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		<title>Brandschutz Wiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<updated>2026-04-28T18:48:20Z</updated>
		<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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	<entry>
		<id>https://www.brandschutz-wiki.de/index.php?title=Feuerwehr-Schl%C3%BCsseldepot</id>
		<title>Feuerwehr-Schlüsseldepot</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.brandschutz-wiki.de/index.php?title=Feuerwehr-Schl%C3%BCsseldepot"/>
				<updated>2010-12-14T13:15:20Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;212.6.91.101: /* Heizung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;(Veraltete Bezeichnung: Feuerwehr-Schlüsselkasten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Grundlagen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:FSD10.jpg|left|thumb|500px|Feuerwehr-Schlüsseldepot der Klasse 3 für drei überwachte Objektschlüssel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Betreiber hat der Feuerwehr rund um die Uhr den gewaltfreien Zugang zu allen mit &lt;br /&gt;
Brandmeldern bzw. mit selbständigen Löschanlagen geschützten Räumen sicherzustellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn durch geeignetes Personal, mit Schlüsselgewalt, dies nicht sichergestellt ist, kann &lt;br /&gt;
auf schriftlichen Antrag des Betreibers ein Feuerwehr-Schlüsseldepot zur Aufbewahrung &lt;br /&gt;
des/der Objektschlüssels zugestanden werden.&lt;br /&gt;
Vor der Antragstellung zum Einbau eines Feuerwehr-Schlüsseldepots, muss zwischen &lt;br /&gt;
dem Betreiber der Brandmeldeanlage und dem zuständigen Schadensversicherer, &lt;br /&gt;
privatrechtlich der Einsatz des zu verwendenden Schlüsseldepots vereinbart werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Definition:'''&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Ein Feuerwehr-Schlüsseldepot ist ein zweitüriges Tresorbehältnis (Ausnahme Klasse 1) &lt;br /&gt;
für die Aufbewahrung von Gebäudeschlüssel, gegen unbefugten Zugriff gesichert, &lt;br /&gt;
das bei einer Brandmeldung entriegelbar ist (Ausnahme Klasse 1), um der Feuerwehr &lt;br /&gt;
in Abwesenheit des Betreibers gewaltfreien Zugang zum Objekt zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Klassifizierung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feuerwehr-Schlüsseldepots, zur Verwahrung von Objektschlüssel, werden abhängig &lt;br /&gt;
vom Anwendungsfall in drei Klassen eingeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klasse 1: geringes Risiko&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
nicht für Generalschlüssel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nur für Einzelschlüssel mit Einzelschließung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nur mechanisch aufgebaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
keine Anbindung an die BMA	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klasse 2: mittleres Risiko	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nicht für Generalschlüssel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nur für Einzelschlüssel mit Einzelschließung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anbindung (elektrisch) an BMA&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ohne Sabotageüberwachung&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klasse 3: hohes Risiko	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auch für Generalschlüssel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auch für Schlüssel für Scharfschalteinrichtungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anbindung (elektrisch) an die BMA&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Sabotageüberwachung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
VdS-anerkennung erforderlich	&lt;br /&gt;
 	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Mindestforderungen in den unterschiedlichen Klassen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klasse 1&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
mechanisch stabiles Gehäuse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
max. 2 Schlüssel hinterlegbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nur eine Tür mit Feuerwehrschließung entriegelbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deponierung des/der Schlüssel hinter der Tür mit geeigneter Aufnahme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
kann auch als Schlüsselrohr aufgebaut sein	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klasse 2	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mechanisch stabiles Gehäuse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
max. 3 Schlüssel hinterlegbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zwei Türen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
integrierte 5W-Heizung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außentür elektrisch entriegelbar durch Brandmeldeanlage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innentür nur mit Schlüssel der Feuerwehr entriegelbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deponierung des/der Objektschlüssel hinter der Innentür&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
elektronische Überwachung der Außentür auf Verschluss&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
keine Sabotageüberwachung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entspricht nicht den Geräteanforderungen nach VdS-Richtlinie 2105&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klasse 3	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mechanisch stabiles Gehäuse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
max. 3 Schlüssel hinterlegbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zwei Türen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
integrierte 5W-Heizung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außentür elektrisch entriegelbar durch Brandmeldeanlage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innentür nur mit Schlüssel der Feuerwehr entriegelbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deponierung des/der Objektschlüssel hinter der Innentür &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
elektronische Überwachung der Außentür auf Verschluss&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geräteanforderungen nach VdS-Richtlinie 2105&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabotageüberwachung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Überwachung der Außentür auf Durchbruch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Überwachung der Objektschlüssel auf Vorhandensein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Überwachung der Außentür auf die geschlossene Stellung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meldung der Überwachung muss an eine ständig besetzte Stelle weitergeleitet werden	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wird ein Schlüsseldepot installiert, ist die Aufbewahrung von Schlüsseln in diesem''' &lt;br /&gt;
'''Schlüsseldepot für den Versicherungsort eine Gefahrenerhöhung, die dem''' &lt;br /&gt;
'''Einbruchdiebstahlversicherer angezeigt werden muss'''.&lt;br /&gt;
'''Hat das Feuerwehr-Schlüsseldepot keine Geräteanerkennung vom Verband der''' &lt;br /&gt;
'''Schadensversicherer und/oder ist es nicht gemäß der VdS-Richtlinien für''' &lt;br /&gt;
'''Schlüsseldepots installiert, betrieben oder instandgehalten, besteht kein'''&lt;br /&gt;
'''Versicherungsschutz für Schäden durch Einbruchdiebstahl, wenn das Gebäude mit''' &lt;br /&gt;
'''dem aus dem Schlüsseldepot entwendeten Schlüssel geöffnet wurde.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Feuerwehr-Schlüsseldepot der Klasse 1=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:FSD1k13.jpg|left|thumb|200px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Feuerwehr-Schlüsseldepot wird in aller &lt;br /&gt;
Regel von Schadensversicherer nicht anerkannt. &lt;br /&gt;
Der Einsatz ist nur bei ganz geringen Risiken, &lt;br /&gt;
z.B. Einzelschlüssel einer Hofeinfahrt, zugelassen. &lt;br /&gt;
Es sind keinerlei Schutz- und Überwachungs-&lt;br /&gt;
maßnahmen vorgesehen. Die Schließung &lt;br /&gt;
wird zwischen Feuerwehr und Betreiber &lt;br /&gt;
abgestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Feuerwehr-Schlüsseldepot der Klasse 2=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Feuerwehr-Schlüsseldepot der Klasse 2 entspricht dem FSD der Klasse 3, &lt;br /&gt;
es fehlt allerdings die Überwachung auf Sabotage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Feuerwehr-Schlüsseldepot der Klasse 3=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:FSDbeschr12.jpg|left|thumb|600px|Feuerwehr-Schlüsseldepot der Klasse 3 für drei überwachte Objektschlüssel]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entnahme des/der Objektschlüssel hat wie folgt abzulaufen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Durch eine Brandmeldung und/oder durch die Rückmeldung der ausgelösten Übertragungseinrichtung (Brandalarm) wird die äußere Tür automatisch entriegelt und gibt somit den Zugang zur Innentür frei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Die hauptverantwortliche Person der Feuerwehr öffnet mit einem nur für FSDs regional festgelegten Schlüssel die Innentür und kann den Objektschlüssel durch Drehen entsichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Der entsicherte Schlüssel kann zu Erkundungsaufgaben der Feuerwehr entnommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bei Erkundungsende muss der Objektschlüssel im Überwachungszylinder gesichert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Nach der Deponierung des Objektschlüssels ist die Innentür unverzüglich durch die hauptverantwortliche Person der Feuerwehr zu verschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Die Außentür muss verschlossen werden und wird nach dem Rücksetzen der BMA verriegelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Montage==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einbauort'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Feuerwehr-Schlüsseldepot muss in unmittelbarer Nähe (Umkreis von etwa 5m) vom &lt;br /&gt;
Feuerwehrzugang oder -zufahrt angebracht werden.&lt;br /&gt;
Das Feuerwehr-Schlüsseldepot ist vorzugsweise an wettergeschützten Stellen zu &lt;br /&gt;
installieren, z.B. in Nischen, Durchgängen oder unter Vordächern. Gegebenenfalls ist ein &lt;br /&gt;
Regenabweiser oder ein Schutzdach anzubringen. Der Regenabweiser oder das &lt;br /&gt;
Schutzdach sind so anzubringen, dass sie keinesfalls ein Aushebeln des Feuerwehr-&lt;br /&gt;
Schlüsseldepots unterstützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einbau des FSDs in eine Außenwand'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach VdS-Richtlinie 2105 sind folgenden Wände zum Einbau eines Feuerwehr-&lt;br /&gt;
Schlüsseldepots vorgesehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Mauerwerk nach DIN 1053&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Ziegeln nach DIN 105 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Kalksandstein nach DIN 106 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Wände aus Stahlbeton (mindestens B 25 nach DIN 1045) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wände müssen mindestens 80mm dicker sein als die Einbautiefe des FSD.&lt;br /&gt;
Das Feuerwehr-Schlüsseldepot muss mechanisch stabil z.B. mit Mörtel nach DIN 1053 &lt;br /&gt;
eingemauert oder in die Betonwand eingegossen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Dämmf14-a.jpg|left|thumb|400px|FSD mit integriertem Bohrvollschutz für Problemmauerwerk - kein Einmauern erforderlich]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wärmeschutzfassaden entsprechen in der Regel &lt;br /&gt;
nicht diesen Anforderungen. In all diesen Fällen &lt;br /&gt;
kann ein Feuerwehr-Schlüsseldepot mit &lt;br /&gt;
integriertem 6-seitigem Bohrvollschutz ohne &lt;br /&gt;
Betonverguss eingebaut werden. Zur mechanischen &lt;br /&gt;
Stabilität ist zusätzlich eine verwindungssteife &lt;br /&gt;
Einbau-Konsole aus Edelstahl erforderlich. Die &lt;br /&gt;
Montage muss so erfolgen, dass das FSD nur &lt;br /&gt;
durch den gesicherten Innenraum des &lt;br /&gt;
Schlüsseldepot demontierbar ist.&lt;br /&gt;
Jeder Einbau des Feuerwehr-Schlüsseldepots muss &lt;br /&gt;
so durchgeführt werden, dass die Außentür bündig &lt;br /&gt;
mit der Außenfläche der Wand abschließt. Die Unterkante des Feuerwehr-Schlüsseldepots muss sich zwischen 0,8m und 1,40m über dem Boden befinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einbau des FSD in eine freistehende Säule=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Feuerwehr-Schlüsseldepot muss nicht in eine Wand eingebaut &lt;br /&gt;
werden. In vielen Anwendungsfällen wie, z.B. Glasfassaden, steht &lt;br /&gt;
auch keine geeignete Wand zur Verfügung. &lt;br /&gt;
Mit einer Schlüsseldepot-Säule wird das Feuerwehr-Schlüsseldepot &lt;br /&gt;
freistehend oder unmittelbar an eine Gebäudewand montiert. &lt;br /&gt;
Nach VdS-Richtlinie 2105 sind zwei Säulenkonzepte möglich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Demontierbare Hohlsäule ohne Betonverguss - mit VdS-Anerkennung. &lt;br /&gt;
Die mechanische Festigkeit wird über die Säulenkonstruktion erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Säule ohne Demontagemöglichkeit mit Betonverguss - ohne VdS-Anerkennung&lt;br /&gt;
Die mechanische Festigkeit wird über den eingegossenen Beton erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Dämmf14-b.jpg|left|thumb|300px|Demontierbare Hohlsäule]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hohlsäule (demontierbar) ohne Betonverguss====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Verwendung der demontierbaren Hohlsäule gilt folgendes: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Material aus Edelstahl mit einer Wandstärke von mindestens 3mm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Säule bedarf einer Geräteanerkennung durch den Verband der Schadensversicherer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fundament der Säule muss mindestens (B/H/T) 100/100/80 cm groß ausgeführt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Säule muss fest mit dem Fundament, durch Sicherheits-Ankerdübel verankert sein &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Demontage des Feuerwehr-Schlüsseldepots darf nur vom Innenraum des FSD aus möglich sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Demontage der Säule darf nur nach Demontage des Feuerwehr-Schlüsseldepots, vom Innenraum der Säule aus möglich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Demontage ohne bleibende Formveränderung wieder einsetzbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geschützte Kabelzuführung über ein Stahlpanzerrohr durch das Fundament und die Säule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das in der Säule eingebaute Feuerwehr-Schlüsseldepot muss allseitig mit Vollbohrschutz, für Bohrungen größer als 8mm (Fronttür 2mm), überwacht sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Säule mit Betonverguss ohne Demontagemöglichkeit'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Verwendung einer vergießbaren Säule gilt folgendes: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Material mit einer ausreichenden mechanischen Festigkeit als Verschalung für den Beton&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fundament der Säule muss mindestens (B/H/T) 100/100/80 cm groß ausgeführt sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Fundament müssen systemgebundene Moniereisen integriert sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Säule muss durch den eingegossenen Beton fest mit dem Fundament verbunden sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gesamtgewicht der Säule muss mindestens 400kg betragen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geschützte Kabelzuführung über Stahlpanzerrohr durch Fundament und ausgegossener Säule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das FSD darf nicht demontierbar sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Heizung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Heizung des Feuerwehr-Schlüsseldepots muss ständig mit Spannung versorgt sein. &lt;br /&gt;
Sie muss nicht aus der Energieversorgung der BMA versorgt werden.  Eine Überbrückung &lt;br /&gt;
des Ausfalls der Energieversorgung ist nicht erforderlich. Sie muss jedoch aus einem &lt;br /&gt;
Niederspannungsstromkreis gespeist werden, dessen Ausfall unmittelbar gemeldet wird.&lt;br /&gt;
Das steht nicht in der Norm! Die Heizung muss nicht überwacht werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leitungsverlegung== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Anschlusskabel muss von der Gehäuserückseite des FSD oder seitlich, in unmittelbarer &lt;br /&gt;
Nähe der Gehäuserückseite, in den Anschlussraum des FSD eingeführt werden.&lt;br /&gt;
Leitungen zwischen FSD und den Anschlussklemmen der BMZ-Steuerelektronik sind &lt;br /&gt;
vorzugsweise unter Putz oder in Metallrohren zu verlegen. &lt;br /&gt;
Bei einer Verlängerung des Kabels sind hierfür geeignete Kabelverbindungen zu &lt;br /&gt;
verwenden. &lt;br /&gt;
Ist das FSD vom Gebäude abgesetzt, so muss dessen Leitung mindestens 80 cm tief &lt;br /&gt;
im Erdreich und zusätzlich mechanisch geschützt verlegt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Elektrische Anschaltung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
FSDs müssen über eine Mehraderleitung an die BMA angeschlossen werden. &lt;br /&gt;
Die Steuerung und Überwachung des Feuerwehr-Schlüsseldepots muss über eine &lt;br /&gt;
definierte Schnittstelle erfolgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das Schlüsseldepot der Klasse 3 ist in der VdS-Richtlinie 2105  folgende &lt;br /&gt;
Schnittstelle festgelegt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klemme 1: Primärleitung für Sabotageüberwachung	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klemme 2: Primärleitung für Sabotageüberwachung	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klemme 3: Anschluss für Abschlusswiderstand&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
Klemme 4: Anschluss für Abschlusswiderstand&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
Klemme 5: Ansteuerung für die Entriegelung der Außentür	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klemme 6: Ansteuerung für die Entriegelung der Außentür	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klemme 7: Rückmeldekontakt für Verriegelung der Außentür&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
Klemme 8: Rückmeldekontakt für Verriegelung der Außentür&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
Klemme 9: Heizung&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
KLemme10: Heizung	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese definierte Schnittstelle ist entweder in der BMZ integriert oder es muss ein VdS-&lt;br /&gt;
anerkannter Schlüsseldepot-Adapter als Steuerelektronik zwischen BMZ und FSD &lt;br /&gt;
geschaltet werden. Der Schlüsseldepot-Adapter ist, sofern er nicht als Einschub in der &lt;br /&gt;
Brandmelderzentrale enthalten ist, in unmittelbarer Nähe der zugehörigen &lt;br /&gt;
Brandmelderzentrale zu installieren. Die Anzeigen des Schlüsseldepot-Adapters &lt;br /&gt;
„entriegelt“ und „Alarm“ sollten zusätzlich an der Feuerwehr-Erstinformation erfolgen. &lt;br /&gt;
Die Anschaltung hat nach Herstellerangaben zu erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Potenzialausgleich==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Das FSD muss über eine Leitung mit einem Querschnitt von mindestens 4mm² mit dem &lt;br /&gt;
Potenzialausgleich der BMA verbunden werden. Die VDE-Bestimmungen zum Schutz vor &lt;br /&gt;
Überspannung sind zu beachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schließung der Innentür==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es dürfen ausschließlich nur Schlösser gemäß VdS-Richtlinien für die Innentür des &lt;br /&gt;
Schlüsseldepots verwendet werden, und zwar: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Profilhalbzylinder, mit VdS-Anerkennung (min. Klasse B), in Abstimmung mit der regionalen Feuerwehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doppelbart-Umstellschloss, mit mindestens 6 asymmetrischen Zuhaltungen, in Abstimmung mit der regionalen Feuerwehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sogenannte Altschließungen (z.B. Kromer Typ 2731 1112 35, Mauer Typen 5 und 7Z &lt;br /&gt;
sowie StuV Typ Dreibolzen) dürfen seit 1997 nach Festlegung des VdS nicht mehr &lt;br /&gt;
verwendet werden. Der Betreiber muss dafür Sorge tragen, dass diese Schließungen &lt;br /&gt;
vom jeweiligen Schlüsselträger der Feuerwehr ausgetauscht werden.&lt;br /&gt;
Eine für das FSD (Ausnahme Klasse 1) eingesetzte Schließung darf nicht für andere &lt;br /&gt;
Zwecke verwendet werden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Auch Schlüsseldepots mit anderen Anwendungen,  z. B. Polizei, Wach- und &lt;br /&gt;
Schließunternehmen sind also mit anderen Schließungen zu versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Objektschlüsselüberwachung== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die hinterlegten Objektschlüssel werden auf Vorhandensein ständig überwacht. Die &lt;br /&gt;
Überwachung hat direkt mit einem bauseitig einzubauenden Objektschließzylinder zu &lt;br /&gt;
erfolgen. &lt;br /&gt;
In besonderen Fällen kann die Überwachung auch &lt;br /&gt;
indirekt (z.B. mit einem Hilfsschlüssel, der mit dem &lt;br /&gt;
zu deponierenden Schlüssel untrennbar verbunden ist) &lt;br /&gt;
erfolgen. &lt;br /&gt;
Für den Hilfsschlüssel ist ein Schließzylinder entsprechend &lt;br /&gt;
den Richtlinien nach VdS 2156, mindestens Klasse A, &lt;br /&gt;
zu verwenden. &lt;br /&gt;
Werden mehrere Schlüssel an einem Schließzylinder &lt;br /&gt;
deponiert, so müssen diese untrennbar miteinander &lt;br /&gt;
verbunden sein. &lt;br /&gt;
Aus einsatztaktischen Gründen dürfen mit dem &lt;br /&gt;
überwachten Schlüssel nicht mehr als 2 weitere &lt;br /&gt;
Objektschlüssel verbunden sein. &lt;br /&gt;
Alle Schlüssel sind eindeutig zu kennzeichnen.&lt;br /&gt;
Die bedarfsgerechte Aktualisierung der Objektschlüssel &lt;br /&gt;
(z.B. durch Änderung der Schließanlage) liegt in der Verantwortung des Objektbetreibers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:FSD10.jpg|left|thumb|300px|Feuerwehr-Schlüsseldepot für drei einzelüberwachte Objektschlüssel]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Maßnahmen bei Ausfall der Überwachung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sofern die Überwachung des FSD aus technischen oder organisatorischen Gründen &lt;br /&gt;
nicht mehr sichergestellt ist, müssen vom Betreiber alle Objektschlüssel einschließlich &lt;br /&gt;
der Profilzylinder unverzüglich entnommen werden. Das Schloss der Innentür des FSD &lt;br /&gt;
muss ausgebaut und bei der Feuerwehr sicher verwahrt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Instandhaltung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inspektion und Wartung muss nach DIN 14675 und VDE 0833 durch eine &lt;br /&gt;
Fachfirma erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Inspektion'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Inspektion ist mindestens vierteljährlich durchzuführen. &lt;br /&gt;
Hierbei sind mindestens zu prüfen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Äußere Unversehrtheit des FSD&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Funktion der elektromagnetischen Entriegelungseinrichtung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leichte Beweglichkeit der Außentür des FSD&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Funktion der Öffnungsüberwachung (elektrisch und mechanisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durchgängigkeit des Potenzialausgleiches&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unversehrtheit des Kabelüberganges zur Flächenüberwachung der Tür&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wartung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Wartung ist mindestens einmal jährlich durchzuführen. &lt;br /&gt;
Hierbei sind mindestens zu prüfen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stromaufnahme der Entriegelungseinrichtung der Außentür&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Funktion der Heizung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Funktionen des FSD&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überprüfung der Überwachung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entnahme der Objektschlüssel &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Versuch das FSD ohne die ordnungsgemäß hinterlegten Objektschlüssel zu verschließen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wartungsarbeiten müssen in Anwesenheit der Feuerwehr oder deren Beauftragten &lt;br /&gt;
erfolgen, so fern die Überprüfung der hinterlegten Schlüssel nicht anderweitig geregelt &lt;br /&gt;
wurde. Alle Instandhaltungsarbeiten sind im Betriebshandbuch der jeweiligen BMA &lt;br /&gt;
einzutragen.&lt;br /&gt;
Der Betreiber hat der Feuerwehr oder deren Beauftragten die Kontrolle der hinterlegten &lt;br /&gt;
Objektschlüssel auch außerhalb der jährlichen Wartungsinterwalle zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Informationsanzeigen für Feuerwehr-Schlüsseldepot==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Absprache mit der jeweils zuständigen Feuerwehr ist eine Informationsanzeige &lt;br /&gt;
anzubringen, welche den Alarmzustand der BMA am Objekteingangsbereich &lt;br /&gt;
signalisiert.&lt;br /&gt;
Die Feuerwehr muss die entsprechende Kennfarbe, das Aussehen und den Standort &lt;br /&gt;
festlegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Siehe auch =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Freischaltelement für FSD]]&lt;/div&gt;</summary>
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