          x                             x                       &lt;br /&gt;
(FBF-interne Fkt.)	  (FBF-interne Fkt.)	    (FBF-interne Fkt.)	&lt;br /&gt;
	*&lt;br /&gt;
x	&lt;br /&gt;
(FBF-interne Fkt.)	&lt;br /&gt;
	*&lt;br /&gt;
	*                          *                             *&lt;br /&gt;
x	&lt;br /&gt;
	*                          *                             *&lt;br /&gt;
x	                          x                             x &lt;br /&gt;
(FBF-interne Fkt.)	&lt;br /&gt;
x	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leitungsverlegung&lt;br /&gt;
Die Redundanzwege müssen jeweils in getrennten Kabeln verlegt werden. Bei einem &lt;br /&gt;
einfachen Leitungsfehler (Drahtbruch, Kurzschluss oder Fehler gleicher Wirkung) muss eine &lt;br /&gt;
Anzeige der Störungsmeldung an der übergeordneten Brandmelderzentrale erfolgen und &lt;br /&gt;
die Redundanzleitung muss das vorgesehene Signal übertragen. &lt;br /&gt;
Der überwachte Übertragungsweg für Störungs- und Abschaltzustand darf in einem Kabel &lt;br /&gt;
mit dem Redundanzweg der Brandmeldung mitgeführt werden. &lt;br /&gt;
Bei erforderlicher Berücksichtigung der Leitungsanlagenrichtlinie (LAR) sind die &lt;br /&gt;
Übertragungswege als Leitungsanlage einer Brandmeldeanlage aufzufassen. (BHE-Infopapier)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonstiges&lt;br /&gt;
Die jeweiligen Flächenbegrenzungen und zugehörigen Redundanzmaßnahmen sind den &lt;br /&gt;
Anforderungen nach VDE 0833-2,  6.2.1 ”Brandmelderzentrale” zu entnehmen und gelten &lt;br /&gt;
für die übergeordnete Brandmelderzentrale bezogen auf die Gesamtanlagengröße.&lt;br /&gt;
Eine weitergehende Kaskadierungsstufe untergeordneter Brandmelderzentralen ist nicht &lt;br /&gt;
zulässig.&lt;br /&gt;
Die Funktionen der Nebenzentralen, die nicht in Betrieb sind, z.B. Feuerwehr rufen, etc. &lt;br /&gt;
sind so zu beschalten, dass keine missverständlichen Anzeigen möglich sind. Nach &lt;br /&gt;
durchgeführten Instandhaltungsmaßnahmen hat der jeweilige Errichter sich vom Zustand &lt;br /&gt;
der Gesamtanlage am FBF/FAT/bzw. an der abgesetzten Anzeigeeinrichtung zu überzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kompatibilität&lt;br /&gt;
Das funktionsgerechte Zusammenwirken der einzelnen Komponenten muss gewährleistet &lt;br /&gt;
sein. Im Zweifelsfall ist die Funktionalität durch eine unabhängige Prüfstelle festzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SCHRANER GmbH      www.schraner.de&lt;br /&gt;
41&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Praxisbeispiel:&lt;br /&gt;
Drei Brandmelderzentralen auf ein FBF und 4 FATs mit Protokolldrucker&lt;br /&gt;
SCHRANER GmbH      www.schraner.de&lt;br /&gt;
42&lt;br /&gt;
Feuerwehr-Laufkarten nach DIN 14675&lt;br /&gt;
Feuerwehr-Laufkarte DIN 14675&lt;br /&gt;
Für jede Meldergruppe ist eine Feuerwehr-Laufkarte bereitzuhalten.&lt;br /&gt;
Grundlage für die Erstellung der Feuerwehr-Laufkarten sind die aktuellen &lt;br /&gt;
Ausführungsunterlagen der BMA mit eingetragenen Melder, Meldergruppen, Meldebereich, &lt;br /&gt;
Alarmbereich und die aktuellen Geschosspläne. Die Aktualisierung der Feuerwehr-&lt;br /&gt;
Laufkarten muss durch den Betreiber sichergestellt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Definition&lt;br /&gt;
Feuerwehr-Laufkarten sind eigenständige grafische Hilfsmittel für die Orientierung  der &lt;br /&gt;
Feuerwehr-Einsatzkräfte zur Lokalisierung des ausgelösten Melders.&lt;br /&gt;
SCHRANER GmbH      www.schraner.de&lt;br /&gt;
43&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausführung&lt;br /&gt;
Die Feuerwehr-Laufkarten müssen gut lesbar und übersichtlich aufgebaut sein, um für die &lt;br /&gt;
Einsatzkräfte der Feuerwehr eine schnelle Lokalisierung des Brandortes im Gebäude &lt;br /&gt;
sicherzustellen.&lt;br /&gt;
Die Größe der Feuerwehr-Laufkarte sollte das Format DIN A4 nicht übersteigen. &lt;br /&gt;
Für größere Objekte ist nach Zustimmung der Feuerwehr auch das Format DIN A3 zulässig. &lt;br /&gt;
In jedem Fall müssen die Darstellungen auf der Feuerwehr-Laufkarte dem gewählten &lt;br /&gt;
Format entsprechend angepasst und formatfüllend sein.&lt;br /&gt;
Die Feuerwehr-Laufkarten müssen aus formstabiler Folie oder aus Karton in geschützter &lt;br /&gt;
Folie bestehen.&lt;br /&gt;
Hinweise zur Gestaltung von Feuerwehr-&lt;br /&gt;
Laufkarten sind der DIN 14675 oder den&lt;br /&gt;
Technischen Anschlußbestimmungen (TAB)&lt;br /&gt;
der regionalen Feuerwehren zu entnehmen.&lt;br /&gt;
Unter www.din-1465.de sind einzelne TAB´s&lt;br /&gt;
abrufbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Brandmeldeanlagen, die über ein &lt;br /&gt;
Informationssystem mit automatischem &lt;br /&gt;
Ausdruck von Feuerwehr-Laufkarten verfügen, &lt;br /&gt;
müssen die Forderungen der DIN 14675 &lt;br /&gt;
eingehalten werden. &lt;br /&gt;
Zur Redundanz muss in diesem Fall ein Satz &lt;br /&gt;
ausgedruckter Feuerwehr-Laufkarten zur &lt;br /&gt;
Verfügung stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufbewahrung&lt;br /&gt;
Alle Feuerwehr-Laufkarten sind griffbereit an &lt;br /&gt;
der Feuerwehr-Erstinformation oder an der &lt;br /&gt;
BMZ aufzubewahren. &lt;br /&gt;
Das Depot muss gegen unberechtigten Zugriff &lt;br /&gt;
gesichert und mit der Beschriftung &lt;br /&gt;
„FEUERWEHR-LAUFKARTEN“ gekennzeichnet &lt;br /&gt;
sein.&lt;br /&gt;
Feuerwehr&lt;br /&gt;
2.Satz&lt;br /&gt;
Feuerwehrlaufkarten&lt;br /&gt;
Laufkarten-&lt;br /&gt;
Automat&lt;br /&gt;
Einsatzaktuelle Laufkartenerstellung &lt;br /&gt;
während der Feuerwehranfahrt&lt;br /&gt;
SCHRANER GmbH      www.schraner.de&lt;br /&gt;
44&lt;br /&gt;
Die in Feuerwehr-Laufkarten zu verwendenden grafischen Symbole, sind einheitlich &lt;br /&gt;
festgelegt. Sie sind form- und farbidentisch darzustellen. &lt;br /&gt;
Wird auf der Feuerwehr-Laufkarte eine Legende aufgenommen, dürfen sich in dieser nur &lt;br /&gt;
diejenigen Symbole wiederfinden, die in der dargestellten Meldergruppe auch tatsächlich &lt;br /&gt;
Verwendung finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Symbole&lt;br /&gt;
EG&lt;br /&gt;
EG-2.OG&lt;br /&gt;
18/1-18/3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12/1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brandmelderzentrale&lt;br /&gt;
Feuerwehr-Bedienfeld&lt;br /&gt;
Etagenkennzeichnung&lt;br /&gt;
Hinweis, dass sich mehrere Melder&lt;br /&gt;
einer Meldergruppe in verschiedenen&lt;br /&gt;
Etagen eines Treppenraumes befinden&lt;br /&gt;
Standort eines &lt;br /&gt;
Brandmelder-Tableaus&lt;br /&gt;
Überwachungsbereich&lt;br /&gt;
einer Löschanlage&lt;br /&gt;
Überwachungsbereich&lt;br /&gt;
Sonderbrandmeldesysteme&lt;br /&gt;
z.B. Rauchansaugsysteme&lt;br /&gt;
lineare Rauchmelder&lt;br /&gt;
Übertragungseinrichtung&lt;br /&gt;
Feuerwehr-Schlüsseldepot&lt;br /&gt;
Feuerwehr-Anzeigetableau&lt;br /&gt;
Löschzentrale /&lt;br /&gt;
Sprinklerzentrale&lt;br /&gt;
Objektzugang&lt;br /&gt;
Standort&lt;br /&gt;
Automatischer Brandmelder&lt;br /&gt;
Einsatzweg&lt;br /&gt;
Handfeuermelder&lt;br /&gt;
Die zur Verwendung kommenden Symbolgrößen werden entsprechend &lt;br /&gt;
dem Darstellungsmaßstab angepaßt!&lt;br /&gt;
BMZ&lt;br /&gt;
FBF&lt;br /&gt;
ÜE&lt;br /&gt;
FSD&lt;br /&gt;
FAT&lt;br /&gt;
LZ&lt;br /&gt;
Symbolübersicht für Feuerwehr-Laufkarten nach DIN 14675&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SCHRANER GmbH      www.schraner.de&lt;br /&gt;
45&lt;br /&gt;
Aufbau&lt;br /&gt;
Feuerwehr-Laufkarten müssen wie folgt aufgebaut sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorderseite &lt;br /&gt;
Auf der Vorderseite muss die Gebäudeübersicht &lt;br /&gt;
mit Grundriss dargestellt sein. &lt;br /&gt;
Sofern erforderlich ist eine Schnittdarstellung &lt;br /&gt;
oder ein Grundriss mit Teilausschnitt darzustellen.  &lt;br /&gt;
Aus der Gebäudeübersicht muss der Weg von &lt;br /&gt;
der Anzeige- und Bedieneinrichtung der &lt;br /&gt;
Feuerwehr bzw. von der BMZ bis zur ausgelösten &lt;br /&gt;
Meldergruppe mit einem grünen Pfeil erkennbar &lt;br /&gt;
sein.&lt;br /&gt;
Rückseite&lt;br /&gt;
Auf der Rückseite muss der Detailplan für den &lt;br /&gt;
Meldebereich dargestellt sein. Sofern erforderlich &lt;br /&gt;
ist eine Schnittdarstellung oder ein Grundriss mit&lt;br /&gt;
Teilausschnitt darzustellen. &lt;br /&gt;
Zur eindeutigen Lokalisierung des Brandortes &lt;br /&gt;
muss jeder Einzelmelder der Meldergruppe mit &lt;br /&gt;
einer Meldernummer versehen sein. &lt;br /&gt;
Automatische Melder und Handfeuermelder &lt;br /&gt;
müssen eindeutig erkennbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SCHRANER GmbH      www.schraner.de&lt;br /&gt;
46&lt;br /&gt;
Feuerwehrplan - Übersichtsplan&lt;br /&gt;
Informationsgehalt&lt;br /&gt;
Eine Feuerwehr-Laufkarte muss mindestens folgende Informationen enthalten:&lt;br /&gt;
      § 	Meldergruppennummer&lt;br /&gt;
      § 	Meldernummer(n)&lt;br /&gt;
      § 	Melderart- und Anzahl&lt;br /&gt;
      § 	Gebäude / Geschoss / Raum&lt;br /&gt;
      § 	Standort von FAT, FBF, BMZ und ÜE&lt;br /&gt;
      § 	Laufweg vom Standort zum Meldebereich&lt;br /&gt;
      § 	Im Laufweg liegende Treppen und Türen&lt;br /&gt;
      § 	Raumkennzeichnung bzw. Nutzung&lt;br /&gt;
      § 	Bemerkung, falls zutreffend (z.B. Ex-Bereich)&lt;br /&gt;
      § 	Objektname oder Ort (z.B. Straßenbezeichnung)&lt;br /&gt;
      § 	Datum der letzten Aktualisierung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feuerwehrplan&lt;br /&gt;
                                                                        Der Feuerwehrplan ist kein Bestandteil der &lt;br /&gt;
                                                                        Brandmeldeanlage und somit der &lt;br /&gt;
                                                                        DIN 14675. Feuerwehrpläne ersetzen nicht &lt;br /&gt;
                                                                        die erforderlichen Feuerwehr-Laufkarten &lt;br /&gt;
                                                                        nach DIN 14675.&lt;br /&gt;
                                                                        Feuerwehrpläne sind Orientierungsmittel &lt;br /&gt;
                                                                        für Einsatzkräfte der Feuerwehren zur &lt;br /&gt;
                                                                        Beurteilung einer Gefahrensituation und &lt;br /&gt;
                                                                        zur raschen Orientierung in einem Objekt &lt;br /&gt;
                                                                        oder einer baulichen Anlage. &lt;br /&gt;
                                                                        Bei Bedarf sind ein Übersichtsplan und &lt;br /&gt;
                                                                        mehrere Detail- bzw. Geschosspläne &lt;br /&gt;
                                                                        zu erstellen.&lt;br /&gt;
Für das einsatztaktische Vorgehen der &lt;br /&gt;
Einsatzkräfte müssen Feuerwehrpläne &lt;br /&gt;
mindestens beinhalten:&lt;br /&gt;
      § 	Art der Nutzung&lt;br /&gt;
      § 	Feuerwehraufzüge&lt;br /&gt;
      § 	Bedienstellen von Rauch- und &lt;br /&gt;
           Wärmeabzugsanlagen&lt;br /&gt;
      § 	Steigleitungen&lt;br /&gt;
      § 	Trennwände der Brandabschnitte &lt;br /&gt;
      § 	Nicht befahrbare Flächen&lt;br /&gt;
      § 	Begehbare Flächen&lt;br /&gt;
      § 	Durchfahrtshöhen&lt;br /&gt;
      § 	Benachbarte Gebäude und deren Nutzung&lt;br /&gt;
      § 	Löschwasserentnahmestellen&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>79.234.25.79</name></author>	</entry>

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